Eine neue Pelle muss drauf

  • #71

    Ja, die Tabelle ist schon schön.

    Um für die Aufklärung zu arbeiten: Gunther1


    Der Motorradreifen ist so konzipiert, dass mit mehreren Gummimischungen gearbeitet wird.

    Mittelstreifen hart, um lang auf Geradeausstrecken zu halten.

    Seitlich weicher, um viel Grip bei der Kurvenfahrt (fährst an der Flanke) zu bieten. Da meinst auch mit höheren Silica-Anteil, damit bei nasser Straße auch Grip gegeben wird.

    Wenn du nun viel in den Bergen fährst und dich in die Kurve legst, wird da mehr Gummi abgearbeitet.

    In manchen Gegenden, wird der Reifen dann sogar zur Mitte "spitz".

    Lg Rudolf

  • #72

    Vielen herzlichen Dank für euere freundlichen, wenn auch etwas herablassenden Kommentare.

    Ich bin mir über die fahrphysikalischen als auch die reifentechnologischen Hintergründe der unterschiedlichen Reifenabnutzung bei unterschiedlicher Fahrweise durchaus im Klaren. Ich bin Ingenieur, habe viele Jahre bei Continental gearbeitet und fahre 40 Jahre Motorrad.

    Und ja, ich gestehe, die Schlussbemerkung meinerseits war etwas stark vereinfachend und naiv, und habe damit wohl diese Art von Kommentaren herausgefordert.

    Ich dachte einfach, diese Dokumentation würde vielleicht jemanden interessieren, und hoffe das Interesse des ein oder anderen stillen Lesers erregt zu haben.

    Grüße

    Gunther

  • #73

    Ja, und mit deiner Erfahrung erst recht. Würde sagen, you made my day. :D :saint:

    Sry, für meinen Kommentar (SCNR).


    Die Tabelle ist toll.

  • #74

    Nur, Um für die Aufklärung zu arbeiten:
    Continental verwendet nicht unterschiedliche Gummimischungen wie andere, die die "2CT" Technik anwenden, sondern hat EINE Mischung für die gesamte Lauffläche, die aber bei unterschiedlichen Temperaturen vulkanisiert wird. Dadurch entsteht ein weicher Übergang.

    *Klugscheißmodus aus* *zwinker*

  • #77

    Moin, ich hatte vom T33 eigentlich nicht so viel gutes gehört, als ich meine aktuelle RN99 gekauft hatte. Nun bin ich aber echt überzeugt von der Pelle. Ich fahre den schon eher auf Verschleiß......zuletzt 5 Runden auf der GP Strecke Nürburgring. Leider der letzte Turn da....durch die vielen Unfälle und Öl auffe Bahn mit Gelbphasen, wurde es schon dunkel. Aber auch da.....keine Rutscher oder Zicken. Die Pelle ist einfach gut. Hinten bekomme ich die 5500 wohl voll....inklusive 500 km relativ langsamen Einfahrens. Dann ist der schon gut runter.

  • #78

    Nach gut 8'500 KM sind bei mir jetzt auch die Reifen durch, ok hinten evtl. noch 1'000 kM aber vorne keine 500 KM mehr. Und da ich nächste Woche mit Kollegen unterwegs bin, brauchts was Neues.

    Vorne: Micheline Power5

    hinten: Micheline Road 5


    Für mich passts.

    Yamaha TZR 125

    Yamaha FZR 600

    Harley Davidson Heritage Softail

    Suzuki GSR 600

    Suzuki B-King (2008 und 2010)

    Yamaha MT09 SP 2021


    Momentan:

    Yamaha MT09 SP RN87 2024

    Harley Street Bob 1584

  • #79

    Ich hatte neulich schönes langes Video bei 1000ps, da sagten sie etwas, das man immer im Kopf behalten sollte: kein Reifen ist heute noch schlecht. Weil keiner der verbliebenen Hersteller es sich leisten kann, Schrott auf den Markt zu werfen. Wenn es also heist: schlecht dann ist das immer noch ein Reifen, den man vor 20 Jahren im MotoGP aufgezogen hätte. Der Unterschied zwischen gut und schlecht ist heute klein geworden. Ausser man nimmt Goodride. Das sind Holzreifen mit Gummiüberzug für 50 Euro/St(beim Auto, Motorrad machen die glaube ich keine)


    Also der T33 ist natürlich auf einem hohen Niveau. Erst wenn man dann mal was anderes drauf hat, merkt man einen kleinen Unterschied. Wenn du auf Track bist, wirst es dort merken. Manchmal funktioniert ein Reifen auch nicht auf dem jeweiligen Moped. zB der Pirelli Diablo Rosso, auf der R1000RR ist der absolut Weltklasse, irgendwie finde ich kaum jemanden der es an der MT drauf macht. Jedenfalls lese ich kaum was davon...also ja den einen oder anderen schon, aber die sind auch schon wieder gewechselt. Bei der RR dagegen passt der wie angegossen.


    Und am Ende muss der Reifen auch zum eigenen Fahrstil passen. Wer aus der Kurve immer maximal rausbeschleunigt, braucht andere Mischung, vielleicht eine die mehr Hitze braucht, die ist dann im Strassenalltag zu kalt. Möglich das der T33 heiss besser ist als der CR4, auf der Strasse wo man ihn nicht so leicht wirklich heiss bekommt dagegen versagt. In den 90er hatte ich mit meiner Bimota die Slicks blau gefahren, viel zu hart rangegangen, wollte aber immer die weiche Mischung haben. Unerfahren eben, eine Stufe härter hätte besser zu mir gepasst. So war der viel zu schnell hinüber.

  • #80

    Ich weiß, daß das hier nur bedingt reinpaßt, aber wo ich gerade von "zu kalt I'm Straßenbetrieb" lese:


    Ich hab nach dem Michelin Road 6 GT jetzt mal den Metzeler Roadtec 02 M aufgezogen und habe den Eindruck, daß der weniger "klebt" als der Road 6 - anders als bisher hab ich jetzt gelegentlich den Eindruck, daß das Hinterrad in der Kurve manchmal leicht rutscht.

    In den Tests wird der Grip des Roadtec 02 allseits gelobt - hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    In der Garage steht aktuell noch meine FJ 1200 ABS (3YA) Bj. '91 mit diversesten Verbesserungen -

    aber inzwischen freue ich mich gewaltig über den Komfort meiner Tracer 9 GT+  :auto-biker:

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