Beiträge von quickshifter

    Was, wenn nicht Stauchen ist denn der Vorgang beim Vorspannen? -Jetzt fang nicht mit Balsaholz an.


    Die Feder in der Gabel hat einen nach oben und unten definiert begrenzten Raum.

    Nutzt sie den voll aus, ist die Vorspannung Null.


    Dreh ich jezz oben eine Vorspannschraube rein, drückt/ staucht das die Feder zusammen.

    Stauchen tut sich die Feder sowieso ständig. Jedenfalls, wenn sie sich in Fahrt an den Bodenverwerfungen auf und abarbeitet.


    Eine völlig entspannte Feder gibt es i.d.R. nur im ausgebauten Zustand.

    Sobald eingebaut, wird sie spätestens durch das Eigengewicht des Fahrzeugs gestaucht. Und wenn dann erst noch Zuladung dazu kommt…


    Erhöhe ich jetzt die Vorspannung, dann wird die Feder einerseits zusätzlich gestaucht, andererseits befindet sich aber jetzt ein nicht federndes Vorspanngewinde im Arbeitsweg der Feder.


    Folge, die Feder spricht entsprechend später an, weil sie bereits mit einer definierten Kraft beaufschlagt ist, die erstmal überschritten werden muss, um der Feder den Spaß an neuer Federei zu versüßen.


    Andererseits verlängert so das o.g. Gewinde in der Gabel, die Höhe der Front, weil die Feder zumindest ne Weile Ruhe gibt und nicht eher eintaucht, bis die üblichen mitteleuropäischen Straßenverhältnisse wieder die Oberhand gewinnen. :P


    Merke, die Fahrhöhe durch die Vorspannung zu erhöhen ist weitgehend ein dynamischer kein statischer Vorgang. Statisch lässt sich die Front durch nach unten stecken der Gabel…^^

    Spannt man die Feder vor, sagen wir mal -um es zu verdeutlichen- komplett -sie ist also zu 100% gestaucht, mehr geht nicht.
    Wie weit federt sie dann noch ein?


    Dass dieser Effekt bei wenigen mm Vorspannung nur eine scheinbar geringe Rolle spielt, ändert a nichts daran, dass der Federweg weniger wird und b ändert sich der Federungskomfort -Eisenärsche auf piekfeinem Asphalt nat. ausgenommen


    Was das Verschieben zw. Neg. und Pos Federweg angeht:

    bei Null Vorspannung ist der Neg.FW, also die Straßenreliefabtastung am sensibelsten weil sich die Feder stumpf des gesamten Federwegs bedient und so den Bodenkontakt bei feineren Straßenverwerfungen behält ohne drüber zu springen.

    Dafür taucht sie u.U. beim heftigen Ankern oder bei größeren Schlaglöchern tiefer als gewolt ein, jedenfalls, wenn sie nicht 100% perfekt auf die Zuladung abgestimmt ist, was i.d.R. aber leider so ist.


    Also wird bei erhöhter Zuladung oder temporär überambitionierter Fahrweise die Federvorspannung erhöht, was den Neg. FW zu Gunsten des Pos.FW verschiebt und so z.B. Durchschlagen verhindert.

    Ich behaupte, in Folge benötigt die Feder schlicht größere Kräfte, bis sie beginnt anzusprechen.

    Die konsquente Folge sind nicht nur Komforteinbußen. Je nach dem, wie extrem vorgespannt ist, verändert sich das Fahrverhalten klar zum Nachteil.
    Auch wenn durch gezielte Eingriffe bei Dämpfungund Zugstufe da relativ gut gegenzusteuern ist, ändert das nichts am Prinzip der Feder.

    Letztendlich ist das Setup ungeheuer komplex mit etlichen Wechselwirkungen.

    Neben Reifeneigenschaften, spielt aber das Fahrerprofil die Hauptrolle.
    -Und da unterscheiden sich doch einige fundamental.

    Es wird also kaum ein ideales Setup existieren, das alle gleichermaßen zufriedenstellt.


    Wär ja auch schad, wenns hier dann kein Gemetzel mehr gäb. :P

    Hab bei der Aussage meines Schraubers blöderweise Glieder mit Rollen gleichgesetzt. Eindeutig mein Missverständnis.

    Egal, die bestellte Kette hat ne Länge von 116 Rollen. Bin gespannt ob und wenn ja, um wieviele Glieder gekürzt werden muss.


    Die Tracer hat orig. doch auch 110 Rollen und n Ritzel/ Kettenblattverhältnis von 16/45.


    Käms nur auf Endgechwindigkeit an, wär ein größeres Ritzel ne Idee, oder n kleineres, um den Durchzug zu verbessern.

    Vorteil: im Gegensatz zum Kettenblatt nicht ohne weiteres erkennbar.

    Es gibt fertige Lösungen.

    Eintragen sollte auch ohne Behindertenstatus funzen.


    Die Fußbremse darf, soweit ich weiß, keinesfalls entfallen. ABS machts ned grad einfacher.


    Hatte deine Rennsemmel hinten ABS und nen Fußbremshebel?

    Verlängern um ungerade Anzahl von Gliedern ist kein Problem.


    Wollteste mich foppen? Hat fast geklappt.

    Du hältst Kettenlaschen doch nicht ernsthaft für Kettenglieder?