Tracer als erstes Bike ?

  • #21

    Guten Abend und vielen Dank an ALLE hier, die sich mir hier "offenbart" haben.


    Da steckt richtig Futter für mich drinne....


    Puhh, dass wird definitv keine leichte Entscheidung. Heute wieder unterwegs gewesen und trotz Stop&Go, viel Verkehr und zahlreichen Ampeln die nur auf mich gewartet haben, hat es einfach " ua mords gaudi" gemacht.


    Also das mit dem Fahren "erlernen" ist nicht von der Hand zu weisen. Es warten wahrscheinlich ein schier endlose Zahl an Situationen die mal gehändelt werden müssen und nicht in der Fahrschule vorkommen / vorkamen. Einfach mehr Körper, Gefühl und eben in der Bedienung was völlig Eigenes. Brauche wohl erst mal meinen eigen Er(fahr)ungsschatz.


    Ein involvierter Kollege meinte heute zu mir, dass bei Anfängern häufiger die Gefahr des Umkippens über dem Kopf schwebt. Nicht wegen zu hoher Geschwindigkeit, sondern eher Themen wie Rangieren, am Berg, schiefer Untergrund und so ähnliche Sachen (Ich denke ihr wisst was ich meine).


    Wäre bestimmt etwas ärgerlich mit einem nagelneuen Bike (etwas untertrieben).


    Zum Glück habe ich keinen Zeitrdruck.


    Da ich mich selbst kenn, bin ich auch selbst gespannt was passiert... das etwas passiert steht auf jeden Fall fest.


    Hab beim Stöbern nach Bikes gemerkt, dass die Preise wohl sehr stabil sind. Kann das sein ? Würde also nicht übermäßig Wertverlust (Totalschaden ausgenommen) hinnehmen müssen im Falle einer kleineren Zwischenstation. Und ich hätte wohl schon einen kleinen Vorteil für die Versicherung zwecks Beiträge für die Vollkasko eines neuen Untersatzes...


    Für beides gibt es ausreichend pro und contra.


    Ich halte euch auf dem Laufenden...


    Grüße und Danke nochmal für eure Mühe.


    Stefan


    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

  • #22

    Hole Dir wenn Du magst ruhig die Tracer als erstes Bike.
    Habe ich voriges Jahr auch gemacht.
    Gut Sie war nicht mein erstes Bike im Leben aber das erste nach über 20 Jahren Abstinenz vom Motorrad fahren.
    Sei Dir aber bewusst das Sie für den Anfang schon recht viel Bums hat.
    Man gewöhnt sich zwar sehr schnell daran aber Vorsicht ist trotzdem geboten.
    Ich finde Sie ist recht einfach zu händeln und nicht garstig oder bissig und überfordern tat Sie mich auch nicht.
    Meiner Meinung nach ist Sie für nen Anfänger wie ich es ja war nur im A Modus recht heftig, zumindest fand ich die erste Zeit die Gasannahme schon recht krass ;)
    Bin also den ersten Monat fast nur im Standard bzw. die erste Woche im B Modus gefahren, wohl mehr aus Respekt. Wer will sich in der ersten Woche schon gerne auf`s Maul packen :)
    Muss aber im Endeffekt jeder für sich selber entscheiden.
    Lass es ruhig angehen und habe Spass dann passt das schon ;)


    Gruss Fr4nky

    MT09-Tracer RN43 -verkauft-

  • #23


    Warum nennst du mich jetzt einen "Heuchler"? Das ist doch komplett unnötig und zeigt nur, dass du die Bedeutung des Begriffs nichts kennst. Ich habe sogar explizit geschrieben, dass ich als erstes Bike eine Harley hatte, also nichts mit viel Leistung. Warum? Weil ich Zweifel daran hatte, dass ich die notwendige Reife für etwas schnelleres mitbringe. Aber... der Threadersteller ist 35, bei ihm kann es ganz anders sein. Er kann durchaus die Reife und Selbstreflexion haben um mit einer größeren Maschine umgehen zu können. Reife und Selbstreflexion haben nichts mit seinem Anfängerstatus als Motorradfahrer zu tun, das sind geistige Fähigkeiten bzw. ein Status des eigenen Charakters. Aber offenbar sagen dir auch diese Begriffe nichts. Wenn er weiß, dass es nicht sinnvoll ist als Anfänger ständig den Hahn aufzureissen, weil ihm klar ist, dass die Reaktion des Bikes seine Fähigkeiten überfordern wird und das dadurch unterlässt, dann ist er mMn reif genug für eine Maschine wie die Tracer. Körperlich sollte er gar keine Probleme haben das Ding zu handeln. Für eine Tracer 700 oder etwas ähnlich dimensioniertes ist er eh zu groß, genau wie ich mit "nur" 190 cm.

  • #24

    Hallo Tobi,
    Entschuldigung, mein Beitrag war nicht gegen dich persönlich gerichtet, und mit keiner Absicht verbunden dich oder sonst jemanden der sich persönlich betroffen fühlt, oder sich als betroffener zu erkennen glaubt, in irgendeinerweise zu beleidigen.


    Geschrieben aus meiner Selbstreflexion, wiewohl ich den Begriff nicht kenne, danke für die Belehrung.
    Außerdem erkenne ich an dass ich nach deiner Beschreibung was Reife und Motorradfahren betrifft auch nach 28Jahren, 5 Bikes, 350.000km noch immer nicht den mentalen Status erreicht habe der deiner Meinung nach für das Motorradfahren nötig ist.
    Es ist immer wieder mal gut wenn man von vorbildlichen Menschen auf den Boden der Realität gehollt wird.


    Danke.


    Johann

  • #26
    Zitat von märker


    Hab beim Stöbern nach Bikes gemerkt, dass die Preise wohl sehr stabil sind. Kann das sein ? Würde also nicht übermäßig Wertverlust (Totalschaden ausgenommen) hinnehmen müssen im Falle einer kleineren Zwischenstation. Und ich hätte wohl schon einen kleinen Vorteil für die Versicherung zwecks Beiträge für die Vollkasko eines neuen Untersatzes...


    besonders die typischen “anfänger” bikes (cbr 500, etc.) sind sehr preisstabil. bekommt man um ein paar tausender und haben nach 1-2 jahren fast keinen preisverlust. da ist bis auf den aufwand mit an/abmelden/kaufen fast kein finanzieller schaden wenn man es nach einer saison wieder verkauft. und imho lernt man das meiste übers motorradfahren in den ersten 3 monaten mit dem eigenen bike. man lernt was einem gefällt, wie man selber fahren will (nur zum pendeln, 1-2h touren, tagestouren, 8 monate um die welt touren) und dann natürlich die ganze fahrtechnik. die lernt man zwar sicher nicht in 3 monaten, aber man lernt schonmal recht deutlich dass beim motorrad mehr dazugehört als nur an einem lenkrad drehen.


    vondaher und insbesondere weil es eben nicht teuer ist, rate ich jedem anfänger zu einem billigen einsteigerbike. ganz egal wie alt und wie vernünftig. einfach weil man damit wenig falsch machen kann (schlimmstenfalls wirds nach ein paar monaten eben ein neues bike). man muss nur die eigene ungeduld überwinden ;)

  • #27


    Das ist in D fast genauso. Wer zwischen 18 und 23 Jahre und 11 Monate den Führerschein macht, kann nur die Klasse A2 machen und kann dann erst nach zwei Jahren die Aufstiegsprüfung zum offenen A machen. Ab 24 Jahren kann man direkt A offen machen.


    Es gibt noch einen Sonderfall, nämlich den Trikeführerschein, der wird rechtlich dem A2 gleichstellt mit dem Unterschied, dass man mit dem 24. Geburtstag A offen fahren darf, ohne eine erneute Prüfung machen zu müssen. Man muss dann nur die Schlüsselzahlen aus dem Führerschein austragen lassen. Den kann man aber erst mit 21 Jahren machen. Wer also zwischen 21 und 23 ist, sollte auf jeden Fall den Trikeführerschein machen.



    Allerdings wissen ganz viele Fahrschulen nichts davon, vielleicht wollen sie es auch nicht wissen, da sich natürlich mit dem Stufenführerschein und der notwendigen zweiten Prüfung mehr Geld verdienen lässt.

  • #28
    Zitat von märker

    .. dass bei Anfängern häufiger die Gefahr des Umkippens über dem Kopf schwebt.


    So ist auch mein einziger Unfall (eher Umfall) mit meine alte Honda letztes Jahr passiert. Enge, einspurige straße steil hoch. Auf einmal kommt eine scharfe Rechtskehre. Was ich zu spät gesehen hab: oben kam schon einen Auto entgegen. Bin also mitten in der Kehre angehalten.. großer Fehler! Das Mopped ist mir sofort nach rechts gefallen. Obwohl ich 187 und sportlich bin, lag die 200kg schwere Maschine schneller auf dem Boden als ich gucken konnte.


    War überhaupt nicht schlimm, das Ding hatte ja genug Dellen und Kratzer vom Vorbesitzer. Mir ist auch nix passiert. Das Erlebnis war aber definitiv ein "eye-opener". Hatte auch den großen Glück dass der Autofahrer ein total netter Rentner war, der mir noch mit dem Motorrad geholfen hat und sich (warum auch immer, war ja nicht seine Schuld) entschuldigt hat.


    Zitat von märker

    Hab beim Stöbern nach Bikes gemerkt, dass die Preise wohl sehr stabil sind. Kann das sein ?


    Hab ich auch gemerkt. Der Wertverlust schein bei Mototrräder allgemein viel niedriger zu sein als bei Autos. Hab meine liebe Honda auch gut wiederverkaufen können, an einem Fahranfänger :)


    Grüße
    Slowy.

  • #29

    Ich hatte als kompletter Fahranfänger die MT09 Tracer - aus meiner Sicht kann ich dir nur komplett abraten sie zu nehmen.
    Die hängt brutal am Gas, jede kleine Gasänderung bekommst du ungeschönt mit. Hier braucht es Erfahrung und eine ruhige Hand.
    Besser du schaust dir 4 Zylinder an, die eine Leistungsentfalltung wie ein Gummiband haben und nicht so direkt wie die Tracer.


    Ich bin froh das ich die Tracer los bin.


    PS: Ich hab damals auch nur die MT07 probegefahren, war begeistert, und hab mir die MT09 Tracer gekauft - erkenne zw. uns einige Parallelen ;)

  • #30
    Zitat

    Weil kein Anfänger "Reife und Selbstreflexion" mitbringt und "Können und Erfahrung" schon gar nicht.


    Letzteres sicher nicht, aber Ersteres natürlich (der TE ist ja auch Ü30 und nicht 15)
    Setz ich irgendwie auch vorraus wenn man(n) erwachsen wird, aber dann verstehe ich nun auch warum ich nie mit den "typischen" Bikern klarkommen werde. Wenn man schon in nem Bereich der sagen wir mal (überlebens-)wichtig ist, sich nicht am Riemen reißen kann wie soll es erst bei anderen belangloseren Belangen sein xD


    Die Leistungsentfaltung des CP3 find ich für Anfänger wie mich eh super, da komplett linear / Sauger und wunderbar smooth, besonders gut im Stop/Go halt. Ist ja kein big single turbo application wo es dich am Genick trifft wenn er einsetzt und du denkst die HA reißsts gleich raus.


    Viele Grüße
    Bari (schlechter als jeder Fahrschüler but still alive)

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