Weitere Empfehlung für Kontaktpflegemittel: Normales Ballistol Öl.
Funktioniert hervorragend und lang anhaltend. Vorheriges Reinigen mit herkömmlichem Kontaktspray ist nur bei extrem verdreckten Kontakten notwendig.
Weitere Empfehlung für Kontaktpflegemittel: Normales Ballistol Öl.
Funktioniert hervorragend und lang anhaltend. Vorheriges Reinigen mit herkömmlichem Kontaktspray ist nur bei extrem verdreckten Kontakten notwendig.
Alles anzeigenDie Idee hatte ich auch, allerdings kann vorne Wasser in die Schwinge eindringen, und ich sehe keinen Ablauf unten, daher ist das Loch wohl zum Verdunsten gedacht. Ablauf von reinbohren muss man sich trauen...
Eine Nietmutter würde funktionieren. Aber das ist mir zu aufwendig und ich habe auch keine Nietmutternzange. Es gibt diese Gummi - Nietmuttern , die auch oft an Plastikteilen oder Windschildern verwendet werden. Da habe ich auch noch welche vorrätig, die haben aber leider 10 mm Durchmesser. Das sind die Dinger, die bei der XSR rn43 unter dem Heckschutzblech sind. Ich sehe mal, ob ich sowas in 8 mm bekommen kann. Dann passt allerdings nur noch eine M3er Schraube rein, aber das wäre ja egal.
Alles anzeigenJa, das sind nur ca 20 cm und der Schlauch ist recht steif.
Meinen herzlichen Glückwunsch dazu 😉. Ich traue dem Braten nicht und habe aktuell noch mit dem hässlichen Kabelbinder einmal um die Schwinge fixiert. Auf der Innenseite der Schwinge ist ein 8 mm Loch. Das würde ich gerne nutzen. Dazu suche ich eine Art Kunststoffniete die man da reindrücken kann und die gleichzeitig eine kleine Öse hat wo man den Schlauch durchführen könnte. Hat jemand eine Idee, wo ich sowas bekommen könnte?
Alles anzeigenIch hab's jetzt auch versucht (RN 69 SP).
Das klappt mit dem aus China mitgelieferten Montagematerial zumindest mit Öhlins leider nicht so gut, bzw. nur so lange, bis man versucht, am Behälter zu drehen. Dann merkt man, dass der Platz nach unten fehlt. Eine bessere Halterung folgt, aber der Platz gefällt mir, daher fange ich nun von unten an, den Schlauch durchs Motorrad zu fädeln.
Eine Düse wurde nicht mitgeliefert, aber das Schlauchende lässt sich mit Lochband gut fixieren und fein platzieren. Eine längere Schraube durch den Bobbin ("Montageständeraufnahme") liefert ein optimal platziertes und kaum zu sehendes Gewinde. Die Mutter steht nicht nach innen über die Schwinge über, daher wird der Radwechsel nicht behindert.
Den Schlauch verlege ich innen entlang der Schwinge. Ich mag keine Kabelbinder um die Schwinge, und kleben muss auch nicht unbedingt sein. Es sind zwar Löcher in der Schwinge, wo man mit etwas Geschick, Geduld und Blumendraht den Schlauch durchfummeln könnte. Das ist aber gar nicht nötig, denn der Kettenschleifer geht innen komplett um die Schwinge hat genug Spiel, um den Schlauch durchzufädeln.
An der vorderen linken Ecke der Hinterradabdeckung baue ich eine sehr kleine Schlauchhalterung aus Lochband, damit der Schlauch nicht an die Kette kommt. Eine Schraube ist ja schon da.
Von dort geht's parallel zur Federbeinumlenkung nach oben. Man könnte es auch schöner lösen, weiter nach vorne, hoch und am Heckrahmen wieder nach hinten, aber da ist der heiße Auspuff, der potentiell den Schlauch spröde macht, und dann baumelt der schwarze Schlauch auf der blanken Alu-Schwinge. Oben gibt's einen Querträger mit einigen Löchern, da passt der Schlauch gerne durch, und schon bin ich fast am Ziel.
Der Schlauch wird hier an zwei Stellen recht eng gequetscht. So kann er nicht wandern, das ist gut. Ob er durchgängig ist, prüfe mich mit oben reinpusten und unten Finger drauf. Er ist durchgängig. Jetzt noch aus Lochband eine Halterung für den Behälter gebaut. Ich nehme das Lochband doppelt, und erweitere das Loch für die Soziusraste auf M8. Ich suche aus meinem Fundus die schönste Schraube M6 für die einzige zusätzliche Schraube, montiere den Behälter und voila!
Fertig! Fertig? Ist der Behälter überhaupt gängig? Wer das System nicht kennt, man verdreht den Behälter gegen seine Halterung, dadurch verringert man das innere Volumen und drückt das Öl raus, das sonst nur vom Unterdruck oben gehalten wird. Tja, und dieser Behälter hier ist nicht so ohne weiteres gängig, und im montierten Zustand kommt man einerseits nicht ganz mit der Hand drumherum, und andererseits verbiege ich die Halterung aus Lochband. Also wieder runter damit, Nähmaschinenöl auf die inneren Gewinde, Inbus durch die Öffnung für die Halterung und kräftig gedreht, bis es sich löst, und alles gut geölt ist, inklusiver meiner Finger. Rheumavorsorge ist auch wichtig. Dann abgewischt, montiert, Schlauch gekürzt und rein in den Behälter (genial einfache Schlauchdurchführung, bekannt vom 3D-Drucker), befüllt mit Scottoil blau aus dem Werkstatt-Fundus, und gewartet, bis unten was raus kommt. Dann SCHNELL den Deckel drauf, während man das Hinterrad weiter dreht, um den Öldurchfall zu verteilen. Vorher natürlich Pappe drunter legen, hust hust. Es läuft noch kurz nach und verhält sich dann unauffällig. Ich öffne den Deckel, fülle neu auf, schließe den Deckel und warte ab - es scheint dicht. Die "Düse" ist auch gut platziert, ansonsten hilft auch hier Blumendraht. Eine Viertel Umdrehung ergibt 10 fette Tropfen, da darf's also auch eine Achtel Umdrehung sein, 1x täglich zum Tourenstart.
Warum hat die Schwinge eigentlich kein Loch als Wasserablauf links hinten unten?
Ich stehe aktuell vor der gleichen Herausforderung. Hast Du tatsächlich von deiner selbstgemachten Öse am Kettenschutz, entlang der Schwinge bis zu deiner Schlauchführung am Kettenblatt, den Schlauch freihängend verlegt?
Alles anzeigenbestimmt kann man auch da mit den Gummipuffern variieren.
Nach deiner Aussage ist das Fahrwerk der SP stabiler als ein Wilbers Fahrwerk in der XSR,
Die zusätzliche Stabilität kommt sicher auch von der geänderten Geometrie / dem geänderten Rahmen. Die Gummipuffer kann man nicht einfach erhöhen, da dann die vordere Plastiknase der Sitzbankschale nicht mehr ihre Halterung trifft. Da hilft der Umbaukit aus USA, der gleichzeitig die Halterung erhöht.
Alles anzeigenIch weiß nicht genau wie das bei der RN69 gelöst ist und kann nur von meiner Tracer RN57 berichten bei der ich das gleich Problem hatte.
Ich habe die Unterschale im vorderen Teil mit einem Heisluftgebläse "weich" gemacht und stark vorgespannt. Dann habe ich die Bank vorn... .
Danke für den Input. Ich werde das auf jeden Fall im Kopf behalten!!
Alles anzeigenIch hab das an meiner RN29 & RN69 verbaut. Find ich spürbar angenehmer.
Yamaha MT-09 2021-2023 Seat Slope Mod - JK3D.us
Den Kit habe ich tatsächlich letzte Woche bestellt. Ist schon durch den Zoll durch und kommt wohl diese Woche bei mir an. Ist beruhigend zu hören, dass es was bringt.
Ich habe meine XSR 900 RN43 verkauft und mir eine 2021er MT-09sp gekauft. Eigentlich war ich mit dem Fahrverhalten meiner mit Wilbers ausgestatteten XSR zufrieden. Aber ich hatte vor ca 3 Jahren ein Offenbarungserlebnis als ich eine 22er mt-09 SP kurz fahren durfte. Die deutlich stabilere Kurvenlage trotz weitgehend erhaltener Wendigkeit der SP hat mich extrem überrascht. Seitdem ließ mich der Gedanke nicht mehr los, zu wechseln. Und jetzt habe ich es tatsächlich getan. Ich bin ziemlich leicht und was mich an meiner Neuen störte ist Die für mich zu harte Federbeinfeder. Diese habe ich bereits gegen eine weichere ausgetauscht. Jetzt gibt es nur noch einen weiteren Punkt der mich beschäftigt und das ist das "nach vorne gegen den Tank rutschen" . Die Sitzbank ist wohl ziemlich abschüssig nach vorne und das ist für mich, da ich die XSR gewöhnt bin, störend. Ich habe mir bereits die Komfortsitzbank beschafft, aber das löst das Problem nicht wirklich. Natürlich ist der Gang zum Polsterer immer eine Option aber das möchte ich vermeiden. Vielleicht gibt es irgendwelche Hacks die das einfacher lösen können. Habt ihr da vielleicht Tipps?
ich habe so ein Kettenfluchtwerkzeug , dass man am Kettenrad befestigt und dann über einen geraden ca 25 cm langen Stahlstab der über die Kette ragt, die Kettenflucht ausrichten kann. Wenn ich das sorgfältig mache steht das Hinterrad total schief. Dann habe ich mittels Spanngurten zwei lange Richtlatten rechts und links des Hinterrades nach vorne neben das Vorderrad ragen lassen und das Hinterrad so lange ausgerichtet bis der Abstand meiner Richtlatten vorne am Vorderrad rechts und links den gleichen Abstand hatten. Ergebnis, Die Flucht von Hinterrad zu Vorderrad stimmt exakt aber optisch läuft die Kette jetzt ziemlich schief. So fahre ich mit diesem Kettensatz seit 38.000 km. Kette, Kettenrad und Ritzel sehen immer noch super aus und ich habe keine Probleme. Was die Ursache dafür ist, dass man nicht sowohl die Räderflucht und die Kettenflucht vernünftig einstellen kann konnte ich bis jetzt nicht rausfinden. Mir war es wichtiger, dass die Räder geradeaus laufen.