Navi TomTom Rider 550 Erfahrungen

  • #1

    Hallo,


    bei meiner im Jahr 2024 gebraucht erworbenen Tracer 9GT aus 2021 hatte der Vorbesitzer ein Navi TomTom Rider 550 installiert.

    Es ist erstmal eine feine Sache so etwas auf dem Bike zu haben, da ich das vorher immer vermisst habe.

    Ich bin mein Festeinbaunavi vom BMW F10 ( CIC) und auch das Google Maps auf dem S25 gewohnt.

    Das Rider hat zwei Besonderheiten, die mich sehr stören.

    Wenn ich eine Route fahre und aufzeichnen lasse, erscheint diese am Ende immer unter dem Datum. Man kann nur vor dem endgültigen Abspeichern in meine Routen den Namen ändern. Wenn man das verpasst, hat man auf ewig das Datum als Namen hinterlegt.

    Nun soll es eine Möglichkeit geben , die auf dem Rider gespeicherten Karten auf die Software Route TomTom auf dem PC zu übertragen. das ist mir bisher noch nicht gelungen. Mit der Aktualisierung über die Cloud über WiFi mit dem PC will es einfach nicht klapppen. Beim Anschluß des TomTOm an den PC per USB Kabel hatte ich anschließend die geplanten Routen, die ich im PC erstellt hatte, auf dem Rider550, die bisher dort gespeicherten Routen waren alle weg/ überschrieben.

    Ich habe mich schon in diversen Foren dazu belesen. Es wird generell abgeraten das Navi mit dem PC per Kabel zu koppeln.

    Die Bedienerfreundlichkeit in diesen Punkten finde ich sehr veraltet, umständlich. Das Erstellen neuer Routen ist ebenfalls sehr nervig.

    ich wollte z.B. eine interessante Route mit Kurven und bergigen Strecken aus der Oberlausitz ins Bergische Land (Remscheid) erstellen lassen. Das Navi leiert ca. 5 Minuten bis der Balken abgelaufen ist,aber die Roue erscheint dann nirgends?

    ich hatte angenommen, dass da ein interessanter Vorschlag dabei rauskommt.

    Hat den jemand so ein Gerät und kann einige Tipps geben?

    Vielen Dank im Voraus!

  • #2

    Planung für mein TomTom 550 mache ich mit dem Planungstool von TomTom:


    Plan.TomTom.com


    Damit komme ich ganz gut zurecht. Die gpx-Daten lassen sich darüber problemlos via WLAN auf's Navi übertragen. Planung sinnvollerweise auf dem PC oder Notebook.


    Einbindung des TomTom 550 ans heimische WLAN war bei mir auch unproblematisch. Darüber, also über WLAN, mache ich auch die Updates (Kartenupdates etc.) für's Navi.

    Aufgrund der dabei je nachdem großen Datenmenge (auch mal im GB-Umfang!) kann das schon mal länger (je nachdem auch mal Stunden) andauern. Nutze dabei unbedingt zur Sicherheit die Stromversorgung (USB-Ladegerät). Anschlusskabel sollte bei Dir dafür ja auch dabei sein.


    Datenübertragung über Kabel habe ich noch nie versucht. Funktioniert bei mir hervorragend über WLAN.


    Das mit der Namensvergabe für aufgezeichnete Routen stimmt. Aber wenn man's weiß, für mich nicht weiter tragisch.

    Einmal editiert, zuletzt von Puls130 ()

  • #3

    Übrigens halte ich nichts davon die Planungssoftware eigenständig eine Route planen zu lassen. Besser zunächst Start- und Ziel eingeben und dann Zwischenpunkte einfügen, bis eine vernünftige und wirklich gewünschte Route zustande gekommen ist. Bei den ganzen Voreinstellungen (Grade kurvig und bergig) kommt sonst eher eine Strecke im Ergebnis heraus, die dann beim Fahren für Frust sorgt. Eine entsprechende Vorplanung via Kartenmaterial, Aneignung von Detailkenntnissen über das zu fahrende Gebiet und Streckenhighlights gehört für mich dazu. Die Planungssoftware ist halt nur begrenzt intelligent.


    In dem Zusammenhang kann auch eine KI-Anfrage im Webbrowser bezüglich schönste Motorradstrecke von ... nach .... ganz nette Hinweise ergeben, die dann in die Planung einfließen können.

    Bei KI-Anfragen sollte man aber beachten, dumme bzw. zu spärliche Frageinhalte bringen dumme bzw. begrenzte Antworten. Lohnt sich damit absolut die Anfrage etwas ausführlicher zu formulieren. So kann auch der Wortzusatz "über befestigte Straßen" die Einbeziehung von "Rodeo-Strecken" (im Klartext, vor Schotterstrecken) in der KI-Antwort ausschließen.

  • #4

    wenn du das rider mit deinem (bzw. irgendeinem) WLAN verbindest und dich auf dem rider mit deinem tomtom-Acount anmeldest, werden die routen welche du via dem erwähten plan.tomtom gespeichert hast, doch automatisch auf dem rider ersichtlich. oder versteh ich deine frage falsch?


    das rider 550 ist für meinen geschmack übelst langsam, sprich planungen auf dem Gerät selber führen mehr zu frust als erfolg. mal eine kurvenreiche strecke an einen zielort funktioniert für so eine 3-4 tour ganz nett. aber grössere touren würde ich mir nicht antun. und das funktioniert mit dem vorgehen über das web von tomtom eigentlich ganz ok. und wie der vorgänger schon schrieb, setz par zwischenziele

  • #5

    Ich stehe mit dem 550er schon seit ich es habe, auf dem Kriegsfuß. Das Teil hat mich schon Nerven gekostet.


    Erstens wie schon gesagt, langsam. Zweitens wenn man Routen Plant, gibt es mehrere kniffe, die man wissen muss. Plant man einfach drauf los und lädt die Route ins TomTom, dann rechnet das Teil einfach eine andere Route. Also Neu Berechnung.

    Beim Rotenplanen muss man Wegpunkte setzen, sonst wird man Blöd mit dem Teil.

    Wenn man nun auf der Route ist und es erfolgt eine Umleitung, dann Rechnet das TomTom nicht einfach den nächsten Punkt, sondern will immer wieder zurück, an dem man die Route verlassen hat. Man muss das Explizit Überspringen und zum nächsten Punkt Navigieren.


    Ich gebe nur noch am Navi das Ziel ein, Autobahn vermeiden und Kurvige Strecke, oder Schnellste Route. Routenplanung hab ich mit dem Teil längst aufgegeben. ||

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #6

    Das das 550er übelst langsam ist, mir nicht so auffällig. Da sollten sie früheren Geräte langsamer sein.


    Auf dem Navi eine ganze Route oder Tour zu planen ist viel zu mühsam. Kann auch nicht die Leute verstehen, die eine Routenplanung via kurviger.de oder dergleichen auf dem Handy vornehmen. Viel zu fummelig, unübersichtlich und auch ein echter Graus. Habe da schon Aussage wie "die Planung darf nicht länger als zwei Minuten dauern" zu hören bekommen. Dementsprechend war dann auch das Ergebnis der Tourplanungen, wenn man die mal einer näheren Betrachtung unterzogen hat. Sah dann so aus: Schön die besten Strecken umfahren, teils unsinnig zusätzliche Km und Zeitaufwand. Da ist mir dann wirklich nichts positives dazu in den Sinn gekommen. Schließlich setze ich mich primär nicht den ganzen Tag aufs Moped um Sprit zu verbrennen und dann hinterher festzustellen wo man sinnigerweise schönerere Strecken mit Highlights wie Streckenführung, Panoramaaussichten und touristischen Sehenswürdigkeiten hätte auswählen und fahren können.

    Etwas Mühe bei der Tourplanung ist auf jeden Fall gut investierte Zeit. Das dann am Rechner vorgenommen, auch nicht annähernd so umständlich.


    Die Navi-Software ist grundsätzlich wirklich dumm. Voreinstellungen wie Grad der Kurvigkeit oder bergig sehe ich da nicht als positiven programmierten Gewinn an. Wenn man sich darauf einlässt, treibt's einen nur unnötig durch Ortsdurchfahrten und andere eher schwachsinnige Streckenabschnitte, auch eigentlich nicht legal zu befahrende Anliegerstraßen, Landwirtschaftswege etc. Klar, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, mit Intelligenz ist das aber noch lange nicht gleichzusetzen.

    Sinnigerweise sind Navi's von Haus aus auch weiblich (zumindest der Sprachausgaben in der Werkseinstellung nach betrachtet). Da war früher zu Zeiten der Kartennavigation auch schon ausgeklügelte Vorbereitung ratsam 😉. Hat dann meist danach auch funktioniert. Ich habe da Zweifel zu sagen , dass ein TomTom wirklich emotionsflexsiebler ist, als Die oder der Beifahrer mit Karte auf dem Schoß 🤣.

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!