Hinterradausrichtung mit Laser oder original Skala?

  • #83

    Die Skala ist mir zu ungenau, mach’s mit der Schiebelehre. Aber was viele vergessen haben. Das menschliche Auge ist ziemlich gut. Egal mit welcher Methode du misst, bzw. einstellst, kontrolliere mit dem was dir die Natur gegeben hat. Schau von hinten übers Kettenblatt über die Kette nach vorne und du wirst die kleinste Schiefstellung sehen. Man kann den Laser falsch benützen, die Lehre falsch ablesen, diese Fehler klärt dein Auge auf. Ach ja, schau mit dem Linken, das Rechte machst du zu. Warum? Falls es jemand interessiert, kann ich es erklären.

  • #86

    So bin von der Testfahrt zurück. Im Übrigen, ist mit dem Monkey dingen die Kette genau so grade wie mit dem Rothewald Laser(auch Louis).

    an der Schwinge ist es mit fast 3mm unterschied so geblieben. Kette läuft relativ ruhig, Mopete fähr freihändig gerade aus. Ich hatte mit dem alten Kettensatz und Ritzeln von kauf an (gebraucht März diesem Jahres) auch immer Probleme mit der Kette, (hat geschlagen und vbriert und starke geräusche gemacht, wobei ich den Durchhang mehrmals gerprüft hatte und fast Wöchendlich gereinigt und gefettet habe.

    Bis ich mir denn den Laser besorgt habe und festgestellt habe dass die Schwingenkerben nicht passen.

    @swofi-duck Kettenduchhang ca.35-40mm

    Ich kann mir nur vorstellen, dass das Hinterrad beim kauf nur nach Strichen auf der Schwinge eingestellt wurdr und nicht mit Laser. Was zur volge haben kann, dass die Kette nie richtig grade lief. Oder Sogar die Schwinge schief ist, weil einer der Vorbesitzer( 6) die Maschine auf die Seite gelgt hat, oder Schlimmeres.

  • #89

    Gibt auch noch eine billige Lösung die Kettenflucht zu prüfen:

    Man nehme einen geraden Gewindestab (10 oder 12 mm Durchmesser, 1m lang) legt den oben auf die Kette (nach hinten hinten über's Kettenblattl überstehen lassen!), nimmt dann Metermaß (umgangssprachlich Zollstock) - oder Schieblehre und misst den Abstand zum Felgenhorn vorne und hinten am Hinterrad, ausgehend von der rechten oder linken Seite des Gewindestab in waagerechter Linie.

    Alternativ kann man natürlich auch einen passenden Vierkandstab verwenden, der zwischen die Kettenlaschen passt.


    Gut, Hinterradfelge sollte dabei keinen Seitenschlag haben. Das kann man mit dieser Methode aber auch durch Weiterdrehen der Felge dann auch noch feststellen.

    Im Fall eines Seitenschlages funktioniert diese Methode aber dennoch. Man müsste dann halt eine Stelle der Felge markieren (z.B. temporär einen Klebestreifen aufkleben) und an der gleichen Stelle jeweils vorne und hinten messen. Wäre ohnehin bei dieser Messung am genauesten.

    Wer befürchter das sich der verwendete Meßstab in seiner Auflageposition seitlich verschiebt, kann den auch temporär mit Kabelbindern an der Kette gegen Verrutschen fixieren.


    Ja ich weiß, bleibt noch das Problem mit der waagerechten Messung 😁. Wer das auch noch auf die Spitze treiben will, kann halt noch eine Wasserwaage mit verwenden. Denke aber Messung mit hochkant geführten, starren Gliedermaßstab (Zollstock), führt schon zu einem brauchbaren Messergebnis. Man kann halt, mit "gutem Willen", aus Allem eine Wissenschaft machen 😁.


    Und egal wie blöde ich mich beim Einstellen der Kettenflucht (ohne Hilfsmittel), nur auf meine angeborene und langsam nachlassender "Zieloptik" verlassend, angestellt habe, Moped ist immer noch zuverlässig gerade aus gelaufen und die Kette hat zumindest annähernd genug passend gefluchtet.

    Viel schlimmer war das in jüngeren Jahren von mir praktizierte, zu häufige Nachspannen des Kettendurchhang. Das hat der Kette viel mehr Lebenszeit geraubt, als eine nicht hundertprozentige Kettenflucht.

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