Motorrad und Nachwuchs

  • #1

    Hallo zusammen,


    da bei uns das erste Kind unterwegs ist, wurmt mich seit geraumer Zeit die Frage: Das Hobby Motorrad erst mal aufgeben oder weiter fahren?

    Ich bin da echt hin und her gerissen. Deshalb würde mich einfach mal eure Erfahrung und Meinung interessieren. Wie denkt ihr darüber? Wie handhabt ihr das?


    Schöne Grüße

    Martin

  • #2

    Hmmm, das muss wohl jeder für sich entscheiden. Kenne Leute die‘s Moppet verkauft haben. Und natürlich auch welche die’s behalten haben.


    Mein letztes Gefährt hat sich kurz vor der Geburt verabschiedet, so dass die Aktuelle mit Geburt „eingezogen“ ist. Du merkst also, wie ich diesbezüglich ticke: Moppet fahren und sich beim Moppet fahren in Gefahr zu bringen sehe ich als zwei verschiedene Sachen an.


    Die Zeit zum Fahren ist bedingter, das Fahren selber dafür aber ein toller Ausgleich.


    Vielleicht noch so ein Gedankenexperiment: Wie fändest Du es, wenn Deine Eltern weiter gefahren wären (oder sind) - oder aber das Moppet fahren dran gegeben hätten?


    Viele Grüße

  • #3

    Hallo Martin,

    das hatte ich mir damals auch stark überlegt. Meine Entscheidung war gegen Moped. Ich habe wegen meinen zwei Jungs ca. 9 Jahre pausiert. Würde es wahrscheinlich heute wieder so machen, da ich der Meinung bin den Kindern gegenüber Verantwortung zu zeigen.

    Ist natürlich meine persönliche Entscheidung. Umso mehr genieße ich jetzt wieder das Fahren, mit Freunden und mittlerweile mit dem Großen als Sozius


    Gruß

    Wolfgang

    Der Weg ist das Ziel

  • #4

    Bei uns war klar, dass ich nie mein Motorrad gegen einen Kinderwagen eintauschen würde und sie gibt die Reiterei nicht auf.

    Im nachhinein würde ich es genau so wieder machen.

    Es gibt doch nichts besseres, als wenn man vom Geschrei der Kinder auf dem Motorrad oder Pferd den Kopf so richtig leeren kann und anschliessend wieder viel motivierter wieder zu Hause ist.

  • #5

    Hallo zusammen,

    wenn die Kinder noch zu klein sind um mitzufahren, sind die Mopedtouren ein Kurzurlaub zum Abschalten.

    Wenn die Kinder groß genug sind um sich vernünftig festzuhalten, kann man die gemeinsamen Touren als verbindende Vater-Kind-Aktivität genießen.


    Gruß


    Willem

  • #6

    Schwer zu sagen, denn es gibt viele Faktoren die man nicht beeinflussen kann. Ich wurde vor 2 Jahren auf der Landstraße durch Querverkehr dreckig abgeräumt, trotz Sicherheitskleidung und wenig Speed bleibende Schäden an der Schulter davongetragen. Gottseidank ist nichts schlimmeres passiert aber wenn ein SUV einem die Vorfahrt nimmt dann wirds auch mit 50kmh Aufprallgeschwindigkeit kritisch. Der größte Faktor, abgesehen von den anderen bist du selbst. Mit einer vernünftigen und sicheren Fahrweise kann man das Risiko abmildern, aber komplett ohne Rest-Risiko kann man kein Motorrad fahren. Ich habe auch schon aus dem selben Grund drüber nachgedacht. Aber für mich ist Motorradfahren ein Ausgleich für den stressigen Alltag der mir Abwechslung bringt.


    Muss man persönlich abwägen.


    Bigfoot

    : "Hallo, ich bin Bigfoot, und fahre nur mittlere Drehzahlen."
    - "Hallo Bigfoot!"

  • #7

    eigentlich ist oben schon alles alles gesagt, deshalb hier nur meine Geschichte:

    habe mit der Geburt meiner Tochter das Moped verkauft - als sie etwa 5 Jahre alt war, hat sie alte Bilder ausgepackt und natürlich auch die vom Mopedfahren gefunden. Sie fand das absolut cool und meinte, ich könne mir doch wieder eins zulegen. Mit etwa 6 ist sie das erste Mal mitgefahren und heute fährt sie selbst.....

  • #8

    Wenn du es finanziell leisten kannst, behalte deine Maschine. Verkaufen kannst du sie ja immer noch. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Zeit zum Fahren in den nächsten Jahren knapp werden wird. Aus diesem Grund habe ich auch 4 oder 5 Jahre Pause gemacht und mir danach eine MT gegönnt.


    Gruss

    Patrick

  • #9

    Mopped behalten, einige Zeit weniger gefahren. Sohnemann ist im richtigen Alter schon mitgefahren. Mit 20 hat er den A2 gemacht, wir haben zusammen eine alte Honda für ihn umgebaut und quasi in Neuzustand versetzt, damit zusammen schöne Touren gemacht. Seit 2019 hat er zusätzlich eine 09SP und immer noch Spaß dran.

    Ich fand es immer ok, aber jeder muss seine Entscheidungen selbst abwägen und treffen.

    RedRider


    Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. ..i

  • #10

    Vor der Geburt der Kinder wurde das Motorradfahren erstmal eingestellt. Als die Kinder dann größer und selbständiger wurden bin ich wieder eingestiegen.

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