• #1

    Hallo Zusammen, ich sage einfach mal Tschüss.


    Mir hat's beim Abbiegen - nix dolles: langsam, Stadtverkehr, - aus heiterem Himmel das Hinterrad weggezogen. Hätte ich nie gedacht. Nicht bei dem Tempo (+/-20 km/h), nicht bei den Bedingungen (trocken, gerade Asphaltfläche, viel befahrene Straße mitten im Verkehr, paar hundert Meter von Zuhause weg). Zum Glück hatte ich die komplette Klamotten an. Trotzdem Ich war über eine Wochen im Krankenhaus. Mittlerweile - nach mehr als 10 Wochen - habe ich meinen normale Alltag wieder. Ich kürz mal ab: Das Moppet ist weg. Weil ich wohl nicht mehr in Erfahrung bringen werde, was passiert ist - entscheidend: ich nicht weiß, was ich beim nächsten mal an der/so einer Stelle anders machen sollte - mache ich jetzt erstmal Moppet-Pause. Hatte ich vor zwei Bikes schon mal 15 Jahre gemacht. Mal sehen ...


    Ich bleib hier im Forum mal angemeldet, vielleicht schaue ich zwischendurch mal rein, vielleicht komme ich irgendwann wieder.


    Danke für die nette Zeit. Danke für die (Vor-)Arbeit hier Diskussionen mitlesen zu können. Danke für die lustigen Bilder, Danke für die Daumen unter den stolzen Ausflugsbilder.

  • #2

    Das ist klar ein Schockmoment. 10 Wochen für die Heilung, bei geringem Tempo, das klingt gar nicht gut. ;(

    Klar, wir warten auf dich, bis du wieder bereit bist. :handgestures-thumbupright: Wünsche dir alles Gute!

    Lg Rudolf

    Einmal editiert, zuletzt von Rudolf ()

  • #7

    Erfreulich wenn es Dir wieder gut geht und keine bleibenden Schäden zurück bleiben.


    Ist leider so das man alleine wechselnde Beschaffenheit des Straßenbelags schon große Risiken für uns Mopedfahrer darstellen. Auch wenn man noch so langsam ist, es kann oder wird einen schmeißen. Auch mir schon einmal passiert. Beim zarten Einlenken einer Kurve ist's Moped blitzschnell, ohne irgendwelche vorherigen feststellbaren Anormalitäten bezüglich Griffigkeit des Fahrbahnbelags, sogar gleichzeitig über Vorder- und Hinterrad abgeschmiert und ich habe mich auf die Landstraße gebretzelt. Ich war vielleicht 30 km/h schnell und im Dümpelmodus unterwegs. Durfte dann anschließend feststellen das die Fahrbahn durch den LKW-Verkehr eines naheliegenden Naturstein-Abbaubetriebes glattgeschliffen und mit einer schönen Schicht Steinstaub überzogen war. Keine Chance mehr das auch die Reifen mit dem Asphalt verzahnen könnten. Grip gegen Null. Und das bei absoluter Trockenheit.

    Da ich quasi noch irgendwie günstig abgeflogen und nirgends angeeckt bin, hatte ich mehr Glück als Du und war nur eine Erfahrung reicher (für die Chronisten 😁: Moped ohne Schäden, dank ordentlicher Motorschutzbügel..... niemals ein Moped ohne 🤗).

    Die Gefahr fährt halt jeden Meter mit.


    Kann deine Entscheidung das Fahren erst einmal sein zu lassen verstehen. Hake es als Erfahrung ab und weiter geht's. Gibt auch noch andere Dinge im Leben, die auch Spaß machen und perspektivisch weniger Leib und Leben bedrohen.

  • #8

    Leib und Leben bedrohen?


    Das tun die Kriegstreiber auch, und das ist ein wesentlich dramatischeres Szenario.


    Natürlich wünsche ich dir gute Besserung, aber in Anbetracht deiner Schilderung sehe ich dieses Risiko als nicht vorhanden. Dazu kommt es wesentlich zu selten vor.


    Wenn ich an die Typen denke, die Öl in Kurven ausgießen, oder mit dem Auto durch die Fußgängerzone brettern, dann muss ich leider sagen so blöd das auch immer ist, es geht mir am Arsch vorbei. Und genau das würde ich jedem empfehlen, lasst euch bloß nicht verrückt machen, wenn es wirklich passiert, ja mein Gott, der Tod sucht seine Ursache und hat sie bislang immer gefunden…

    … Aber soll man deshalb auf den Spaß am Leben verzichten?✌️

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #9



    Ich finde deine Beiträge immer höchst amüsant und lese sie gerne. Dieser Beitrag und deine Meinung „nicht auf Spaß verzichten, nicht verrückt machen ….“ sind ziemlich konträr zum Beitrag mit dem Y-Amt, wo du so genau das Gegenteil proklamiert hast, wie „ich könnte nicht mehr beruhigt fahren ….. usw. Damals dachte ich mir: „bloß nicht verrückt machen“ :D

  • #10

    Wo da bei dir das Verständnis ins stottern kommt erschließt sich mir nicht wirklich.

    Das eine ist das permanente (Über-)Lebens-Risiko, das andere eines, das du tatsächlich leicht vermeiden kannst. Ich fahre flott, aber konzentriert, achte selbstredend auf 1A Hardware.

    M.a.W. vermeidbare Risiken minimiere ich, soweit es meinem Einfluss unterliegt, Unvermeidbares ignoriere ich. Warum? Weil ich sonst in einer kugelsicheren Jacke in einem Escape-Raum hocken müsste 😂🤣

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

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