Ja, natürlich (Jeder soll das mögen, was sie oder er am meisten mag
)....aber der "Umweltschwindel" bzgl. Ressourcenabbau, zukünftige Verfügbarkeit von nötigen Rohstoffen, eingeschränkte Mobilität, eingeschränkte Lademöglichkeiten, nur mangelhafte Entsorgungsmöglichkeiten bei defekten Akkus, etc. bei den Elektros ist schon sehr bemerkenswert und werden auch gerne mal ignoriert bei den Umweltfuzzis.
(Nicht bös gemeint
)
Ist ein Elektrisches Motorrad ein Motorrad?
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#132 das ist im Grundsatz sicherlich richtig.
Ohne Fußabdruck in der Natur gibt es nunmal keine Mobilität - noch nicht mal mit 'nem konventionellen Drahtesel...auch der muss orgendwo produziert werden.
Die Entwicklung in der E-Auto Branche schreitet aber im krassen Gegensatz zu den Verbrennern mit sieben-Meilen-Stiefeln voran und wird in absehbarer Zeit die Verbrenner einfach überrennen.
Mein Hauptkritikpunkt richtet sich auch nicht gegen die Technologie an sich, sondern zum Einen gegen die Hersteller die sich ihre Entwicklungskosten vergolden lassen wollen und uns immer noch weis zu machen Versuchen etwas anderes als die Premiumklasse sei unwirtschaftlich. Das mag vielleicht noch in der Prototypenentwicklung stimmen, nicht aber in der Serie. Wenn die einmal läuft, dann lassen sich E-Autos erheblich günstiger produzieren und verkaufen als ein adäquater Verbrenner... - ist natürlich nicht gewollt...
Zum Anderen ist es die die Technologie der Akkus die buchstäblich noch im Säuglingsalter steckt. Obgleich auch in diesem Status schon sicher ist, dass ein sinnvoll ausgelegter E-Antriebsstrand mühelos auf eine halbe Million Km kommt bevor der Akku platt ist. (wieviel % der Fahrzeuge kommen auf eine solche Nutzungsdauer...?) Die sterblichen Überreste der Akkus zu recyceln ist heute schon technich zwar aufwändig aber problemlos machbar. Ich sehe mit einiger Vorfreude der kommenden ersten Generation der Feststoffakkus entgegen die es nach Meinung der Experten erreichen wird die Energiedichte der bisherigen Technologie zu vervierfachen, sowie deutlich günstiger und vom Materialbedarf her um ein vielfaches weniger umwelltbelastend zu produzieren sein wird als die Bisherigen.
Man darf gespannt sein ob sich Hersteller finden werden die in der lukrativen Sparte der kleinen Mittelklasse ein Fahrzeug unter 20K€ raus bringen - vermutlich einmal mehr aus dem Reich der aufgehenden Sonne...
Was die Ladeinfrastruktur angeht, so ist das nur eine Frage des Wollens. Bei einer vollständigen Wandlung der Individualmobilität hin zum E-Auto würde sich nach Meinung der Experten die Netzlast um etwa 12% erhöhen und wäre in vielen Bereichen mit der vorhadenen Infrastruktur noch zu bewältigen. Wobei ein Ausbau durch den Zugewinn an Reichweiten mit der neue Akkugeneration auch mit einer geringeren notwendigen Dichte der Infrastruktur einher gehen würde. Die schon vorhadene privaten Wallboxen z.B. könnten dadurch vielfach gemeinschaftlich für mehrere Fahrzeuge genutzt werden...
Alles in allem sicherlich bei Weitem noch kein "rundum sorglos Paket" aber trotzdem, wie ich meine, eine nicht uninteressante Perspektive, die über kurz oder lang auch auf dem Zweiradmarkt Einzug halten wird...
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#133 Alles anzeigenZum Anderen ist es die die Technologie der Akkus die buchstäblich noch im Säuglingsalter steckt. Obgleich auch in diesem Status schon sicher ist, dass ein sinnvoll ausgelegter E-Antriebsstrand mühelos auf eine halbe Million Km kommt bevor der Akku platt ist. (wieviel % der Fahrzeuge kommen auf eine solche Nutzungsdauer...?)
Tesla Model S im deutschen Taxi-Einsatz: Nach 400.000 Kilometern ist noch nicht SchlussWenige Autos müssen mehr leisten als Taxis. Ein Tesla Model S in Aschaffenburg macht das seit 4 Jahren problemlos – über inzwischen 400.000 Kilometer.teslamag.dehttps://www.chip.de/video/Bilanz-nach-300.000-km-E-Auto-ueberrascht-alle-Video_186423089.html
Die Batterien sind eine stetige Entwicklung, wie der Verbrenner seit 140 Jahren.
Wie in den Links gezeigt, sind E-Taxis bei 300k-400k km Laufleistung noch bei 85%.
Übrigens werden ältere Akkus noch gerne als Stromspeicher weiterverwendet.
Zum Preis: Momentan kosten die E-Autos der besseren Klasse, soviel wie ein Verbrenner. Zw. 40-50k€.
Ich selbst habe mich entschieden unsere PKW zu leasen, auf 4 Jahre. Weil ich ja neugierig bin, wie sich die Technik bis dahin wieder entwickelt hat und ich was Neues will.
Die Verge wird dzt. um die 37k€ angeboten. Ist einerseits heftig, aber bei einer BMW bist auch schnell bei 30k€.
Und die haben schon viele Moppeds verkauft. Also warten wir auf den Feststoffakku.

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#134 Alles anzeigenZum Preis: Momentan kosten die E-Autos der besseren Klasse, soviel wie ein Verbrenner. Zw. 40-50k€.
Naja, ich habe spaßeshalber gerade einen Tesla 3 konfiguriert.
Und wenn der etwas mehr Reichweite als das Basismodell haben soll, nicht weiß sein soll und mehr Autonome Fahrassistenten als gesetzlich vorgeschrieben ist haben soll, bin ich bereits bei 51k, wenn man die Wallbox und das mobile Ladekabel mitbestellt (bräuchte ich ja, da ich den Umstieg vom Verbrenner auf Elektro mache).
Für 50k bekomme ich (vorausgesetzt, ich kaufe nicht bei einem deutschen Hersteller) eine ganz andere Klasse an Verbrennern.
Theoretisch müssten sich mit Fertigstellung der Entwicklung effizienterer Akkus die Kosten senken.
Aber wann hat es das jemals gegeben, dass etwas, was neu und wirtschaftlicher ist, günstiger angeboten wird?
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#136 Die zu erwartende Laufleistung der Akkus deckt sich ja weitgehend mit dem was ich geschrieben hatte. 85% nach 400tkm ist schon ein ordenlicher Wert. - Da pfeift so mancher Verbrenner nur noch aus dem letzten Loch...- wenn er's denn bis dahin schafft...(siehe Beispiel FSI und TSI Motoren, etc.) Rechnet man dazu noch den übrigen Verschleiß und den ungleich höheren Wartungsaufwand beim Verbrenner wird es schon interessant.
Dem gegenüber stelle ich aber einfach mal ein konkreres Fallbeispiel in den Raum. Meine Frau braucht ein Fahrzeug praktisch nur um ihren Arbeitsweg zu bestreiten, hat eine tägliche Strecke von 2x95km und keine Möglichkeit an der Arbeitsstelle zu Laden. Inkl. kurzer Abstecher zum Einkaufen o.ä. kommt sie also auf ca. 210km/Tag.
Öffies auf der Strecke = Fehlanzeige bzw. mit einem Aufwand von 2x3,5Std. verbunden, vorausgesetzt die Anschlüsse funktionieren...😥
Arbeitsplatzwechsel nach über 40Jahren Betriebszugenhörigkeit keine Option weil spezifisch hoch qualifiziert und nicht gewillt für netto €1000,- weniger zu arbeiten.
Ein E-Fahrzeug welches einiger Maßen gut ausgestattet ist und mit der nötigen Reichweite aufwarten kann liegt preislich im Bereich ab ca. € 35.000 und ist günstig- gebraucht praktisch nicht zu bekommen...
In unserem Falle tut ein Skoda Fabia 1,6tdi als Leasingrückläufer, 3Jahre alt für €10500,- mit einem Durchschittsverbrauch von 4,2Litern und sehr überschaubarem Wartungsaufwand klaglos seinen Dienst.
Für uns ist das aktuell immer noch alternativlos...
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#137 Am Ende läuft doch das ganze auf den Punkt: wer finanziert die Infrastruktur? Solange da Fördermittel vom Staat dazu kommen, sei es für den Kauf, sei es für die Ladestruktur, sei es für die Strassen für die manche Fahrzeuge keine Steuern zahlen, wird es Menschen aufgezwungen etwas zu bezahlen, das sie nicht wollen.
Wer Elektro will, soll es kaufen. Die Tankstellen sind ausschliesslich durch die Autofahrer direkt über den Benzinkauf bezahlt worden. So soll es beim Elektroauto auch sein. Steuerbefreiung weg, die verschleissen die Strassen genauso wie die Verbrenner. Das was an Spritsteuer nicht mehr reinkommt, muss auf den Ladestrom drauf, weil auch dieses Geld benötigt wird.
Aber leider ist das nicht so. Nur durch massive Förderungen werden Elektroautos überhaupt zur Alternative. Weil sie eben extrem teuer sind. Und nun stehen wir sogar vor dem Dilemma, das USA Land in Europa annektieren will weil dort Rohstoffe liegen, die sie wollen. Seltene Erden. Das hat die Welt verpennt und China hat sich viele Vorräte gesichert.
Mir ist dieser Preis viel zu hoch, ich will das nicht haben. Aber ich lasse gerne alle die das wollen, das auch machen. Ich werde keine Demo gegen Elektro anzetteln, werde sie nicht auslachen oder sonst wie ihnen das Leben madig machen. Aber ich finanziere es nicht mit. Und will auch nicht von indirekten Folgen betroffen sein. Das alles ist schon lange kein technologiestreit mehr, sondern ein Geopolitischer Ersatzkrieg weil der kalte Krieg vorbei ist und wir keine Feindbilder mehr hatten. Also schafft man sich neue Feindbilder. Keine gute Entwicklung, überhaupt nicht.
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#138 Ja, das ist im Moment auch bei mir die rein rationale Überlegung.
Alles anzeigenDem gegenüber stelle ich aber einfach mal ein konkreres Fallbeispiel in den Raum. Meine Frau braucht ein Fahrzeug praktisch nur um ihren Arbeitsweg zu bestreiten, hat eine tägliche Strecke von 2x95km und keine Möglichkeit an der Arbeitsstelle zu Laden. Inkl. kurzer Abstecher zum Einkaufen o.ä. kommt sie also auf ca. 210km/Tag.
Öffies auf der Strecke = Fehlanzeige bzw. mit einem Aufwand von 2x3,5Std. verbunden, vorausgesetzt die Anschlüsse funktionieren...😥
Arbeitsplatzwechsel nach 45Jahren Betriebszugenhörigkeit keine Option weil spezifisch hoch qualifiziert und nicht gewillt für netto €1000,- weniger zu arbeiten.
Ein E-Fahrzeug welches einiger Maßen gut ausgestattet ist und mit der nötigen Reichweite aufwarten kann liegt preislich im Bereich ab ca. € 35.000 und ist günstig- gebraucht praktisch nicht zu bekommen...
In unserem Falle tut ein Skoda Fabia 1,6tdi als Leasingrückläufer 3Jahre alt für €10500,- mit einem Durchschittsverbrauch von 4,2Litern und sehr überschaubarem Wartungsaufwand klaglos seinen Dienst.
Für uns ist das aktuell immer noch alternativlos...
Ich habe 'nen Astra Kombi Diesel, 14 Jahre alt, gut 250k gelaufen und klaglos am tun. Bei ca. 20k km/a rechne ich jetzt noch zwei Jahre und spekuliere dann darauf, daß ich entweder 'n gutes Leasingmodell oder 'nen Gebrauchten finde.
Daß im Moment keine Gebrauchten zu bekommen sind finde ich merkwürdig - angeblich werden die Händler die Gebrauchten kaum los und haben daher die Lager übervoll.
Und was die E-Motorräder angeht gehe ich davon aus, daß sich die genannten Probleme in 5-8 Jahren ausgewachsen haben werden - meine GT+ ist jetzt 2,5 Jahre alt und ich denke, daß ich die noch mindestens 5-8 Jahre fahren werde, bevor ich über ein neues Motorrad nachdenke.
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#140 Alles anzeigenJa, das ist im Moment auch bei mir die rein rationale Überlegung.
Ich habe 'nen Astra Kombi Diesel, 14 Jahre alt, gut 250k gelaufen und klaglos am tun. Bei ca. 20k km/a rechne ich jetzt noch zwei Jahre und spekuliere dann darauf, daß ich entweder 'n gutes Leasingmodell oder 'nen Gebrauchten finde.
Daß im Moment keine Gebrauchten zu bekommen sind finde ich merkwürdig - angeblich werden die Händler die Gebrauchten kaum los und haben daher die Lager übervoll.
Und was die E-Motorräder angeht gehe ich davon aus, daß sich die genannten Probleme in 5-8 Jahren ausgewachsen haben werden - meine GT+ ist jetzt 2,5 Jahre alt und ich denke, daß ich die noch mindestens 5-8 Jahre fahren werde, bevor ich über ein neues Motorrad nachdenke.
Der Astra hält bestimmt noch länger,verkauf den blos nicht.Überschaubare Technik und leicht zu reparieren.
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