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Motorrad Foren:HondaYamahaSWMSuzuki

Yamaha MT-09 Forum

mt09.de
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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 22:02 
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Prepait hat geschrieben:
Dennoch habe ich Angst abzurutschen.


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Das ist eine 27 er Mutter, die Nuss dazu entsprechend gross, wenn man die auf die Mutter setzt kann nix abrutschen, außer man springt seitlich drauf.

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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 22:03 
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peter_moscow hat geschrieben:
Eigentlich hat ja der Threadersteller die falsche Frage gestellt.
"Die rechlichte Situation beim Lösen der Radmutter" ist doch komplett egal.


Die rechtliche Lage ist in dem Moment für mich wichtig, wenn das Material die Kräfte doch nicht übersteht und kaputt geht. Ich werde morgen, wenn ich Zeit hab, mal schauen, ob ich den Thread im 07er Forum finde.

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Marco

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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 22:11 
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peter_moscow hat geschrieben:
bikinghunter hat geschrieben:
Eine normale Ratsche, oder Steckschlüssel mit Nuss, ein Rohr als Verlängerung drüber und damit spielend aufmachen. Ich zieh die Schrauben mit Gefühl fest. Drehmoment-Schlüssel brauche ich dafür nicht.

(Off Topic und meine Meinung, irgendwann verlieren alle das Gefühl für Material und Schrauben, wenn man ohne Drehmoment keine Schraube mehr anziehen kann. Wohl so ähnlich, dass die ausschließlich Navifahrer komplett das Gefühl verlieren für das Gebiet wo sich sich aufhalten, bzw. hinfahren.)


Naja - ohne Navi kann ich mich höchstens verirren, mit einer losen Schraube an einem sicherheitsrelevanten Bauteil kann es schlimmer ausgehen........



Naja, nur was hat mein Post mit einer losen Schraube zu tun?

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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 22:16 
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bikinghunter hat geschrieben:
peter_moscow hat geschrieben:
bikinghunter hat geschrieben:
Eine normale Ratsche, oder Steckschlüssel mit Nuss, ein Rohr als Verlängerung drüber und damit spielend aufmachen. Ich zieh die Schrauben mit Gefühl fest. Drehmoment-Schlüssel brauche ich dafür nicht.

(Off Topic und meine Meinung, irgendwann verlieren alle das Gefühl für Material und Schrauben, wenn man ohne Drehmoment keine Schraube mehr anziehen kann. Wohl so ähnlich, dass die ausschließlich Navifahrer komplett das Gefühl verlieren für das Gebiet wo sich sich aufhalten, bzw. hinfahren.)


Naja - ohne Navi kann ich mich höchstens verirren, mit einer losen Schraube an einem sicherheitsrelevanten Bauteil kann es schlimmer ausgehen........



Naja, nur was hat mein Post mit einer losen Schraube zu tun?


Du schreibst du ziehst die Schrauben mit Gefühl fest, das kann zu viel aber auch zu wenig sein.
Eine mit zu wenig Drehmoment angezogene Schraube kann sich im Betrieb lösen.
Siehe den Artikel, in einem vorigen Thread von mir, bei der ein Mopedfahrer sein Rad verloren hat.

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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 22:53 
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Ah, ok. Wenn jemand so wenig Ahnung vom Schrauben hat, dass er Gefahr läuft eine Radmutter ohne Drehmomentschlüssel zu locker anzuziehen, der ist wohl in der Werkstatt besser aufgehoben. Wir fahren mit den Dingern 200 und manche mehr. Das sollte schon passen. Auf der anderen Seite, sollte es nicht so schwer sein, eine Radmutter ohne diesen Schlüssel, anzuziehen, dass sie passt.

Wenn man diese Arbeit beherrscht ist es schon nicht schlecht. Jedesmal in die Werkstatt um die Kette nachzustellen wäre auch blöd.

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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 23:39 
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Moin,
zunächst sollten diese unsinnigen Ansagen mal aufhören: ".... ich ziehe meine Schraubverbindungen immer "nach Gefühl" fest."
Wer so arbeitet soll das ruhig für sich verantworten.... aber hier nicht, für diese dilettantische Arbeitsweise, an sicherheitsrelevanten Bauteilen, argumentieren!!

Wenn ein Kollege grundsätzlich verunsichert ist, sollte er die Finger von den betroffenen Schraubverbindungen lassen oder/und, wie bei der Hinterachse, zu seiner Fachwerkstatt fahren und sich das evt. live zeigen lassen und dann selber diese Verbindung festziehen (150Nm). Wenn diese Drehmomentwerte entsprechend vorgegeben werden hat sich YAMAHA etwas dabei gedacht! Weder an der Achsmutter noch an dem Gewinde der Hohlachse sind nach zahlreichen lösen bzw. festziehen irgendwelche Schäden feststellbar.

Ist mir völlig unverständlich, aus Angst vor Beschädigungen, Drehmomentvorgaben mit einer Werkstatt zu diskutieren.... das ist doch Realsatire.
Wenn ich selber "Hand anlege" sollte ich mir brauchbares Werkzeug besorgen oder leihen. Die Achsmutter läßt sich mit einem längeren Hebel (zB http://www.atu.de/shop/Felgen-Raeder-und-Reifen-w5369/Radzubehoer-w5590/Radwechsel_w11111/Radmutterschluessel-12-FS1026), direkt an der 27er 1/2" "Nuss" ohne abrutschen lösen. Richtige Jungs schaffen das natürlich auch mit einer normalen 1/2" Knarre....
Die beschriebenen Verformungen an den "original Leichtmetall Kettenspannern" lassen sich überwiegend durch langsames Anziehen vermeiden und die restlichen Spuren sind, nach meiner Meinung, hinnehmbar...

Ich habe die orig. Spanner gegen Gilles Spanner ausgetauscht, die sind anders konstruiert.
Beste Schraubergrüße
Jens

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Gruß Jens


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 05:30 
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podenco hat geschrieben:

Ich habe die orig. Spanner gegen Gilles Spanner ausgetauscht, die sind anders konstruiert.
Beste Schraubergrüße
Jens


Das ist doch nicht in Ordnung, wenn Yamaha Komponenten verbaut welche die geforderten Drehmomentwerte nicht aushalten. Da haben sich die Konstrukteure eben genau nichts dabei gedacht.

Zu BMW. http://www.motorradonline.de/motorraeder/bmw-rueckruf-k-und-r-modelle-von-november-2003-bis-april-2011.647996.html

Auch wenn Motorrad hier einen Zsammenhang verneint, auch hier waren die Teile nicht für das geforderte Drehmoment und "das Bisschen mehr" welches der geneigte Handwerker noch zugibt ausgelegt. Auch wenn BMW eigentlich einen geringeren Drehmomentwert angegeben hat, als das war die Risse im Radflansch verursacht, man hat die Konsequenzen gezogen und das anfällige Bauteil ersetzt.

Immerhin wäre es seitens Yamaha opportun, 4 Jahre nach Markteinführung des Motorrades, anfällige Komponenten auszutauschen.


Zuletzt geändert von Månegarm am Mo 10. Apr 2017, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 06:44 
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tracerfrank hat geschrieben:
Wenn ich jetzt 335000km ohne Drehmomentschlüssel und ohne fremde Hilfe zurechtgekommen bin, kann ich mich wohl auf mein Gefühl verlassen. Halt mal 10 Jahre lang ein Motorrad für den täglichen Einsatz fahrbereit. Dann kannst du auch mitreden. Und ich red hier nicht von Kettenolern oder ähnlichem. Kauf dir ein 10 Jahre altes Motorrad, verwende es an Stelle eines PKW, also auch um auf die Arbeit zu fahren und halt es die nächsten 220000km ohne Werkstatthilfe am laufen und nebenbei noch dein Zweitmoped und das deiner Tochter. Glaubst, du brauchst dann wirklich noch einen Drehmomentschlüssel? Sorry bin grad echt genervt.


Dein Gefühl beruht auf langjährige Erfahrung und das kann ja für dich in Ordnung sein.
Problematisch wird es für Leute die keine Erfahrung haben und nach Gefühl arbeiten ......... :whistle:

Ich bin kein Profischrauber, kenne mich ein wenig in der Technik aus und halte mich, vor allem bei sicherheitsrelevanten Teilen, an die Vorgaben des Herstellers.

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>> In der Ruhe liegt die Kraft <<


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 07:00 
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podenco hat geschrieben:
Richtige Jungs schaffen das natürlich auch mit einer normalen 1/2" Knarre....


Na das sind mir ja immer die liebsten Sprüche…
Wahrscheinlich fahren richtige Jungs auch nur Mopeds mit >100PS und weinen am lautesten, wenn sie mit ihrer männlichen 1/2" Zoll Knarre abrutschen und sich die Fingerknöchel aufreißen :-P

Und dann die Vorwürfe gegen die Leute, die es nach Gefühl machen oder mit weniger Anzugsmoment… nur weil die Yamaha Ingenieure das so vorgeben, kann man sich doch trotzdem auf seine eigene Erfahrung verlassen. Ich bin Elektroingenieur und gebe meinen Kunden Empfehlungen zur Parametrierung ihrer Anlage. Wenn ich ein 1/2 Jahr später wieder vor Ort bin, sind viele Parameter verstellt, da sie ihre Erfahrungen haben. Die Tracer könnte locker schneller als 210kmh fahren. Aber die Yamaha-Ingenieure haben aus uns unerfindlichen Gründen das Motorrad bei 210kmh abgeriegelt. Wegen dem Pendeln? Wer weiß. Sind ja unfehlbare Ingenieure, die bauen ja schließlich nicht das erste Motorrad. *Ironie off*

Und wegen der Verunsicherung kann ich auch nur sagen, dass mein altes Motorrad zwar NUR 98PS hatte, die Mutter aber wesentlich härter wirkte und auch größer war. Dafür habe ich einen passenden Drehmo mit 7-110Nm für ein Anzugsdrehmoment von 100Nm. Und auch Suzuki baut nicht erst seit 1 Jahr Motorräder.

Ich weiß, dass ich der TE bin und eine Frage gestellt habe. Aber immer dieses moralaposteln etc. wenn jemand eine andere Meinung hat, kann er sie ja kundtun aber nicht immer so vorwurfsvoll oder als hätte man keine Ahnung. 99% der Mitglieder sind im Forum weil sie auch mal nen Rat brauchten. 0,9% denken, sie seien perfekt und 0,1% sind es und sind nur im Forum um anderen Rat zu geben. Ist jetzt mal so geschätzt

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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 07:53 
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Das sind wohl Gepflogenheiten, die du in jedem Forum finden wirst, sich darüber aufzuregen ändert daran nichts.

Jedes Forum hat seine
- "nutz doch erstmal die Suchfunktion"
- "das brauchst du alles nicht"
- "ich weiss es zwar aber verrats euch nicht, ich hab's doch eh schon vor 3821 Beiträgen mal geschrieben"
- ...
Mitglieder.
Und daneben natürlich auch viele, die konstruktiv weiterhelfen.

Deine Frage - wie sieht es rechtlich aus - ist zwar noch nicht ganz beantwortet, keine Ahnung wieviele Juristen hier unterwegs sind.
Die würden wohl sagen: das hängt davon ab.

Wenn Du - wie im verlinkten Beitrag einen Unfall hast, bei dem sich ein entsprechendes Bauteil - z.B. das Hinterrad - gelöst hat und dies die Unfallursache war (und nicht erst aufgrund des Unfalles geschehen ist) wird man vermutlich die Ursache hierfür feststellen.
Bevor man bei einer 2-Arm Schwinge allerdings das Hinterrad verliert müsste sicht das - wenn die Mutter lose würde - doch schon weit vorher bemerkbar machen in einem äußerst merkwürdigem Fahrverhalten.
Stell dir vor das Hinterrad ist nicht fest montiert sondern beweglich in der Schwinge. Jeder Lastwechsel wäre dann wohl sehr undefiniert, das sollte man jedenfalls merken, lange bevor die Mutter und folglich die Achse sich vertschüssen.

Passiert so etwas wird sich das wohl schwer nachvollziehen lassen - wie soll man ein Anzugsmoment feststellen von etwas, das nicht mehr da ist. Sollte man eine Achse noch finden wird die wohl auch nicht unversehrt sein.
Wenn du selbst aber mit zu geringem Moment angezogen hast dann KÖNNTE so etwas theoretisch passieren (mal abgesehen davon das die Achse ja nicht nur durch die Radmutter geklemmt wird sondern auch durch die Kettenspanner in Position gehalten wird).

Also bist du sicher gut beraten, wenn du die ANLEITUNG und ausdrücklichen Hinweise von YAMAHA auf die Anzugsmomente befolgst.
Beim Beispiel Hinterrad mag das Anzugsmoment ungewöhnlich hoch erscheinen und könnte wohl auch ein kleineres ausreichen. Auf der sicheren Seite bist du dann aber nicht.
Wenn du an ein anderes Beispiel denkst: Bremssattel vorne: Wenn du das Rad ausbauen möchtest bist du gut beraten die Bremssättel zu demontieren.
Wenn dir das Anzugsdrehmoment lt. Yamaha vielleicht zu hoch oder zu gering scheint - was wäre dann deine Schlussfolgerung?
(Mir scheint das relativ gering - aber wohl vielleicht deshalb weil ich einfach so viel Kraft im Arm hab... ;) - trotzdem zieh ich's mit dem angegebenen Moment an).

Also rechtlich wird wohl ziemlich sicher - sofern bei Eintritt eines Schadens nachweisbar - das Risiko auf dich übergehen, wenn du die angegebenen Momente nicht eingehalten hast.
Evtl. aber auch bereits, wenn du als Laie - also nicht mit entsprechender fachlicher Qualifizierung - am Motorrad rumschraubst und ein Schaden entsteht.


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 07:56 
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tracerfrank hat geschrieben:
Wenn ich jetzt 335000km ohne Drehmomentschlüssel und ohne fremde Hilfe zurechtgekommen bin, kann ich mich wohl auf mein Gefühl verlassen. Halt mal 10 Jahre lang ein Motorrad für den täglichen Einsatz fahrbereit. Dann kannst du auch mitreden. Und ich red hier nicht von Kettenolern oder ähnlichem. Kauf dir ein 10 Jahre altes Motorrad, verwende es an Stelle eines PKW, also auch um auf die Arbeit zu fahren und halt es die nächsten 220000km ohne Werkstatthilfe am laufen und nebenbei noch dein Zweitmoped und das deiner Tochter. Glaubst, du brauchst dann wirklich noch einen Drehmomentschlüssel? Sorry bin grad echt genervt.

moin Frank,
Du und die anderen, mit dem richtigen Gefühl in den Händen, sind doch raus aus dem Thema. Da wird sicher /evt auch in den nächsten 335.000km nichts passieren.... das wünsche ich Dir.
Aber bestärke doch die nicht, die nur 150€ sparen wollen oder den technischen Hintergrund nicht kennen... den Unterschied von 8.8 und 10.9 nicht kennen und die Zahlen auf Schrauben für das Herstelldatum halten. Dafür ist doch die Ausgangsfragestellung ein schönes Beispiel.
Beste Grüße
Jens

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Gruß Jens


Zuletzt geändert von podenco am Mo 10. Apr 2017, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 08:04 
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Prepait hat geschrieben:
podenco hat geschrieben:
Richtige Jungs schaffen das natürlich auch mit einer normalen 1/2" Knarre....


Na das sind mir ja immer die liebsten Sprüche…
Wahrscheinlich fahren richtige Jungs auch nur Mopeds mit >100PS und weinen am lautesten, wenn sie mit ihrer männlichen 1/2" Zoll Knarre abrutschen und sich die Fingerknöchel aufreißen :-P

Und dann die Vorwürfe gegen die Leute, die es nach Gefühl machen oder mit weniger Anzugsmoment… nur weil die Yamaha Ingenieure das so vorgeben, kann man sich doch trotzdem auf seine eigene Erfahrung verlassen. Ich bin Elektroingenieur und gebe meinen Kunden Empfehlungen zur Parametrierung ihrer Anlage. Wenn ich ein 1/2 Jahr später wieder vor Ort bin, sind viele Parameter verstellt, da sie ihre Erfahrungen haben. Die Tracer könnte locker schneller als 210kmh fahren. Aber die Yamaha-Ingenieure haben aus uns unerfindlichen Gründen das Motorrad bei 210kmh abgeriegelt. Wegen dem Pendeln? Wer weiß. Sind ja unfehlbare Ingenieure, die bauen ja schließlich nicht das erste Motorrad. *Ironie off*

Und wegen der Verunsicherung kann ich auch nur sagen, dass mein altes Motorrad zwar NUR 98PS hatte, die Mutter aber wesentlich härter wirkte und auch größer war. Dafür habe ich einen passenden Drehmo mit 7-110Nm für ein Anzugsdrehmoment von 100Nm. Und auch Suzuki baut nicht erst seit 1 Jahr Motorräder.

Ich weiß, dass ich der TE bin und eine Frage gestellt habe. Aber immer dieses moralaposteln etc. wenn jemand eine andere Meinung hat, kann er sie ja kundtun aber nicht immer so vorwurfsvoll oder als hätte man keine Ahnung. 99% der Mitglieder sind im Forum weil sie auch mal nen Rat brauchten. 0,9% denken, sie seien perfekt und 0,1% sind es und sind nur im Forum um anderen Rat zu geben. Ist jetzt mal so geschätzt


Oh mann....
das war ironisch gemeint.... sorry das ich das nicht kursiv geschrieben habe...
Und mit MORAL hat dieses Thema wohl genau 0% zu tun...
Aber trotzdem die besten Wünsche für Dich, Deine MT-09 und deren Verschraubungen.
Jens

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Gruß Jens


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 08:14 
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@Jens: du bist aber echt unfehlbar, wie es mir scheint. Wer hat hier was von 150€ sparen erzählt? Ich bin Handwerker und Ing. und kann sicher von mir behaupten, dass ich einiges technisches Verständnis mitbringe. Und wenn mir aus der Erfahrung heraus das verwendete Material zu weich oder zu unterdimensioniert vorkommt, kann ich doch wohl getrost fragen, ob du/ihr schlechte erfahrungen damit gemacht habt / wie ihr vorgegangen seid / ob es schon bei jemandem kaputt gegangen ist und Yamaha das dann als Garantie abwickelt. Ich bekräftige hier niemanden, dass er meine Ansicht teilen soll. Ich schätze ein geringeres Anzugsmoment für absolut legitim ein, solange es sich im Bereich >=100Nm befindet. Aber das gilt nur für mich. Da soll sich niemand ein Beispiel dran nehmen. Wenn ihr hier alle schreibt, man bekommt die Mutter locker mit entsprechendem Werkzeug ab und auch wieder mit 150Nm festgezogen, werde ich mir auch entsprechendes Werkzeug besorgen und mich an die Werte halten. Aber wer weiß, vielleicht bin ich ja gar kein echter junge und schaffe die 150Nm garnicht.


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 08:28 
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Prepait hat geschrieben:
ob es schon bei jemandem kaputt gegangen ist


Ja, über Deformierungen des Aluminiumblocks haben sich 2014 schon einige Leute beklagt. Es gab einen Thread dazu.


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 08:34 
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Månegarm hat geschrieben:
Prepait hat geschrieben:
ob es schon bei jemandem kaputt gegangen ist


Ja, über Deformierungen des Aluminiumblocks haben sich 2014 schon einige Leute beklagt. Es gab einen Thread dazu.


Und genau das ist es doch... Einerseits soll man auf Yamaha hören und das Moment einhalten... dann ist es "normal", dass sich diese Teile verformen (meiner Meinung nach ist das nicht normal)... aber wenn nach den 2 Jahren Garantie das Teil komplett den Ar*** hoch reißt, dann will Yamaha damit nichts zu tun haben.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 08:57 
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Prepait hat geschrieben:
@Jens: du bist aber echt unfehlbar, wie es mir scheint. Wer hat hier was von 150€ sparen erzählt? Ich bin Handwerker und Ing. und kann sicher von mir behaupten, dass ich einiges technisches Verständnis mitbringe. Und wenn mir aus der Erfahrung heraus das verwendete Material zu weich oder zu unterdimensioniert vorkommt, kann ich doch wohl getrost fragen, ob du/ihr schlechte erfahrungen damit gemacht habt / wie ihr vorgegangen seid / ob es schon bei jemandem kaputt gegangen ist und Yamaha das dann als Garantie abwickelt. Ich bekräftige hier niemanden, dass er meine Ansicht teilen soll. Ich schätze ein geringeres Anzugsmoment für absolut legitim ein, solange es sich im Bereich >=100Nm befindet. Aber das gilt nur für mich. Da soll sich niemand ein Beispiel dran nehmen. Wenn ihr hier alle schreibt, man bekommt die Mutter locker mit entsprechendem Werkzeug ab und auch wieder mit 150Nm festgezogen, werde ich mir auch entsprechendes Werkzeug besorgen und mich an die Werte halten. Aber wer weiß, vielleicht bin ich ja gar kein echter junge und schaffe die 150Nm garnicht.


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So mein letzter Beitrag, zu diesem Thema....
Weil ich NICHT unfehlbar bin, benutze ich ja bei Verschraubungen zB Drehmomentschlüssel und halte mich an das Werkstatthandbuch....
Ein Drehmomentschlüssel kostet... Und nicht jeder kann/will sich, für zweimal im Jahr, dieses Werkzeug kaufen... Dich habe ich nicht persönlich adressiert.
Mit meiner Werkzeug Empfehlung für 9€ wirst Du es schaffen... ohne tiefes bücken und abrutschen.... Schreib doch mal, wie es funktioniert hat.

Und noch ein Tip als Abschluß:
Wer, in den nächsten Jahren, mal die niedlichen 10mm Zündkerzen herausschraubt... sollte das Anzugmoment kennen... Das wird sonst ein echtes Erlebnis für die Gefühlsschrauber... aber das wird dann hier nie jemand schreiben.
Tschüss

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Gruß Jens


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 09:15 
Guten Tag
nur mal so zur Info:
es ist nicht so, dass Yamaha sich böswillig die 150 Newtonmeter aktuell nur für die MT 09 ausgedacht hat.
Dieser Wert existiert schon seit zig Jahren auch für Modelle wie R1, R6, Fazer FZ8 oder XJR usw.
Frage: wenn das jetzt schon jahrelang in Werkstätten mit 150 Nm angezogen wird, warum lese ich dann nichts von ausgeleierten und defekten Lager u. Distanzstücken?
Die müste es dann doch zu Hauf geben. :think:
Bei der Berechnung von Drehmomentzahlen geht es nicht nur darum, wieviel so ein Achsgewinde aushält, sondern auch darum wieviel Reibungskraft erreicht werden muß, damit beim Beschleunigen und Bremsen das Rad samt Achse nicht aus der Schwinge verschoben wird. Das Anzugsmoment der Hinterradachse muß also so stark sein, damit u.U. die Bremskraft nicht das Hinterrad verschieben kann.
Besser wäre aber bestimmt eine andere Art der Kettenspannung.
Nicht nur von vorne nach hinten verschieben, sondern wie beispielsweise beim Gilles Kettenspanner, eine geführte Verschiebung. Diese Lösung ist schon besser als die Serie.
Apropos Serie; Es ist eine Tatsache, nicht nur bei Yamaha, sondern auch bei andern Motoradherstellern, dass immer mehr bei Fett eingespart wird. Die Steckachsen werden bei der Montage im Neuzustand kaum geschmiert. (oder zumindest zu wenig.) Dieses begünstigt später ein "festfressen" und nicht alleine zu hohe Drehmomente. Lösung wäre, ein nachfetten der Achse.

Sicherlich ist ein sauberes Arbeiten auch ein Aspekt, soll heißen- kein Schmutz auf Gewinde oder Mutter und die Schraube zuerst mit Gefühl von Hand aufdrehen und nicht alles mit Hau- Ruck, kein Schlagschrauber usw.
Jeder ist seines "Glückes Schmied", und "wahscheinlich" tun es auch 120 Nm. ABER rein rechtlich, ist man unter den 150 Nm. aus sämtlichen Garantieansprüchen raus, wenn es Nachgewiesen wird, das weniger angezogen bzw. gelöst wurde als von Yamaha vorgeschrieben.
Allerdings-UND das ist unser gutes Kundenrecht, muß Yamaha dann aber auch für eventuelle Schäden wegen Materialschwäche an z.B. Schrauben und Einstellern aufkommen.

LG Mike


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 12:24 
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Moin,
zunächst sollten diese unsinnigen Ansagen mal aufhören: ".... ich ziehe meine Schraubverbindungen immer "nach Gefühl" fest."
Wer so arbeitet soll das ruhig für sich verantworten.... aber hier nicht, für diese dilettantische Arbeitsweise, an sicherheitsrelevanten Bauteilen, argumentieren!!

Jens


Es spricht nicht gerade für deinen Charakter, meine Ansagen als unsinnig und meine Arbeitsweise als dilettantisch hinzustellen. Aber nicht jeder hat gutes Diskussions Niveau. Stell dir vor, es gibt Meinungen, die von deiner abweichen. Deshalb gleich beleidigend und tief werden?

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, warum es Anzugsdrehmomente unter anderem gibt? Weil es zu viele gibt, die an Schrauben und Muttern rumdrehen, aber es evtl besser lassen sollten. Kannst du garantieren, dass jeder Drehmoment-Schlüssel, vielleicht auch noch eine Billigversion den exakt richtigen Wert anzeigt? Die Technik mal versagt? Da verlass ich mich (die Betonung liegt auf "ich") auf das Gefühl eine Schraube mit Hausverstand richtig anzuziehen.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 12:55 
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Wobei es bei Drehmomentschlüsseln bereits div. Tests (und Diskussionen) gab, wie genau diese sind - mit einem Ergebnis dass die Abweichungen der Soll-Werte sich einigermaßen in Grenzen halten.
Und zu berücksichtigen ist, dass die Drehmomente nicht für alle Schrauben punktgenau mit exakt geeichten Geräten zwingend eingehalten werden müssen sondern es auch für dieses Angaben sicherlich "Toleranzen" gibt.

Beispiel: Ob eine Radmutter am PKW mit 110, 120 oder 130 NM angezogen ist wird aufgrund der Toleranzen kaum eine wesentliche Rolle spielen. Auch wenn sie von einem Kraftlackl mal mit 145 angezogen wurde wird die Radmutter meist halten. Radmuttern sind dazu ebenfalls mit Toleranzen gefertigt und halten den angegebenen Werten mindestens stand, überschreiten diese aber wohl meistens auch mit X%. Also eine Radmutter die z.B. für 140 NM ausgelegt ist wird wohl nur selten bei 150 NM bereits reißen.

Wenn eine Radmutter aber mit 200 NM angezogen wird ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie da schon gerissen ist oder reißen kann (wenn zusätzliche Kräfte drauf einwirken)
Wenn eine Radmutter mit 40 NM angezogen wird ist hingegen die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sich lösen wird...

Manche Bauteile sind halt eher gröber und für große Kräfte dimensioniert, andere wiederum sind eher zartfühlend zu behandeln (z.B. Ölablassschraube, Ölfilterkartusche, Zündkerzen etc.)


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 13:04 
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Wenn man sich den Titel mal auf der Zunge zergehen lässt, ist das auch schon geil :-)

Rechtliche Situation beim Lösen der Radmutter

Wo es überall rechtliche Situationen gibt, selbt die Radmutter hat eine :-)


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