Ist ein Elektrisches Motorrad ein Motorrad?

  • #281

    Unsere PV Anlage ist von 2019 - damals war die Kalkulation ohne Elektro-Motorrad gemacht und die Amortisierung für 9 Jahre kalkuliert. Bei Neubau ist es ja bei vielen für bestimmte Förderungen Voraussetzung - also muss man nicht immer die PV Anlagenabschreibung als Faktor einberechnen - ist bei vielen "eh da".

    Nur für ein E-Motorrad würde sich niemand eine PV Anlage aufs Dach setzen. Nur für ein E-Auto braucht es das auch nicht - da geht das ganz gut mit optimierten oder Dynamischen Tarifen. Aktuell liefert unsere PV Anlage 9,5kW ins Netz. Mitunter daher ist der Strompreis aktuell bei Tibber ca. 0 bis 1ct + Nebenkosten. Bei uns hier im Taunus also 20ct. Viele können kostenfrei oder sehr günstig bei Ihrem Arbeitgeber laden.

    Für uns mit Eigenheim, PV Anlage, E-Auto + E-Motorrad und E-Bikes plus das Argument "wir finden es sinnvoll" lohnt es sich mehr als. Das letztere zu beziffern ist subjektiv.

    Ich weiß, dass das bei weitem nicht auf jeden zutrifft. Daher bitte Verständnis für die verschiedenen Ansichten. Ich trinke Schwarzbier und ich trinke auch Kölsch. Leberkäs schmeckt mir auch - aber mit jedem Video, dass ich von Söder sehe, wie er Leberkäs isst, schmeckt es mir weniger.

  • #282

    Anschaffung, ja mei, das ist bitter.

    Oder?

    Ich hab gebraucht gekauft. 2600,- nach Abzug meines Verbenners drauf gelegt.


    Seit Oktober >5TKm unfassbar unterhaltsame Km gefahren. Anfangs dachte ich, Verbrauch kostet in etwa soviel, wie beim Bike.

    Inzwischen? Har, har, har.

    Und ich sage euch, es wird demnächst noch viiiel teurer auf Verbrenner zu setzen.


    Apropos Anschaffungskosten.

    Wer von den Verbrenner-Befürwortern rechnet eigentlich die Schäden durch die mittelbaren Auswirkungen dazu? -Nee, daaaas doch nicht, gell?


    Kann sich von mir aus jeder schön reden wie er will, ich prognostiziere, der Hype um die Verbrenner-Legenden wird nicht mehr lange dauern, weils keiner mehr löhnen will, bzw. kann.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #286

    Also ich habe seit letzten Jahr 2 BEV einen Toyota Bz4x und einen Renault Zoe R135 mit CCS, ... und habe den Erwerb der BEV nie bereut. Wir fahren fast nur Kurzstrecke, da wird ein Benziner oder Diesel nicht mal warm und das tat mir Jedes Mal im Herzen weh, wenn ich auf die Öltemperatur von geschaut habe. Beide haben sich aber auch schon auf Langstrecke bewehrt wir waren mit den Toyota schon in (Italien, Österreich, ... ) . Würde mir auch wieder einen BEV zulegen, wenn man einfach von A nach B fahren will, gibt es nichts besseres. Zumal ich von März bis Oktober quasi für ein Appel und ein Ei fahren kann, da bei mir ehe eine große PV Anlage auf den Dach ist und ich Überschuss laden kann. Also Strom den ich sonst für nur etwa 7 Cent pro KW Veräußern müsste.


    Für die Emotionen und das brum brum, habe ich meinen Cupra und die MT09 :D . Deswegen würde auch für mich, ein Elektro Motorrad nicht in Frage kommen. Weil mit Motorrad fahren verbinde ich Emotionen und ich will den Motor hören und spüren.


    Also ich finde beide Antriebs Konzepte haben Ihre Daseinsberechnung und man kann die Physikalische Effizienz von einen BEV nicht weg diskutieren. Weil es ist nun mal so, ein Liter Diesel sind ca. 9,6 KWh an Energie. Wenn meine BEV ca. 16KWh im Sommer brauchen auf 100Km, währen es grad mal 1,66 Liter Diesel. Ich kenne keinen 2 Tonnen SUV der mit 1,66 Liter Diesel auf 100Km sich zufrieden gibt.

  • #287

    Die 16 kWh sind aber nur der Schleichmodus in der Stadt. Wenn Du die 100 km/h auf der Landstraße mit Zwischenbeschleunigung fährst bzw. auf der AB 130 (im Sommer, über den Winter rede ich da noch nicht), liegt der Verbrauch doch ehrlicherweise deutlich höher….

    Zwar immer noch weniger als ein Verbrenner, aber so wenig sind es dann eben doch nicht…

    Sehe ich ja bei meinem CUPRA Born.

  • #288

    Mein Tesla fährt im Sommer mit 12-14kw/h auf 100km. Bei 140km/h auf der Autobahn. Komme nach Südtirol (620km) mit einem Ladestopp. Der sich beim der Essensaufnahme egalisiert. Der BMW iX2 meiner Frau mit 17kw/h im Durchschnitt bei Ihrem Arbeitsweg. Da fährt sie 30km Landstraße mit bis zu 120km/h und dann 20km Autobahn mit bis zu 160km/h.


    Da ist kein Unterschied zu einem Diesel bei unseren Geschwindigkeiten, die wir vorher fuhren.

    Und ein Benziner/Diesel fängt auch an zu "saufen" wenn du das Pedal durchtrittst. Wie meine Tracer. Luftwiderstand will überwunden werden.

  • #289

    Hab grade i.wo erfahren, dass die echte Energieschleuderei nicht durch Beschleunigung, sondern durch (konstant) hohes Tempo verursacht wird.

    Yippie!

    Seither tret ich um so entspannter das Pedal durch -und freu mich (noch immer) diebisch, wie sehr die sich mit ihren aufgemotzten Hausfrauen-Panzern und Balla-Balla-Auspuff-Tröten- im Rückspiegel verkleinern lassen.


    Was ich befremdlich finde:

    Das FA bzw. inzwischen isses das Zollamt, schickt einen KFZ-Steuer-Bescheid. Ja! Und zwar für 2031! Erwarten die jetzt, ich mach schon mal ne Terminüberweisung klar? 🤔

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

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  • #290

    Also wir sind tatsächlich mit beiden bei etwa 16KW im Sommer, so wie ich es geschrieben habe. Bei der Fahrt nach Italien letztes Jahr waren es 15,7KW auf 100Km mit den Toyota hin und zurück Vollbesetzt zu 5 und voller Kofferraum. Bin ca. 120Kmh auf der Autobahn gefahren mal kurz mehr oder weniger wegen Baustelle. Meine Frau war letztes Jahr mit meiner Schwägerin in Österreich und auf den Rückweg hat Sie 472KM geschafft ohne zu laden, Sie musste irgend wann mal selber Pipi Pause machen. Netto Kapazität hat der Toyota 64 KWh im Akku, also kannst du dir ausrechnen was es für ein Verbrauch war ;) . Der Toyota ist im Sommer echt sparsam, im Winter braucht er klar mehr, ich habe aber ja extra Sommer geschrieben. Zoe fahre ich im Sommer mit 13,5 KWh wenn ich will, so 50/50 Landstraße und Stadt Mix. Tesla Model Y aus den Bekanntenkreis verbraucht auch nicht mehr wie der Toyota.

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