Hätte Yamaha noch 2 Liter mehr in den Tank gepackt, dann würde ich vermutlich schwach werden.
Für mich ist das 2017er Modell absolut ein Schritt in die richtige Richtung. Mit der MT-Reihe ist Yamaha quasi auferstanden wie Phönix aus der Asche. Es ist nur konsequent, dass man sich darauf nicht ausruht, sondern sich weiter entwickelt. Auch wenn mir - wie den meisten - nicht alles am neuen Modell gefällt.
Auf die Lampenmaske bin ich richtig scharf. Die technischen Neuerungen sind nice to have, aber nicht kriegsentscheidend. Der Kennzeichenhalter geht gar nicht, die Blinker vorne finde ich auch eher suboptimal. Und ich mag das aufgesetzte originale Rücklicht, das es zukünftig nicht mehr gibt. Preis und Fahrwerk muss man sowieso erstmal abwarten. Der eh schon kaum vorhandene Stauraum unter der Sitzbank wird mit kürzerem Heck wohl auch weiter geschrumpft sein. Eine größere Sitzhöhe brauche ich bei 166 cm Körpergröße nicht wirklich. Da ich momentan mit beiden Füßen voll auf den Boden komme, hoffe ich aber, dass die moderate Erhöhung kein Problem sein wird.
Zum Glück bin ich in meine 2015er Race Blu noch immer verliebt. Am Motor selbst wurde auch nichts geändert. Und ich habe keine Lust, schon wieder ein Motorrad optisch nach meinen Vorstellungen zu optimieren (bzw. optimieren zu lassen, da mir sämtliche Schraubergene fehlen).
Ich gehe jedenfalls im Moment davon aus, dass die Neue irgendwann - wenn auch nicht unbedingt im nächsten Jahr - in meiner Garage stehen wird.