Beiträge von Chefin

    Ja, vielleicht hätte ich das allgemeiner schreiben sollen. Nur dich zu zitieren war an dieser Stelle zwar irgendwie logisch, aber vielleicht zu Kurz gegriffen.


    Also gerne nochmal: Meinungen diskutieren, Meinungen tolerieren und manchmal schweift ein Thema etwas ab, weil Diskutieren kein binärer Vorgang ist der nur aus null und eins besteht, sondern eine lebendige Geschichte. Wenn's mal zu weit aus der Richtung läuft, kurzer Hinweis wie es die meisten hier tun: back to Topic please. Diese 4 Worte reichen, alles drüber geht meist emotional bei einigen in die falsche Hirnwindung.


    Also keinesfalls an dich persönlich gerichtet, auch wenn ich da vielleicht etwas ungeschickt nur dich zitiert habe. Wir haben auch alle einen eigenen Kopf der in der Lage ist, manche etwas komischen Umbauten einzelner, auch als komisch abzuhaken. Jeder hier liest, bildet sich eine Meinung, denkt selbst.


    peace

    Eine R würde ich nicht als Opamoped bezeichnen, das sind die GS. Im R steckt BMW richtig viel Abstimmung und Technologie rein. Ob das dann Boxer oder Reihenvierer ist, mit dem kannst dann ballern. Jedenfalls musst selbst mit einer Panigale gegen die RR kämpfen. Wenn du es gut drauf hast kommst vorbei. Aber nur dann. In den R und RR Modellen ist eben Feuer drin, wer Cruisen oder Touren will nimmt F oder GS.


    Also ja, dein Feeling für die R1250R liegt richtig, die kann es und dank Drehmoment ohne Ende spart man sich öfters das Schalten.


    Die MT kann da aber mithalten, da sie mehr Drehzahl aufbaut und ein einfachers Handling hat. Etwas kürzer, agiler, muss nicht ganz so oft Drehmoment wegregeln. Am Ende wird dein persönliches Gefühl entscheiden müssen, nicht die Meinung anderer. Wenn man mit einem Bike nicht warm wird, nutzt einem die ganze Technologie nichts. Deinem bisherigen Aussagen nach hast du die MT eigentlich schon da stehen und als Ersatz für die Street Triple ist die MT besser als die BMW.


    Probefahren und den Bauch entscheiden lassen.

    Betrachte es doch mal aus einer anderen Warte: die meisten Leute kaufen ein Motorrad und bauen danach 20 Sachen dazu oder um. Einfach weil sie es individuell wollen. Diese Leute sind größtenteils mechanisch begabt und machen diese Umbauten selbst. Wenn also nun ein Elektrofuchs anfängt eine eigene Batterie zu bauen ist das eigentlich nichts anderes. Wenn es dann nicht funktioniert, wie zb ein Umbau eines Windschild, das am Ende gut aussieht, aber starke Verwirbelungen erzeugt, dann ist das genau die selbe Baustelle.


    Wer kaufen will: es gibt von 50 bis 500 Euro alles mögliche, wenn bauen will, es gibt jedes Teil das man braucht billig zu kaufen. Am Ende ist man es immer selbst, der mit einem Defekt liegen bleibt oder Lehrgeld bezahlt für zu billig gekauft.


    Ich finde es jedenfalls nicht korrekt, wenn jemand meint, die einzige Lösung ist seine Lösung. In einem Forum leben wir von der Vielfalt und nicht von der Einfalt.

    Akkus sind Divas. Oder so ähnlich. Ich habe im Betrieb ca 20 USV's für unsere Arbeitsplatzrechner und den Server. Also auch 20 Akkus die zicken können. Manche habe ich schon 10 Jahre nicht mehr angefasst, laufen einfach. Andere habe ich schon die dritte Batterie drin und finde keinen Unterschied in der Benutzung. Relativ gleich benutzt, es sind ja Offline USV's, also keine die dauernd den Wandler aktiv haben, sondern den Akku nur geladen halten um bei Bedarf in 10 Millisekunden auf Akkubetrieb umzuschalten, bevor der Rechner wegbricht. Ähnlich wie im Motorrad, immer voll, der Strom kommt von Generator und der Akku wird nur belastet wenn der Generator nicht läuft, also Motor aus.


    Wie gesagt, manche halte ewig, andere zicken. Batterielebensdauer zwischen 3 und 10 Jahren ist alles dabei. Immer die selben Akkus, da ich immer beim selben Lieferanten bestelle. Reichelt, also kein NoName Hinterhofkrauter. Und Yuasa Akkus, nicht die Oberklasse, aber gutes Preis Leistungsverhältniss. Trotzdem enorme Unterschiede wie lange sie halten. Vielleicht liegt es an der produzierten Charge, vielleicht an den Rohstoffen, die nicht ausreichend geprüft sind oder vielleicht an Toleranzen der Laderegelung.


    Fakt ist: extreme Abweichungen in der Lebensdauer für die ich keine logische Erklärung finde.

    Ditto, LiFePo sind ausgereift und absolut zu empfehlen. Alte BMW mit 90er Jahre Regler, also kein wirklich guter Regler, Batterie hält problemlos und besonders schön, da die BMW noch keine Stromverbrauch hat durch Elektronik ohne Zündschlüssel, ganzer Winter ohne Nachladen, Frühjahr Starter drücken, auf Vergaser warten und läuft. Ja, Vergaser muss etwas nudeln bis er kommt, Batterie hatte aber ohne Nachladen keinerlei Probleme damit.

    So kenn ich das eigentlich auch. Das Vertrauen zu dieser Art flicken ist nicht gleich da, aber bisher noch nie gehört das es Undicht wurde, wenn es korrekt gemacht wurde. Allerdings kann man es auch falsch machen und dann hat man Undichtigkeit. Daher kein Laienwerkzeug, das jeder problemlos nutzen kann. Aber richtig gemacht, ist es ein gutes Reparaturkit. Aber ein neuer Reifen ist ja keinesfalls schlechter, daher soll das auch jeder ganz alleine für sich entscheiden, wieviel er vertraut.

    Mach ich schon immer so, das ich Fachleute zu Rate ziehe und deren Entscheidung dann übernehme. Eventuell muss man Abzocker durch Menschenkenntnis noch ausfiltern.

    Doch, Reifen dürfen inzwischen mit den entsprechenden Reparatursets geflickt werden. Ein Rosso für eine RR hat genau bis zum Hof gereicht, 30km dann Nagel. Geflickt vom Reifenhändler. Lauffläche darf, Flanken nicht. Reifenhändler fragen, die wissen das und die aktuellen Regeln...jedenfalls in Deutschland.