Beiträge von quickshifter

    Aber im A-Modus durchs Unterholz?

    Die A-Modi der älteren Modelle waren, bis auf die aller ältesten, nicht Leistung reduzierend. Aber so extrem schlecht abgestimmt, dass ihre Nutzung nur auf topfebenem Geläuf zuverlässig händeln ließ -also praktisch nirgends.


    Nicht wenige waren sich sicher, dass dies die einzige Möglichkeit die volle Leistung abzurufen ist… Nicht wenige waren und sind so ohne Not mit ihrem Bike im mit der mit Abstand schlechtesten Gasannahme unterwegs.

    Erklären sich so die oft nur wenig gefahrenen Km?


    Nach 56TKm MT-09 RN43 kann ich sagen, dass auch ich sehr lange brauchte um zu kapieren, dass es gar nicht so schwierig ist den Hahn stumpf etwas weiter zu drehen.

    Ich meine nach der Markierung zu gucken. Diese als groben Anhalt zu nutzen und max. bei Minimum das Spiel einzustellen.


    Was das KFR betrifft.

    Für hochsensible mag das Spiel der Kette seinen Anteil haben, das sie am liebsten per Zahnriemen eliminieren würden…


    Aber Hallo!

    Es gibt durchaus ein easy zu händelndes Update gegen KFR.

    Nämlich eine extrem ruhige und feinmotorisch regulierende Gashand.


    Wer das kann und länger gewohnt ist (MT-09 sei Dank), fragt erst beim Umstieg auf ein Bike ohne KFR wieso plötzlich so ruppig ans Gas gegangen werden kann und trotzdem alles flutscht.

    Wobei.

    Die ruhige Hand lässt einen das wahrscheinlich erst gar nicht erkennen.

    Auf diese Art Werksangaben kannste nicht viel geben. Betrifft auch andere Hersteller. Bei Y solltest du auch zwingend von der Vorgabe des Drehmomentrs der Achsmutter abstand nehmen (100-110Nm sind mehr als ausreichend)

    Egal.


    Was den Kettendurchhang betrifft.

    Stell das Bike auf seine Räder (Seitenständer mit nem Klotz drunter) Vorderrad gegen wegrollen sichern, KEIN Gang rein.

    jetzt sollte die Kette an der i.wo markierten Stelle richtig viel Luft nach unten und auch nach oben haben.

    Ok, ich weiß ja „richtig“ ist kein numerischer Wert 🤣


    Um also wirklich sicher zu sein, dass es stimmt, wär es hilfreich ein Helfer erklimmt die Rasten und lässt sich dann schwungvoll auf den Sattel fallen.


    Wenn während dieses Vorgangs die Kette niemals unter volle Spannung gerät ist alles easy.


    Weil das aber kaum einer macht, richtens ansich auch die Markierungen. Wie gesagt „Minimum“ ist der Richtwert, was man zwar messen kann, aber im Grunde isses wurscht wieviel da gemessen wird guck einfach nach der Markierung und lege „Minimum“ großzügig nach noch minimal weniger aus.

    Was den Kettendurchhang betrifft:
    Grundsätzlich die Kette nur bis kurz vor Minimum spannen.

    -> Maximum bedeutet nicht maximal gut, sondern dass es ab dann krass zu viel ist.

    -> Die Kette ist nur unterhalb von Minimum zu schwach gespannt, kurz darüber ist perfekt.


    Konstanfahrruckeln hat übrigens mit der Gasannahme und nicht mit der Kettenspannung zu tun

    Ohne das Video gehört zu haben, das Getriebe wird es kaum sein

    Je nachdem, wie viel du vorhast zu fahren, neuer Kettensatz (inkl. Ritzel und Kettenrad) oder es reicht es die Kette bissi zu reinigen und mit Öl die Beweglichkeit der Kettenglieder wieder zu reanimieren. Das gelingt oft besser als erwartet. Kettenspray alleine wirds nicht richten.

    Da fühlen sich wieder einige völlig ohne Grund auf den Schlips getreten.


    Die Art der Fortbewegung, und damit des Erlebens, ist mit der aktuellen eMobilität eindeutig anderes, als mit Verbrennern.


    Sich jetzt darüber die Köpfe einzuschlagen, ob das subjektiv oder objektiv ist? Höchst überflüssig wie ich meine.


    Wer dazu keinen eigenen Vergleich anstellen kann, sollte sich über die die es können, nicht grundlos aufregen.