Hinterradausrichtung mit Laser oder original Skala?

  • #91

    Am Einfachsten geht es die Kette im Lauf am hinteren Kettenblatt zu beobachten.

    Läuft diese mit den Zähnen des Kettenblattes in der Mitte ist alles ok, sonst verstellen bis dies erreicht ist. :obscene-drinkingcheers:

    1970 Hercules K 50 RX; 1974 Yamaha RD 250; 1981 Maico MD 250 wk; 1983 Kawasaki GPZ 1100; 1987 Yamaha FJ 1200; 1988 Yamaha SRX 6; 1991 Honda ST 1100; 1993 Honda ST 1100 ABS; 1999 Honda CBR 900 RR; 2001 Honda GL 1800; 2005 Honda GL 1800; 2012 BMW K 1600 GTL; 2016 Triumph Tiger Explorer; 2018 Tiger 1200; 2021 Kawasaki Versys 1000 SE GT; 2023 Tracer 9 GT+ und ADV 350


    Gruß aus dem Tullnerfeld von Edi :boywink:

  • #92

    Ich melde mich nochmal zurück. Nach ich glaube 30 Tube Videos für Rad ausrichten mit dem Monkey Dingern, habe ich noch einmal alles geprüft. Mir ist aber aufgefallen, dass alle die ein Video gemacht haben nach Anleitung vorgehen und den Laserkopf hoch und runter bewegen.

    Genau so hatte ich das gestern auch gemacht und die Differenz von 2.8mm an der Schwinge festgestellt.

    Heute habe ich, (weil mein innerer Monk und ich es ja nicht glauben konnten alles noch einmal geprüft.

    Dabei ist mir aufgefallen, das wenn man den Laser einfach nur fest macht und am Rad dreht um den punkt wandern zu lassen es viel genauer und nicht so wackelig ist als wenn man den Laserkopf bewegt.

    Ich habe darauf hin festgestellt das mein Rad tatsächlich nicht grade ist, obwohl gestern nit der hoch runter Metode wohl grade war.

    Daraufhin habe ich noch einmal alles eingestellt, aber jetzt die Flossen vom Laser gelassen und mit dem Rad den Punkt vom Laser wandern lassen.

    Wie der Zufall es will, passen jetzt auch fast die Striche auf der Schwinge (nicht mal 1mm unterschied).

    Ich denke,ich belasse es dabei und fahre einfach.

    Euch noch einmal danke und toll das ich euch nerven durfte.

  • #93

    ich habe so ein Kettenfluchtwerkzeug , dass man am Kettenrad befestigt und dann über einen geraden ca 25 cm langen Stahlstab der über die Kette ragt, die Kettenflucht ausrichten kann. Wenn ich das sorgfältig mache steht das Hinterrad total schief. Dann habe ich mittels Spanngurten zwei lange Richtlatten rechts und links des Hinterrades nach vorne neben das Vorderrad ragen lassen und das Hinterrad so lange ausgerichtet bis der Abstand meiner Richtlatten vorne am Vorderrad rechts und links den gleichen Abstand hatten. Ergebnis, Die Flucht von Hinterrad zu Vorderrad stimmt exakt aber optisch läuft die Kette jetzt ziemlich schief. So fahre ich mit diesem Kettensatz seit 38.000 km. Kette, Kettenrad und Ritzel sehen immer noch super aus und ich habe keine Probleme. Was die Ursache dafür ist, dass man nicht sowohl die Räderflucht und die Kettenflucht vernünftig einstellen kann konnte ich bis jetzt nicht rausfinden. Mir war es wichtiger, dass die Räder geradeaus laufen.

  • #94

    Vermute das man so schnell gar nicht feststellen wird wenn das Hinterrad nicht exakt mittig fluchtend ausgerichtet ist. Die Auflagefläche des Reifens ist ja nicht so groß und so schräg wird man das Hinterrad kaum (auch mit Knick in der Optik 😁) fixieren, dass die Antriebskräfte das Moped spürbar zu einer Seite drücken würden.

    Ist aber nur eine hoffentlich logische Annahme meinerseits.


    Ich orientiere mich primär nach der Kettenflucht, ohne jemals zusätzlich überprüft zu haben, ob damit die Spur auch gleichzeitig korrekt stimmig ist. Die Logik hat mir bisher gesagt das sich Beides eigentlich in Abhängigkeit voneinander synchron richtig einstellen lässt. Nach Aussage von Rottimann kann man dann wohl darauf auch nicht mehr zu 100% vertrauen.

    Somit dann im Ergebnis alles wieder eine Angelegenheit die vielleicht doch wieder nach Anwendung des Prinzip's "nach mir die Sinnflut" schreit und nach optischer Wahrnehmung als genügend deklariert. Bis zur Richtbank werde ich das jedenfalls nicht treiben.....

    Auch kaum anzunehmen daß unsere freundlichen Yamisten das beim Service zu einer Wissenschaft ausarten lassen. Schätze mal das man dort auch nach Hilfsmittel, wie z.B. Kettenlaser, vergeblich suchen kann.

  • #95

    Kettenlaser sind bei meinem Schrauber Standard. Man muss nur wissen, wie er angewandt wird. Das gilt für alle anderen Werkzeuge auch, von Hammer bis Drehmomentschlüssel. Wer nachknackt verliert.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #96

    Auf keinen Fall! Meine Kette war nach dem letzten Service viel zu straff (anderer Moppedherrsteller). Musste ich selbst wieder lösen.

    Ciao L - DT50MX - AF-1 50 - KLR250 - RD350N - Vespa PX200E - CBR600F - ZX6R - GSX-R750SRAD - YZF-R1 - DR800S Big - VTR1000-SP1 - ZX10R - 999 - 1089S - XT660X - Dorsoduro 750 - F800R - CBR600RR - VTR1000F Firestorm - VTR1000-SP1 - R nineT - CBR1000RR Fireblade - CBR1000RR-SP1 Fireblade - FMX650 - 690 Duke - CBR1000RR-R-SP Fireblade 30th Anniversary Edition - CB1000R - VTR1000F Firestorm - RS660 Stars & Stribes Edition - MT-03 660 - MT-09 Street Rally - XSR900GP - Tracer9GT+ - CB1000 Hornet SP

  • #97

    Mit dem Monkey Laser bin ich jetzt sehr zu frieden. Der Rothewald Laser( auch Louis) war schlecht geeicht. Mit dem Monkey dingen ist das Rad top grade und die Schwingenmakierungen sind FAST gleich.

  • #98

    Genau dieser Service hatte bei der letzten Inspektion meine Kette bei mir falsch eingestellt, übrigens auch zu eng.

    Ob mit oder ohne Laser ändert daran nichts.

    Die Kette lag beim Lauf am Zahnkranz immer an einer Seite an. Entsprechend laut war das Fahrgeräusch.

    Da stelle ich das doch lieber selbst ein und besser als der Service. :obscene-drinkingcheers:

    1970 Hercules K 50 RX; 1974 Yamaha RD 250; 1981 Maico MD 250 wk; 1983 Kawasaki GPZ 1100; 1987 Yamaha FJ 1200; 1988 Yamaha SRX 6; 1991 Honda ST 1100; 1993 Honda ST 1100 ABS; 1999 Honda CBR 900 RR; 2001 Honda GL 1800; 2005 Honda GL 1800; 2012 BMW K 1600 GTL; 2016 Triumph Tiger Explorer; 2018 Tiger 1200; 2021 Kawasaki Versys 1000 SE GT; 2023 Tracer 9 GT+ und ADV 350


    Gruß aus dem Tullnerfeld von Edi :boywink:

  • #99

    Trotzdem muss man keine Raketenwissenschaft daraus machen...

    Die Module an Ritzel und Blatt sind immer leicht konisch geformt und Kette hat zudem immer auch ein gewisses Flankenspiel. In Summe lässt das schon relativ grobe Toleranzen in der Kettenflucht zu und im Zweifelsfalle ist es mir wichtiger, dass die Fuhre ohne Eigenleben pfeil-geradeaus läuft als die Kettenflucht wissenschaftlich präzise auszurichten...

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

  • #100

    und warum stellt die Vertragswerkstatt dann falsch ein wenn das so simpel ist? :/

    1970 Hercules K 50 RX; 1974 Yamaha RD 250; 1981 Maico MD 250 wk; 1983 Kawasaki GPZ 1100; 1987 Yamaha FJ 1200; 1988 Yamaha SRX 6; 1991 Honda ST 1100; 1993 Honda ST 1100 ABS; 1999 Honda CBR 900 RR; 2001 Honda GL 1800; 2005 Honda GL 1800; 2012 BMW K 1600 GTL; 2016 Triumph Tiger Explorer; 2018 Tiger 1200; 2021 Kawasaki Versys 1000 SE GT; 2023 Tracer 9 GT+ und ADV 350


    Gruß aus dem Tullnerfeld von Edi :boywink:

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