Petition: Legalisierung der Staudurchfahrt für motorisierte Zweiräder
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#33 Alles anzeigenStimmt…. So ca. 60% machen nix, 30% machen Platz und 10% sind die Wix…, die zumachen 👎
Haha, ich wohne ja an der italienischen Grenze und fahr auch meistens dort. Da machen 90 % überschwänglich Platz, bei den Slowenen merklich weniger, noch ein bisschen weniger bei den Ösis, meinen Landsleuten

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#34 Alles anzeigenHaha, ich wohne ja an der italienischen Grenze und fahr auch meistens dort. Da machen 90 % überschwänglich Platz, bei den Slowenen merklich weniger, noch ein bisschen weniger bei den Ösis, meinen Landsleuten

Das ist mir letztes Jahr in Frankreich, Italien und Österreich auch aufgefallen. Ich war für knapp 4 Monate an der Cote d'Azur, mit dem Motorrad hin und wieder zurück. Insgesamt über 11.000 km dort gefahren, täglich zur Arbeit und viele Ausflüge in die kurvigen Bergstraßen

Gefühlt jeder Autofahrer in Frankreich und Italien macht Platz zum Überholen / Vorbeifahren. Und niemand, wirklich niemand, ist einem böse wenn man vorbei fährt. habe nicht ein einziges mal jemanden hupen gehört oder Lichthupe gesehen deswegen. Ganz anders in DE... Man hat als Motorradfahrer fast schon das Gefühl, dass die Leute einen dort gar nicht hinter sich haben wollen. Und manchmal wird bei 110 km/h bei erlaubten 90 Platz gemacht, in unübersichtlichen Kurven o.ä., wo ich mich teilweise schon gefragt habe, ob die jetzt wirklich denken dass ich da überholen werde
wenn die Spur breit genug ist, okay, aber das war manchmal an Stellen...Und so oft bekommt man einen Daumen hoch, wird vorbei gewunken oder es wird rechts geblinkt wenn Platz ist.
Man fühlt sich akzeptiert und damit viel wohler auf dem Bike. Man wird nicht als "Gegner" gesehen, sondern als jemand, der ein meist deutlich schnelleres und wendigeres Gefährt hat, der niemandem etwas böses will und auch niemanden blockiert oder behindert.
Fühlt sich so viel besser und schöner an als in Deutschland... wobei es hier natürlich auch solche coolen Socken gibt. Nur eben deutlich seltener. Gerade hier im Umland von München, viel Verkehr, viel Frust, viel Stress.... und viele Leute, denen ich schon längst den Führerschein und das Auto weggenommen hätte. Und das nicht, weil sie mal 10 km/h zu schnell fahren oder im Kreisverkehr recht knapp rein ziehen (es ist ein Kreisverkehr, keine Ampel und auch kein Stoppschild, da kann man auch mal durch flutschen...). Sondern weil sie 20 oder sogar 30+ km/h zu langsam fahren, unsicher in der Spur pendeln, 5 km vor der haltelinie anhalten, übertrieben bremsen und dann wieder gas geben, nicht ausm Quark kommen und beim Kreisverkehr drauf warten dass jemand vorbei fährt, auch wenn alle blinken und vorher abfahren. Sowas nervt nicht nur sondern blockiert und behindert den Verkehr und führt zu unnötigen Staus.
Solche Menschen müssten wirklich mal ein paar Monate in gewissen anderen Ländern fahren... ja, wir haben in DE im Vergleich sehr wenige Verkehrstote usw. und das ist auch gut, dennoch sind manche schon wirklich extrem unsicher und über-vorsichtig. Wenn man mitdenken würde und sich wirklich mit dem Fahren beschäftigen würde... ich schweife ab.
Ja, wenn in der Rettungsgasse dann ein Unfall passiert, ist das doof. Aber bei 1 Auto und 1 Motorrad und Bagatellschäden (was wohl die allermeisten Fälle sind) kann man dann zur Unfallaufnahme auch zur Seite oder auf den Standstreifen fahren und behindert dann auch keine Rettungsfahrzeuge mehr.
Und JEDER Autofahrer und auch die meisten LKW- und Busfahrer können sowas ziemlich einfach verhindern: Platz machen für die Bikes. Dann fährt auch niemand den Spiegel ab

Die schweren Unfälle, wo Leute mit 120 durch den stockenden Verkehr rasen, passieren ja schon mit dem Verbot. Da fehlt es nicht an der Gesetzeslage, sondern am Hirn bei den Fahrern. Es sollte völlig klar sein, dass man als Zweiradfahrer dann niemanden gefährden / blockieren / behindern darf und sich das auch nicht erzwingen sollte. Wenn der Platz nicht da ist, geht es halt nicht. Und wenn ich durch fahre, muss ich auch mit Leuten rechnen die ohne Schulterblick die Spur wechseln. Genauso wie ich als Zweiradfahrer wegen fehlender Knautschzone etc. IMMER mit den Fehlern der anderen rechnen muss.
Ja, wenn dann am Stauanfang 200 Bikes stehen und alles blockieren, ist das auch doof. Aber ich denke die allermeisten Motorradfahrer checken schon, dass man genügend Platz für Rettungsfahrzeuge lässt. Zur Not stellt man sich vorne dann halt auf den Standstreifen oder daneben, wobei auch die meisten Staus keine Vollsperrung mitten auf der Autobahn als Ursache haben, sondern sich dann auflösen oder die Fahrzeuge abgeleitet werden. Und wie oft kommt sowas denn wirklich vor? Ich denke das ist zu vernachlässigen.
Allen Nicht-Motorradfahrern bringt es also meines Erachtens KEINE Nachteile, vielleicht bringt es sogar Vorteile. Zudem ist das ein Weg zum "Miteinander statt Gegeneinander".
Also warum nicht einfach das "Ich stehe vor dir also darfst du nicht an mir vorbei" mal sein lassen, locker und entspannt bleiben, und die schnelleren vor lassen?! Man kommt dadurch ja eh nicht später an. Als Autofahrer mache ich generell jedem Zweiradfahrer Platz. Ob er den dann nutzt oder nicht, ist ihm überlassen. Und wenn ich sehe, dass er gefahrlos vorbei kann, kurz rechts blinken, dann weiß er auch dass ich ihn gesehen habe.
An der Ampel ist es ähnlich, kein Zweiradfahrer mit mehr als 50 ccm wird jemals Autofahrer blockieren oder behindern. Außer natürlich der Autofahrer beschleunigt mit Vollgas oder der Zweiradfahrer behindert den Verkehr absichtlich. Aber das hat ja nichts mit den Gesetzen zu tun.
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#35 Alles anzeigenDas ist mir letztes Jahr in Frankreich, Italien und Österreich auch aufgefallen. Ich war für knapp 4 Monate an der Cote d'Azur, mit dem Motorrad hin und wieder zurück. Insgesamt über 11.000 km dort gefahren, täglich zur Arbeit und viele Ausflüge in die kurvigen Bergstraßen

Gefühlt jeder Autofahrer in Frankreich und Italien macht Platz zum Überholen / Vorbeifahren. Und niemand, wirklich niemand, ist einem böse wenn man vorbei fährt. habe nicht ein einziges mal jemanden hupen gehört oder Lichthupe gesehen deswegen. Ganz anders in DE... Man hat als Motorradfahrer fast schon das Gefühl, dass die Leute einen dort gar nicht hinter sich haben wollen. Und manchmal wird bei 110 km/h bei erlaubten 90 Platz gemacht, in unübersichtlichen Kurven o.ä., wo ich mich teilweise schon gefragt habe, ob die jetzt wirklich denken dass ich da überholen werde
wenn die Spur breit genug ist, okay, aber das war manchmal an Stellen...Und so oft bekommt man einen Daumen hoch, wird vorbei gewunken oder es wird rechts geblinkt wenn Platz ist.
Man fühlt sich akzeptiert und damit viel wohler auf dem Bike. Man wird nicht als "Gegner" gesehen, sondern als jemand, der ein meist deutlich schnelleres und wendigeres Gefährt hat, der niemandem etwas böses will und auch niemanden blockiert oder behindert.
Fühlt sich so viel besser und schöner an als in Deutschland...
Und wenn ich an der Ampel vorfahre, dann stelle ich mich vor das Auto, Egal ob ich über der Haltelinie bin. Warum weil mir mal fast einer über den Fuß gefahren ist, als ich bei Grün anfahren wollte und der Vor Wut Schäumende Dosenfahrer, wie ein bekloppter losgefahren ist. Ja Deutschland Deine Autofahrer.

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#36 Alles anzeigenUnd wenn ich an der Ampel vorfahre, dann stelle ich mich vor das Auto, Egal ob ich über der Haltelinie bin. Warum weil mir mal fast einer über den Fuß gefahren ist, als ich bei Grün anfahren wollte und der Vor Wut Schäumende Dosenfahrer, wie ein bekloppter losgefahren ist. Ja Deutschland Deine Autofahrer.

mache ich mittlerweile auch so. solange man nicht in der kreuzung steht oder andere blockiert, ist es meines wissens auch kein rotlichverstoß. ich stand mal so schräg links vor einem rentner, der meinte rechts in den grünstreifen zu fahren, um dann um mich rum zu manövrieren um mit der schnauze wieder vor mir zu sein... hat dann noch wild rumgefuchtelt und bei grün die karre abgewürgt. ich war dann natürlich über alle berge, kannste dir nicht ausdenken...
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#37 Alles anzeigenUnd wenn ich an der Ampel vorfahre, dann stelle ich mich vor das Auto, Egal ob ich über der Haltelinie bin. Warum weil mir mal fast einer über den Fuß gefahren ist, als ich bei Grün anfahren wollte und der Vor Wut Schäumende Dosenfahrer, wie ein bekloppter losgefahren ist. Ja Deutschland Deine Autofahrer.

So eine Einstellung kostet mir ein
schmunzeln,
erst mit dem Einweg Eimer sich nach vorne vor Drängeln ohne Sicherheitsabstand und durchgezogene Linie einzuhalten!Und wenn ich mit meinen
3 liter-Reihensechszylinder (B57S) mit Quadturbo-Aufladung vorne an der Ampel stehe und mit 760 Nm und Launch Control den Asphalt aufreiße und mir jemand mit seinem Moped im weg steht,
selber schuld 
Und wer ist Schuld?
Natürlich der Dosenfahrer.

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#39 Sehe ich ähnlich. Wenn schon nach vorne an die "Pole-Position" gedrängelt wird, dann sollte auch zügig beschleunigt werden. Ich fahre auch hin- und wieder mit dem Motorrad bis vorne an die Ampelt und "schneide" dann auch den ganz vorne stehenden Autofahrer. Somit stehe ich dann aber unter einem geissen Leistungdruck (wenn ich schon nach vorne drängle, muss ich auch bei der Beschleiningung Leistung abliefern).
Mit deinem "3,0-Liter-Quad-Turbo-Diesel und 760 Nm Drehmoment" müsstest du dich dann gewaltig anstrengen, um an mir dran zu bleiben. Diese Situtation, wo mir ein Autofahrer so dermaßen Paroli bot, hatte ich bis jetzt noch nicht.
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#40 Ich hatte einen ähnlichen Fall mit meiner TDM850 (82PS) vor Jahrzehnten, nebeneinander an der Ampel einer 2-spurigen Landstraße.
PKW -> Mercedes, Ich immer im roten Bereich, PKW immer neben mir. Vor der nächsten Ampel mussten wir bremsen, da musste ich deutlich früher in die Eisen als der PKW. Daher war er vorher an der Haltelinie.

Achja, hab dann hinten die drei Buchstaben lesen können: AMG

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