Beiträge von Puls130

    Das das 550er übelst langsam ist, mir nicht so auffällig. Da sollten sie früheren Geräte langsamer sein.


    Auf dem Navi eine ganze Route oder Tour zu planen ist viel zu mühsam. Kann auch nicht die Leute verstehen, die eine Routenplanung via kurviger.de oder dergleichen auf dem Handy vornehmen. Viel zu fummelig, unübersichtlich und auch ein echter Graus. Habe da schon Aussage wie "die Planung darf nicht länger als zwei Minuten dauern" zu hören bekommen. Dementsprechend war dann auch das Ergebnis der Tourplanungen, wenn man die mal einer näheren Betrachtung unterzogen hat. Sah dann so aus: Schön die besten Strecken umfahren, teils unsinnig zusätzliche Km und Zeitaufwand. Da ist mir dann wirklich nichts positives dazu in den Sinn gekommen. Schließlich setze ich mich primär nicht den ganzen Tag aufs Moped um Sprit zu verbrennen und dann hinterher festzustellen wo man sinnigerweise schönerere Strecken mit Highlights wie Streckenführung, Panoramaaussichten und touristischen Sehenswürdigkeiten hätte auswählen und fahren können.

    Etwas Mühe bei der Tourplanung ist auf jeden Fall gut investierte Zeit. Das dann am Rechner vorgenommen, auch nicht annähernd so umständlich.


    Die Navi-Software ist grundsätzlich wirklich dumm. Voreinstellungen wie Grad der Kurvigkeit oder bergig sehe ich da nicht als positiven programmierten Gewinn an. Wenn man sich darauf einlässt, treibt's einen nur unnötig durch Ortsdurchfahrten und andere eher schwachsinnige Streckenabschnitte, auch eigentlich nicht legal zu befahrende Anliegerstraßen, Landwirtschaftswege etc. Klar, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, mit Intelligenz ist das aber noch lange nicht gleichzusetzen.

    Sinnigerweise sind Navi's von Haus aus auch weiblich (zumindest der Sprachausgaben in der Werkseinstellung nach betrachtet). Da war früher zu Zeiten der Kartennavigation auch schon ausgeklügelte Vorbereitung ratsam 😉. Hat dann meist danach auch funktioniert. Ich habe da Zweifel zu sagen , dass ein TomTom wirklich emotionsflexsiebler ist, als Die oder der Beifahrer mit Karte auf dem Schoß 🤣.

    Übrigens halte ich nichts davon die Planungssoftware eigenständig eine Route planen zu lassen. Besser zunächst Start- und Ziel eingeben und dann Zwischenpunkte einfügen, bis eine vernünftige und wirklich gewünschte Route zustande gekommen ist. Bei den ganzen Voreinstellungen (Grade kurvig und bergig) kommt sonst eher eine Strecke im Ergebnis heraus, die dann beim Fahren für Frust sorgt. Eine entsprechende Vorplanung via Kartenmaterial, Aneignung von Detailkenntnissen über das zu fahrende Gebiet und Streckenhighlights gehört für mich dazu. Die Planungssoftware ist halt nur begrenzt intelligent.


    In dem Zusammenhang kann auch eine KI-Anfrage im Webbrowser bezüglich schönste Motorradstrecke von ... nach .... ganz nette Hinweise ergeben, die dann in die Planung einfließen können.

    Bei KI-Anfragen sollte man aber beachten, dumme bzw. zu spärliche Frageinhalte bringen dumme bzw. begrenzte Antworten. Lohnt sich damit absolut die Anfrage etwas ausführlicher zu formulieren. So kann auch der Wortzusatz "über befestigte Straßen" die Einbeziehung von "Rodeo-Strecken" (im Klartext, vor Schotterstrecken) in der KI-Antwort ausschließen.

    Planung für mein TomTom 550 mache ich mit dem Planungstool von TomTom:


    Plan.TomTom.com


    Damit komme ich ganz gut zurecht. Die gpx-Daten lassen sich darüber problemlos via WLAN auf's Navi übertragen. Planung sinnvollerweise auf dem PC oder Notebook.


    Einbindung des TomTom 550 ans heimische WLAN war bei mir auch unproblematisch. Darüber, also über WLAN, mache ich auch die Updates (Kartenupdates etc.) für's Navi.

    Aufgrund der dabei je nachdem großen Datenmenge (auch mal im GB-Umfang!) kann das schon mal länger (je nachdem auch mal Stunden) andauern. Nutze dabei unbedingt zur Sicherheit die Stromversorgung (USB-Ladegerät). Anschlusskabel sollte bei Dir dafür ja auch dabei sein.


    Datenübertragung über Kabel habe ich noch nie versucht. Funktioniert bei mir hervorragend über WLAN.


    Das mit der Namensvergabe für aufgezeichnete Routen stimmt. Aber wenn man's weiß, für mich nicht weiter tragisch.

    Erfreulich wenn es Dir wieder gut geht und keine bleibenden Schäden zurück bleiben.


    Ist leider so das man alleine wechselnde Beschaffenheit des Straßenbelags schon große Risiken für uns Mopedfahrer darstellen. Auch wenn man noch so langsam ist, es kann oder wird einen schmeißen. Auch mir schon einmal passiert. Beim zarten Einlenken einer Kurve ist's Moped blitzschnell, ohne irgendwelche vorherigen feststellbaren Anormalitäten bezüglich Griffigkeit des Fahrbahnbelags, sogar gleichzeitig über Vorder- und Hinterrad abgeschmiert und ich habe mich auf die Landstraße gebretzelt. Ich war vielleicht 30 km/h schnell und im Dümpelmodus unterwegs. Durfte dann anschließend feststellen das die Fahrbahn durch den LKW-Verkehr eines naheliegenden Naturstein-Abbaubetriebes glattgeschliffen und mit einer schönen Schicht Steinstaub überzogen war. Keine Chance mehr das auch die Reifen mit dem Asphalt verzahnen könnten. Grip gegen Null. Und das bei absoluter Trockenheit.

    Da ich quasi noch irgendwie günstig abgeflogen und nirgends angeeckt bin, hatte ich mehr Glück als Du und war nur eine Erfahrung reicher (für die Chronisten 😁: Moped ohne Schäden, dank ordentlicher Motorschutzbügel..... niemals ein Moped ohne 🤗).

    Die Gefahr fährt halt jeden Meter mit.


    Kann deine Entscheidung das Fahren erst einmal sein zu lassen verstehen. Hake es als Erfahrung ab und weiter geht's. Gibt auch noch andere Dinge im Leben, die auch Spaß machen und perspektivisch weniger Leib und Leben bedrohen.

    Gehörschutz ist realistisch gesehen Pflicht.


    Gerade zufällig folgendes auf der Website des ADAC gelesen (Zitat aus dem Artikel):

    "Eine Untersuchung der niederländischen Motorradpolizei hat gezeigt, dass bei der Nutzung eines normalen Motorradhelms schon 90 Sekunden bei Tempo 160 genügen können, um bleibende Schäden zu verursachen"


    Ich nutze immer, einzige Ausnahme kurze Fahrt Innerorts, Ohrenstöpsel von Ohropax (weiche Ohrstöpsel aus Schaumstoff). Kosten nicht die Welt und haben für mein Empfinden ordentliche Dämpfungswerte (SNR-Wert 34 DB). Die kann ich auch bei ganztägigen Fahren ohne Qual durchgängig verwenden.

    Ähnliche solcher Ohrstöpsel, z.B. vom Discounter, hatte ich auch schon ausprobiert. Hatten, zumindest für mein Empfinden, nicht die gleiche Qualität, was sich auch in teils unangenehmen Tragekomfort für mich gezeigt hat. Zwar preislich günstiger, aber im Ergebnis weniger befriedigend und am falschen Ende gespart.


    Für mich etwas verwunderlich wie niedrig die Dämpungswerte von Anderen hier angegebenen/verwendeten Gehörschutz sind. Welchen Wert habt Ihr hier angegeben? Ich würde immer zu Produkten mit möglichst hohen Dämpungswerten greifen.


    Klar, die Ohropax dämpfen die Geräusche schon recht ordentlich, Motorgeräusche oder wahrzunehmende Dinge wie Martinshorn etc. bekomme ich immer noch deutlich und auch rechtzeitig mit. Auch Ansagen meines Navi's und Hören von Musik über die Lautsprecher im Helm sind deutlich und problemlos. Lautstärke dabei etwas höher eingeregelt 😉.

    Einzige für mich festgestellte Einschränkung, ist die erschwerte Kommunikation mit anderen Mitmenschen 🤣. Wollen meist ihre Lautstärke nicht hochregeln 😂. Da merke ich die Dämpfungswerte so richtig und muss die Stöpsel entfernen.

    Eigentlich für uns nicht wichtig, aber bei 1200er und 1250er ist der Kardanwellntausch bei 60.000 km, bei den 1300er erst bei 80.000 km von BMW im Wartungsplan veranschlagt. So zumindest laut motorradonline.de.

    Und für die beiden älteren Baureihen soll's sogar kostenfrei sein.


    Wie dem auch sei, Motorradfahren verursacht Kosten.

    Rudolf, mit durchschnittlich 81 km/h bist Du schon stramm dabei. Fährst Du nur Bundesstraßen und meldest Ortsdurchfahrten? 😉

    Legal (nach StVO) sonst kaum hin zu bekommen.

    Solchen Stress muss ich mir nicht antun 🤗.

    Positiv das Du Dich kritisch hinterfragst. Sehe an einem Großroller auch viele positiven Eigenschaften. Trägt bestimmt auch etwas zur gelassener Fahrweise bei.

    Ansonsten, an seiner körperlichen Kondition kann man gerne auch ein wenig arbeiten. Schadet allgemein für's weitere altern auch nicht.


    Nicht gegrüßt werden, kann auch entspannt sein, wenn man nicht ständig die Hand vom Lenker nehmen muss 😁.


    78 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ist schon stattlich 🤭. Zumindest wenn da nicht ein entsprechend großer AB-Anteil dabei gewesen ist? Und das auch noch mit Überwachung deiner besseren Hälfte 😁.


    Früher bin ich auch mal bis knapp 1.000 km (2/3 AB-Anteil) oder auch mal 500 - 600 km pure Landstraße (auch im den Alpenkarussell) gefahren. Will ich heute auch eher nicht mehr. Muss ja auch nicht unbedingt sein. Der Spaß definiert sich ja auch nicht über die Länge der gefahren Strecke. Man wird halt irgendwann klüger und definiert den Tourengenuss etwas Richtung Rahmenprogramm. Dann sinkt auch die Anstrengung solcher Touren. Zumindest solange, wie ich nicht gezwungen werde in Moped-Klamotten noch weitläufige Fußwege bestreiten zu müssen. Letzteres wird wohl nie meinen Gefallen finden 😁.

    Das Problem mit der Ganganzeige ist auch schon bei der RN43 und RN29 aufgetreten.

    Letztens eine Ersatzteilzeichnung gesehen, da war die Ersatzteilnummer für den Ganganzeigegeber durchgestrichen und durch eine neue Nummer ersetzt. Ob es da ein neues, evtl. verbessertes Bau- bzw. Ersatzteil gibt?