LiFePo4 oder wieder AGM für Tracer 9 GT+

  • #1

    Guten Morgen zusammen,


    so langsam macht meine 1. Batterie schlapp. Batterietester sagt zwar noch OK, habe auch eine Regeneration mit meinen Bosch C40-Li Lader gemacht, wo die entsprechenden Werte (SOH & SOC) wieder auf fast 100% gegangen sind, aber die Batterie ist schon gut 3.5 Jahre alt und bekanntlich halten die originalen Yuasa nicht so lange.


    Wie auch immer, jetzt stellt sich die Frage, welchen Ersatz kaufen - in meiner früheren Tracer RN29 hatte ich eine Shido LiFePo4 zuletzt eingebaut und war super zufrieden damit, total unauffällig. Daher überlege ich mir jetzt auch für die Tracer 9GT+ RN70 eine LiFePo4 zu holen, z.B. die Skyrich YTZ10S.


    Hat jemand diesen tausch schon vollzogen spezifisch bei einer 9GT+? Bei der 9GT+ ist ja weitaus mehr Elektronik verbaut, als bei anderen Modellen.Danke für Euren Input und Erfahrungen!


    Gruß

    Pat




    Aprilia Pegaso / Yamaha TDM 900 (RN08) / Yamaha TDM 900 (RN18) / Yamaha MT09 Tracer (RN29 ) / Yamaha Tracer 9 GT+

    2 Mal editiert, zuletzt von ricpat ()

  • #3

    kann ich nicht zustimmen. Meine originale Yuasa Batterien bei 2 Motorräder seit 2004 haben 9 und 11 Jahre gehalten...

    ...manchmal bin ich auf beiden Ohren blind :S


    Honda VT 500 E-Suzuki LS 650 Savage-Harley Davidson 1200 Sportster-Honda CB 750 Sevenfifty-Suzuki GSX 1100 G-

    Suzuki Bandit 1200-Yamaha XJR 1200 Kenny Roberts Replica-Honda CBR 600 F (PC35 -Honda VTR 1000 F Firestorm-

    Suzuki GSX 1400-Triumph Tiger 955i-Yamaha FZS 1000 Fazer-Suzuki DL 650 V-Strom (K04)-Suzuki V-Strom 650 (L2)-

    Yamaha XSR 900-Yamaha Tracer 900 GT-Suzuki GSX 750 AE Inazuma-Suzuki GSX 1200 Inazuma-Moto Guzzi 850 V7 Special

  • #4

    Ditto, LiFePo sind ausgereift und absolut zu empfehlen. Alte BMW mit 90er Jahre Regler, also kein wirklich guter Regler, Batterie hält problemlos und besonders schön, da die BMW noch keine Stromverbrauch hat durch Elektronik ohne Zündschlüssel, ganzer Winter ohne Nachladen, Frühjahr Starter drücken, auf Vergaser warten und läuft. Ja, Vergaser muss etwas nudeln bis er kommt, Batterie hatte aber ohne Nachladen keinerlei Probleme damit.

  • #5

    ricpat, wenn SOH noch rund 100%, wäre es Perlen vor die Säue geworfen, wenn Du den originalen Akku austauschen würdest.


    Mein originaler Akku hat (Stand Frühjahr 2026), nur noch einen SOH von 72% und funktioniert immer noch perfekt, trotz das er inzwischen jetzt rund 10 Jahre alt ist (und ich in den ersten Jahren jegliche Pflege über Winter ausgelassen habe 😔).

    Spannung liegt auch im eingebauten Zustand, auch nach 2-3 Wochen Nichtnutzung des Mopeds, immer noch bei 12,7 V, was auch ohne mit dem Batterietester erweitert zu testen, positive Aussage über den Zustand liefert und keine Startprobleme erwarten lässt.


    Also, wenn Du dem Akku in den Wintermonaten etwas Pflege zuteil kommen lässt, kannst Du durchaus noch einige Jahre problemlose Leistung von dem Akku erwarten.

  • #6

    Also, an der Pflege liegt es nicht….ich baue meine Batterie im Nov immer aus lade sie dann monatlich und sie im März wieder einzubauen. Trotzdem macht sie nicht mehr denn besten Eindruck. In einem anderen Thread habe ich über die ständig leuchtende ABS-Leuchte nach Start berichtet (meistens wenn die Maschine länger stand, am Tag selber nach Fahrten tratt das Problem nie auf). Hier wurde mir der Hinweis gegeben, kann an einer schwächelnden Baterrie liegen…und siehe da, mit Messgerät nur noch 12.45V gemessen…..Batterietester sagte SOH 55%…also eigentlich noch im OK Bereich.


    Letzten Sonntag bei Start im Cafe Hubraum - also schon den ganzen Tag unterwegs gewesen - zeigte sich beim starten, das das Cockpit ausging und die Maschinen 1-2 Sec „widerwillig“ angehen wollte….also das ausgehen des Cockpits hatte ich bisher noch nie. Am Montag Spannnung bei 12,2 V gemessen - also wirklich unterste Grenze. Hier den Regenerationsmodus des Bosch 4h arbeiten lassen, am nächsten Tg wieder alles gemessen und alles OK…12,7V und SOH99%….ich traue „aber dem Braten“ nicht.

    Aprilia Pegaso / Yamaha TDM 900 (RN08) / Yamaha TDM 900 (RN18) / Yamaha MT09 Tracer (RN29 ) / Yamaha Tracer 9 GT+

  • #7

    Das klingt nach einer versotteten Zelle...

    Wer weiß schon wie lange die noch hält wenn sich die Lamellen mit Bleisulphat zu gesetzt haben... 🤔

    Da nützt auch eine Wiederbelebung per Ladegerät nur temporär...

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von merlin63 ()

  • #8

    Kann nur die Aliant LiFePo Empfehlen. Seit 1 1/2 Jahren startet die meine Tracer wie am ersten Tag. :thumbup:


    Aliant YLP14 Motorrad Lithium Batterie
    Modell:  Aliant YLP14 Eigenschaften:  12 V, 1 4 Ah  äquivalent zur Bleibatterie PB EQ HRB 4,2 , 490 Ampere Startstrom für…
    jamparts.com



    Doch es liegt an der Pflege. Die Erhaltungsladung zerstört die Batterie. Dieses ständige nachladen, durch die Ladegeräte, beschädigt die Zellen Struktur. Ausbauen einlagern und kurz vor dem Einbauen ins Motorrad, einmal Vollständig Aufladen, genügt völlig.


    :thumbup:

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #10

    Viele neue Fakten. Die Frage ist, wo der Akku so viele "Körner" in so kurzer Zeit verliert (Beschreibung im Zusammenhang ganztägige Tour und Startprobleme nach Pause im Café Hubraum). Da dürften eigentlich keine Probleme, nach so kurzer Zeit und vorangegangener Ladung im Fahrbetrieb entstehen, da der Akku zum Einen noch nicht wirklich alt und sich ja auch zum Anderen mit dem Ladegerät normal hat laden lassen.

    Irgendwelche elektrischen Verbraucher nachgerüstet, die evtl. auch bei ausgeschalteter Zündung Strom fressen können und den Akku flott leer saugen können?


    Wann hast Du den Akku nach dem Laden (SOH annähernd 100%) gemessen? Direkt nach Ende Ladung oder erst mit mehrstündigen Zeitabstand danach?

    Direkt nach Ende des Ladens ergibt das kein aussagekräftiges Bild, da noch eine sich erst abbauende Oberflächenspannung das Ganze ins Positive verfälscht. Extreme Unterschiede sollte das aber, sofern der Akku noch gesund ist, nicht ergeben.


    Würde jetzt, wenn ich's richtig verstanden habe, eine Woche nach der Komplettladung, nochmals messen. Wenn dann die Werte wieder stark gesunken sind, ist wohl entweder der Akku tatsächlich faul, oder das Moped hat stille Verbraucher, die im Ruhezustand den Akku unnormal belasten und leer saugen.

    Bei mir hängt zusätzlich ein Batteriepulser am Akku, der auch seine benötigte Energie aus dem Akku saugt. Trotzdem verliert mein Akku auch über Wochen, im eingebauten Zustand, nur sehr moderat an Leistung.

    Um einen solchen Ruhestrom zu messen braucht's ein geeignetes Messgerät, das auch Milliamperströme für Gleichstrom messen kann.


    Drittes Problem könnte ein defekter oder unzureichend funktionierender Laderegler oder Lichtmaschine sein. Das kannst Du aber auch leicht prüfen und hoffentlich ausschließen, wenn Du bei laufenden Motor die Ladespannung am Akku misst. Sollte wohl einen Wert von +/- 14 V ergeben. Deutlich niedriger wäre dann ein Grund skeptisch zu werden.


    In Summe, ohne Weiteres schwer zu sagen ob dein Problem am Akku begründet liegt. Ich würde den Akku bezüglich Leistungsdaten überwachen und messen. Equipment dazu ist ja offenbar bei Dir vorhanden. Zusätzlich auch die Ladespannung mal messen. Sollte Dir schon einiges brauchbares an Aussagen vermitteln.

  • Hey,

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