Gabelfedern an der Tracer 900GT RN57

  • #11
    Zitat von GT Reiter

    Ich fahre selber eine gt aus 2019 und kann, dass Problem mit den Federn vorne schon verstehen. Ich wiege fahrfertig 95kg. Um bei der Maschine den Sack auf ein Drittel zu bekommen muste ich die Federn auch fast auf Anschlag vorspannen. Gegen das starke Eintauchen beim Anbremsen sollte die Einstellung der Zugstufe überprüft werden. Da verweise ich gerne auf den Artikel von Grauwolf.
    Gruß
    René


    Dann ist die Normale ohne GT aber wesentlich Härter bei den Federn. Ich hatte die Vorspannung auf 3 Ringe Sichtbar und wie schon gesagt, hatte ich selbst beim Härtesten Bremsen, Berg Runter in die Tornanten, mit Gepäck, keine Probleme.


    Gruß

    " Ich repariere selbst um zu überleben. Manche überleben nur weil sie nicht selbst reparieren."
    Wilbers 640 + Prog. Federn Vorne, LED Blinker Yamaha Orig. , Kurzes Heck , Komfort Sitzbank , Mofessor Kettenöler , QS Yamaha Orig.

  • #12

    Ich fahre die Vorspannung der Gabelfedern an meiner GT von Anfang an auf Maximum weil ich 110 kg wiege (bei 1,92m) und sehr oft mit Sozia unterwegs bin. Auch die Zug- und Druckstufe der Gabel habe ich jeweils um 1...2 Klicks zugedreht. Mit diesem Setting bin ich allerdings jetzt sehr zufrieden. Hinten musste ich eine progressive Feder ins Federbein einbauen, weil selbst die volle Vorspannung im Soziusbetrieb nicht ausgereicht hatte. Für mich bleibt festzuhalten, dass das Fahrwerk der GT zu sehr in Richtung Komfort ausgelegt ist. Naja und die Werksangabe für die Zuladung ist für europäische Fahrer ein echter Witz (insbesondere mit Koffern)!

    Viele Grüße


    Holger


    Für den Spaß: Tracer 900 GT Phantom Blue
    Für die Reise: KTM Superadventure 1290 S

  • #13

    Meine GT hing bei Auslieferung schon zu 50% in den Federn. Ich habe das mit max 1/3 gelernt. Weiß da jemand etwas von yamaha?Ich bin mit der Scheinwerfereinstellung nach Korrektur jetzt auch an der Grenze mehr geht nicht. Sehr seltsam.

  • #14
    Zitat von Tracer 900GT

    Nach dem ich mit meinem ersten Versuch bei alle Nutzern als PN gelandet bin, sorry dafür :oops:


    Jetzt dann richtig...


    Hallo in die Runde :greetings-wavegreen:


    Kein Problem , willkomen .



    Zitat von Tracer 900GT


    Ich möchte die Gabelfedern tauschen, bin mit den Originalen bereits auf voller Vorspannung angelangt.


    Da ist ein weit verbreiteter Irrglaube , das man die Federvorspannung durch drehen der Federeinstellschrauben an den Gabelholmen verändert , dem ist nicht so , es wird nur die Federbasis , also der Punkt wo die Feder die Kraft ins Fahrwerk leitet , verstellt , bzw . das Verhältnis Negativ- zu Positivfederweg und damit auch die Fahrwerksgeometrie : Beim Reindrehen ( vermeintlich "härter ") wird die Front angehoben und der Lenkkopfwinkel wird flacher - Richtung Chopper , besserer Gradeauslauf aber weniger handlich , beim Rausdrehen ( vermeintlich "weicher " ) wird die Ftont abgesenkt , der Lenkopfwinkel wird steiler -Richtung z.B. Enduro schlechterer Gradeauslauf und handlicher , dadurch kommt das Gefühl das beim Anbremsen einer Kurve , daß sie besser geht .
    Kann man auch vergleichen : Wenn man auf einem Surfboard liegt und sich dem Spiel der Wellen hingibt ändert sich nichts an der Bewegung des Körpers außer der Lage egal ob man auf dem Bauch liegt oder ne Liegestütze macht .


    Schlägt die Gabel irgendwann durch ? Hast du auch schon mal die Zug- bzw. Druckstufe mit verstellt ?
    Bevor ich in deinem Fall die Gabelfedern tauschen würde , würde ich ersteinmal mit der Zug- und Druckstufeneinstellung " spielen " und Reifengas ( Stickstoff ) in die Reifen machen (lassen ) weil mit Reifengas gefüllte Reifen eine höhere Eigendämpfung haben .


    Also wenn die Gabel nicht durchschlägt dann ist es eher eine Fehlanpassung der Dämpfung und nicht der Federung .


    Ich kann zu dem Thema " Der richtige Dreh 1&2 von Keith Code " empfehlen .

    Sebastian


    FJR 1300 RP 13 - MT 09 RN 43

  • #15

    Bei Auslieferung hing meine GT bereits vorne schon zu 50% in den Federn. Hinten war alles super. Jetzt habe ich sie vorne hoch geholt und der Scheinwerfer ist an der Einstellgrenze. Also konstruktive ist das hochstellen vorne wohl nicht geplant. Das wundert mich schon sehr.

  • #17


    Schön und knackig kurz beschrieben :clap:
    Ich glaube die wenigsten Motorradfahrer haben sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt oder ihr Moped fahrwerksseitig vernünftig eingestellt. Die meisten lassen alkes wie beim Kauf und das ist oft genug totaler Murks.

    Grüße aus dem Osnabrücker Land


    Andreas
    MTX80, CB400T, GPZ500S, XJ750, BANDIT 600S,
    ZX 600R, ZX10, VFR 750 F, GSX 1250 SA, VTR 1000 F, TRACER 900(RN57)mit Wilbers Gabelfedern + 641

  • #18
    Zitat von Bomibaer

    Schön und knackig kurz beschrieben :clap:
    Ich glaube die wenigsten Motorradfahrer haben sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt oder ihr Moped fahrwerksseitig vernünftig eingestellt. Die meisten lassen alkes wie beim Kauf und das ist oft genug totaler Murks.


    So ist es. Einfach mal ein paar Einstellungen machen und fahren. Keine Angst haben, das man etwas verstellt, wo man nicht mehr zurück gestellt bekommt. Das Originale Setting ist fast immer mist.


    Hatte auch mein AHA Erlebnis. ;)


    Gruß

    " Ich repariere selbst um zu überleben. Manche überleben nur weil sie nicht selbst reparieren."
    Wilbers 640 + Prog. Federn Vorne, LED Blinker Yamaha Orig. , Kurzes Heck , Komfort Sitzbank , Mofessor Kettenöler , QS Yamaha Orig.

  • #19
    Zitat von FJRSeb

    ...) weil mit Reifengas gefüllte Reifen eine höhere Eigendämpfung haben .


    ... .


    Das halte ich für eine moderne Legende. Soweit ich weiß wird da Stickstoff verfüllt. Normale Luft hat einen Anteil von 70 % Stickstoff. Ob die 30 % anderer Gase da so großen Einfluß auf die Eigendämpfung haben würde mich überraschen.

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #20
    Zitat von stoppelhopser

    Das halte ich für eine moderne Legende. Soweit ich weiß wird da Stickstoff verfüllt. Normale Luft hat einen Anteil von 70 % Stickstoff. Ob die 30 % anderer Gase da so großen Einfluß auf die Eigendämpfung haben würde mich überraschen.


    Deiner Äußerung entnehme ich das du noch nie Reifengas / Stickstoff in deinen Reifen hattest , da würde ich dir empfehlen das du beim nächsten Reifenwechsel ein Rad mit normaler Luft befüllen läßt , dieses dann aus einer definierten Höhe auf die Lauffläche fallen läßt und anschließend die Luft durch Reifengas ersetzten läßt und den Test wiederholst , dabei wirst du feststellen das das mit Reifengas gefüllte Rad wesentlich weniger hüpft und schneller zur Ruhe kommt wie das luftgefüllte . Und das es sich bei Reifengas um Stickstoff handelt habe ich ja bereits geschrieben .

    Sebastian


    FJR 1300 RP 13 - MT 09 RN 43

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