Routenplanung auf dem Bildschirm des Handys ist für mein Empfinden schon sehr mühsam. Da fehlt einfach der detailierte Überblick über einen größeren Kartenbereich. Zur Planung einer größeren Wegstrecke oder gar Mehrtagestour ist die Planung am PC oder Notebook deutlich mehr als nur eine Erleichterung.
Wichtig, essentiell für die Qualität der Route sind die gewählten Voreinstellungen und selbst vorgegebene Wegpunkte. Will heißen, verfahre ich nach dem Motto "Routenplanung darf nicht länger als 2 Minuten dauern", muss ich mich nicht über seltsame Routenführung wundern.
Eine Routenplanung nach exakt eigenen Vorstellungen ist, egal womit geplant, immer größerer Aufwand.
Ich plane grundsätzlich meine Routen am PC/Notebook, Stelle zunächst die Grundeinstellungen ein (i.d.R. "schnellste Route", ggf. "Ausschluss Autobahnen und Mautstraßen" und schaue mir dann die berechnete Route an. Dann füge ich solange Wegpunkte selbst ein, bis die mir passende Route steht. Einstellungen "kurvig", "bergig" sind dabei nur hinderlich und sorgen für großen Mehraufwand die exakt gewünschte Route zu erzeugen.
Du darfst davon ausgehen das jede Navigationslösung in gewisser Weise dumm ist.
Beispiel: Neffe von mir hat für uns eine Tour in den Elsass (im Stil "darf nicht länger als 2 Minuten dauern") automatisch erzeugt (Begrifflichkeit "geplant" hier fehl am Platz 😉). Was soll ich sagen, in der Tourstrecke wurden "gekonnt" sämtliche bekannte interessante Strecken außer Acht gelassen. Streckenlänge und Zeitaufwand waren letztlich, gegenüber der dann von Mir (unter Einbeziehung aller interessanten und gar auf dem sinnvollen Weg liegenden Strecken) geplanten Tourstrecke immer noch weiter und zeitlich länger.
Zu deiner Frage. Von mir ein klares "ist Geschmackssache". Schau Dir die kostenfreien Zugänge an und finde das für dein Gusto passendes. Um wirklich brauchbare Routenplanung damit zu erzielen, musst Du Dich ohnehin damit ausgiebig beschäftigen. Ansonsten ist Frust, ob der Dir dann beim Fahren "vorgebetenen" Routenstrecke, vorprogrammiert.