Ist ein Elektrisches Motorrad ein Motorrad?

  • #121

    Nun ja, ich habe und fahre ja ein BEV, sogar recht neu.

    Da kann ich schon aus der Realität sprechen und brauche mich nicht von jemandem mit rosaroter Brille belehren zu lassen.

    Schön, dass Dein elektrischer Elefantenrollschuh für Dich passt, aber für eine Menge an Ansprüchen/Use-Cases passt es mit BEVs einfach noch nicht.

    Wenn ein Auto aus 02/25 für über 42k€ nicht voll alltagstauglich ist, definitiv nicht langstreckentauglich, außer man hat zu viel Lebenszeit, viele Probleme hat und daher das Preis-Leistungsniveau nicht passt, dann ist das für MICH eben kein voll taugliches Fahrzeug und jeder Dacia kann mehr. Das ist kein Hassen, sondern einfach eine Realitätsbeschreibung!

    2 Mal editiert, zuletzt von ao6869 ()

  • #122

    Cool 8) eine Diskussion mit rosaroter Brille wo sich auch die Moderatoren mit Vollgas ins Auto Thema rein hängen ^^

    Ist ein Elektrisches Motorrad ein Motorrad?

    Vielleicht solltet ihr die Überschrift wechseln :saint: ^^

  • #123

    Ja, du hast schon ein wenig recht. Etwas passt es aber auch, weil es ja um Reichweite und Akku geht.

    Hab ja schon versucht, es wieder aufs Mopped zu lenken.


    Trotzallem, ein gutes Thema mit viel feedback von euch allen. :handgestures-thumbupright:


    Auf den Feststoffakku von Verge/Donat bin ich gespannt. Da ist von vielen Experten noch Skepsis angesagt.

    Aber sollte im April/Mai dann wirklich ein Fahrzeug positiv getestet werde... wäre ein Hammer.


    Dann ist es ein super elektrisches Motorrad.


    Schau mer mal...

  • #124

    Gott schütze uns vor diesem überflüssigen Quatsch. :D ^^ :D ^^

    Ciao L - DT50MX - AF-1 50 - KLR250 - RD350N - Vespa PX200E - CBR600F - ZX6R - GSX-R750SRAD - YZF-R1 - DR800S Big - VTR1000-SP1 - ZX10R - 999 - 1089S - XT660X - Dorsoduro 750 - F800R - CBR600RR - VTR1000F Firestorm - VTR1000-SP1 - R nineT - CBR1000RR Fireblade - CBR1000RR-SP1 Fireblade - FMX650 - 690 Duke - CBR1000RR-R-SP Fireblade 30th Anniversary Edition - CB1000R - VTR1000F Firestorm - RS660 Stars & Stribes Edition - MT-03 660 - MT-09 Street Rally - XSR900GP - Tracer9GT+ - CB1000 Hornet SP

  • #125

    Das Thema mit dem E-Auto ist für mich durch. Ich denke, es wird in wenigen Jahren so sein, dass kaum jemand mehr einen Verbrenner als Neuwagen kaufen möchte. Aber jeder wie er mag - das ist doch das schöne!


    Aus einer englischen Sendung:

    Stellt Euch mal vor, es wäre anders herum gewesen: E-Autos hätten sich damals durchgesetzt und jetzt kommt einer mit der Idee um die Ecke:
    A: - Hey lass mal in die Autos einen großen Tank mit brennbarer Flüssigkeit einbauen

    A: - und dann einen Motor bauen, in dem wir kontrolliert Explosionen durchführen
    B: Aha - und dann haben wir mehr Performance?
    A: Eh, ne - im Gegenteil - wir haben so wenig Drehmoment zu Beginn, dass wir eine komplexes Etwas namens Getriebe benötigen - und damit muss man sorgsam umgehen, sonst nimmt es Schaden

    B: Ok - und ist es dann sparsamer?

    A: Ne - deutlich geringerer Wirkungsgrad als ein E-Motor
    B: Aber Umweltfreundlicher?
    A: Ne - das furzt so ungesunde Gase in die Luft und stinkt
    B: Aber es ist einfacher und braucht weniger Wartung?
    A: Nein - viel mehr bewegliche Teile, Schmierstoffe, Filter etc.

    B: Und was sind die Vorteile?
    A: Naja - Du kannst super schnell tanken und damit 1000km am Stück fahren. Das ist doch toll für die paar Leute, die eine Monsterblase haben!
    B: Kann ich denn auch zu Hause oder beim Einkaufen tanken?
    A: Ne, Du musst an spezielle Orte, die viel Platz in Anspruch nehmen.


    B: Ich weiß nicht.. bin skeptisch.


    ///////

    Wir fahren seit 5 Jahren elektrisch und insbesondere mit Familie sind die Ladepausen nach 350km nicht das Thema. Selten hat die Reichweite den Zeitpunkt der Pausen und die Ladedauer die Dauer der Pausen bestimmt. In der Regel musste ich das Auto von der Ladestation nehmen, bevor die Familie fertig war, weil ich sonst Standgebühr gezahlt hätte.


    Viele Supermärkte stellen nun Schnelllader auf. Es wird auch nicht mehr das Thema sein, unbedingt zuhause eine Lademöglichkeit zu haben - obwohl es schon sehr komfortabel ist.

    Ich bin aber begeistert, dass jetzt schon so viel mehr positive Resonanz da ist. Vor 5 Jahren hätte ich mich nicht getraut in einem Mopped-Forum Elektromobilität anzusprechen :)

  • #126

    Du hast vergessen zu erwähnen, dass diese (in deinem Scenario) neue Technologie erheblich günstiger in der Anschaffung ist und (theoretisch) von jedem, der einen Schraubendreher halten kann repariert werden kann😉


    Es müssen auch keine 1000 km am Stück fahren möglich sein, um zumindest nach aktuellem Technikstand die Reichweite eines BEV zu übertreffen.

    Dafür reichen schon je nach Ausstattungsvariante des EV 400 km.


    Und darum geht es doch einer großen Anzahl an Verbrennerfahrern.

    Wir möchten uns auf Reisen nicht nach unserem Fahrzeug richten müssen sondern nach der eigenen Fahrausdauer.


    Und wenn ich einmal im Jahr ein Wochenende nach Südfrankreich fahren möchte, dann reicht es eben nicht, wenn mein Fahrzeug alle 400km für 3 Stunden an der Steckdose hängen muss.

    Das heißt, für diesen Zweck bräuchte ich ein zweites Auto, müsste fliegen plus einen Mietwagen buchen oder den Zug nehmen.


    Ich persönlich verteufel EV's nicht grundsätzlich.

    Dennoch war es für mich als Mieter eines Hauses ohne Garage, Photovoltaik und Wallbox absolut unzumutbar, ein Elektroauto bis 30000€ zu finden, dass auch nur ansatzweise genügend Reichweite für mein wöchentliches Fahrprofil hat.

  • #127

    Das mit dem Reparieren ist doch nicht mehr, oder? Es müssen doch teilweise Batterien in neuen Autos "angelernt" werden. Und alle 350 km 30min ist unsere Erfahrung an Ladedauer.

    Ja aktuell passt es für viele noch nicht. Aber die E-Autos sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Warte noch mal ein paar Jahre und sie werden noch mal deutlich günstiger werden. Das wird der Markt regeln. Und dann werden wenige bereit sein, mehr zu zahlen um 1-2 Ladestops unterwegs wenige Male im Jahr zu vermeiden. Viele Unterkünftige bieten an Urlaubsorten Lademöglichkeiten. Wenn man etwas offen ist sich anzupassen, ist das kein Thema - aber klar wenn man nicht möchte und die 1,5 Std bis 2 Stunden in Südfrankreich lieber vor Ort Essen geht als unterwegs ist das ein Argument. Wäre mir nicht Wert einen Verbrenner zu fahren und auf die Vorteile der E-Mobilität zu verzichten. Aber ich habe auch eine PV Anlage, Eigenheim etc. und das sind wie Du sagst wichtige Faktoren.

    Und wo Du vollkommen recht hast: Heute geht es nur für bestimmte Budgets bei Neuwagen. Und Lademöglichkeiten sind von Ort zu Ort unterschiedlich.

    Ein Faktor für mich ist auch das deutlich angenehmere Fahrgefühl und die feine Dosierbarkeit, Millimeter genaues Einparken etc. Verbrenner mit Getriebe fühlen sich für mich wie Jungtimer an.

  • #128

    Nicht alle Hersteller verriegeln ihre Systeme so sehr.

    BMW verfolgt die von dir genannt Taktik leider.

    Ich dachte in dem Fall eher an etwas "mechanischere Arbeit". Wartungsarbeiten am Motor Beispielsweise. Solche Arbeiten sind bisher bei EV's noch nicht so verbreitet, werden allerdings mit größerer Anzahl und steigendem Alter an EV's mehr und mehr durchgeführt werden müssen.



    Die tatsächlichen Ladezeiten sind mir aufgrund von fehlender Erfahrung mit EVs unbekannt und beruhten nur auf dem üblichen "Trompeten" in diversen Foren, in denen es nur schwarz oder weiß gibt.



    Das Argument des millimetergenauen Einparkens kenne ich mit meiner begrenzten EV / Vollhybriderfahrung (Tesla 3 und diverse BMW-Modelle) genau anders herum, denke aber, dass das nur eine Gewöhnungssache ist.


    Zumal nach meinem Empfinden auch die BMW Modelle mit Verbrennungsmotor und ZF Automatikgetriebe alle sehr ruppig zu rangieren sind. Das macht Mercedes mit dem baugleichen Getriebe erheblich besser.


    Wenn ich ehrlich bin, wäre mit entsprechendem Budget und der Voraussetzung eines funktionierenden Händler- / Werkstattnetzes der Xiaumi SU7 Ultra ein äußerst interessantes Fahrzeug. Und zwar nicht wegen der 1500 PS, sondern wegen der 600+km Reichweite (und der 1500 PS🤣)

  • #129

    Wer mit einem normalen Verbrenner mit Schaltgetriebe nicht einparken kann, kann halt nicht fahren. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von BEVs, sondern Kompetenz des Fahrers.

    Die ganzen lustigen Assistenten an Bird der BEVs gibt es da nicht exklusiv für, sondern in jedem modernen Verbrenner auch - bis vielleicht auf das automatische Einparken ohne Fahrer.

    Ich fahre auch BEV und spare beim Langstrecken-Pendeln viel Geld, da ich zu Hause laden kann und (falls nicht schneebedeckt) auch mit Hilfe einer PV-Anlage. Ich bin also die ideale Zielgruppe.

    Allerdings ist der Wagen definitiv nicht tauglich für Langstrecke - bei Idealbedingungen max 300km bei 130km/h auf der AB und das Laden dauert dann für die gleiche Strecke unter Idealbedingungen min 45min. Sorry, für ein Auto aus 03/25 für 43k€ absolut unterirdisch. Da kann man nix schönreden. So lange machste nie Pause. Da spare ich mir in einem Dacia bei obigem Beispiel nach Spdfrankreich aber deutlich mehr als 2h (tanken 5min und doppelt so hohe Reichweite).

    Klar gibt es Autos, die das besser können, aber da legste mal fix 70k€ auf den Tisch. Das kann und will ich nicht.

    Daher bleibt der Verbrenner für Langstrecke.

    Wenn das Leasing ausgelaufen ist in 2027 schauen wir mal. Gibt vermutlich einen neuen, aber sicher nicht mehr aus dem VW Umfeld. Vermutlich dann Korea oder China. Da ist das zumindest eher bezahlbar, was man möchte….

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