Beiträge von Carola2024

    Ja, nach dem serienmäßigen Battlax T32 habe ich dann nur noch den Michelin Road 5 (schon 3 mal) drauf gemacht. Und ich war auch seither stets in vielerlei Hinsicht sehr glücklich damit. Und den bekomme ich nicht einmal annähernd "eckig" gefahren. Aus reiner Neugierde habe ich nun einen Michelin POWER 5 drauf gemacht, bin aber noch nicht damit gefahren.

    "In die Kurve ziehen" und "in die Kurve fallen" ist oft auf den Reifen zurückzuführen, es wäre aber falsch es zu pauschalisieren. Das hat mit der ganzen Fahrwerksgeometrie und mit/ohne Lenkungsdämpfer zu tun. Aus eigener Erfahrung an meiner Tracer 9 GT+ kann ich aber bezeugen, dass der Bridgestone Battlax T32 je nach fahrweise dazu neigt "eckig" zu werden. Da kippt er irgendwann so derartig in die Kurven, dass es keinen Spaß mehr macht. So sah mein Vorderreifen nach 4TKm aus:

    Das ist unbestritten die beste Aufwand-Nutzen-Lösung, um die Bremsleistung zu steigern. Weil wie man ja in dem Video ohnehin sehen kann, besteht ein recht großer Teil des Bremssystems ohnehin schon aus Stahlleitungen. Man darf also allein durch den Einbau von Stahlflexleitungen an seiner MT-09 oder Tracer keine Wunder erwarten.

    "Mangelnde Sauberkeit" und "Kratzer" laufen bei Gebrauchtfahrzeugen rechtlich leider nicht unter "zugesicherte Eigenschaft". Egal, ob Tageszulassung, 400km, 10.000km, ... es handelt sich rechtlich um kein Neufahrzeug mehr. Ein Richter würde argumentieren, dass "... Sie haben ja schließlich auch weniger bezahlt als für ein Neufahrzeug ...".

    Oder ausführlich:

    In Deutschland gibt es kein generelles Widerrufsrecht oder Umtauschrecht für im Laden gekaufte Motorräder, es sei denn:

    1. Es handelt sich um einen Online-Kauf oder Fernabsatzvertrag: Wenn du das Motorrad online, telefonisch oder per E-Mail gekauft hast (und nicht im Laden warst), hast du in der Regel ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Erhalt des Fahrzeugs. Dies gilt auch, wenn du es später im Laden abholst, solange der Vertrag nicht vor Ort geschlossen wurde.
    2. Der Händler hat freiwillig ein Umtausch- oder Rückgaberecht eingeräumt: Manche Händler bieten aus Kulanz ein solches Recht an, oft unter bestimmten Bedingungen (z.B. unbenutzt, innerhalb von X Tagen, gegen Gutschein statt Geld zurück). Dies ist aber eine freiwillige Leistung des Händlers und muss im Kaufvertrag oder den AGBs explizit erwähnt sein.
    3. Das Motorrad hat einen Mangel (Sachmangel): Wenn das Motorrad bei Übergabe nicht dem entspricht, was vertraglich vereinbart war oder Mängel aufweist, die bereits beim Kauf vorhanden waren (auch wenn sie erst später offensichtlich werden), hast du gesetzliche Gewährleistungsrechte.
      • 2 Jahre Gewährleistung für Neuware: Bei einem neuen Motorrad hast du zwei Jahre Gewährleistung ab Übergabe.
      • 1 Jahr Gewährleistung für Gebrauchtware: Bei einem gebrauchten Motorrad kann die Gewährleistung vom Händler auf ein Jahr verkürzt werden. Dies muss aber klar im Kaufvertrag stehen.

      Im Rahmen der Gewährleistung hast du das Recht auf Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatzlieferung). Erst wenn die Nacherfüllung fehlschlägt (z.B. zwei Reparaturversuche misslingen) oder verweigert wird, kannst du vom Kaufvertrag zurücktreten und dein Geld zurückverlangen.

    Zusammenfassend:

    • Kein "gefällt mir nicht" Rückgaberecht: Wenn du es im Laden gekauft und Probe gefahren hast, und es dir jetzt einfach nicht mehr gefällt, hast du ohne Kulanz des Händlers keine Möglichkeit zur Rückgabe.
    • 14 Tage Widerruf bei Fernabsatz: Wenn online gekauft.
    • Rückgabe/Rücktritt bei Mängeln: Wenn das Motorrad mangelhaft ist, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen vom Vertrag zurücktreten.

    Was du tun solltest:

    1. Schau in deinen Kaufvertrag: Steht dort etwas von einem Rückgabe- oder Umtauschrecht?
    2. Kontaktiere den Händler: Frage direkt nach, ob er aus Kulanz eine Rückgabe oder einen Umtausch anbietet. Sei dabei freundlich und kooperativ.
    3. Bei Mängeln: Dokumentiere den Mangel genau und setze den Händler schriftlich in Kenntnis, um deine


    Das ist übrigens eines der Gründe und Beispiele, warum die Süd- und Osteuropäer so gerne Gebrauchtfahrzeuge von uns kaufen. Denn die sind oft top gewartet. Die Fahrzeuge dort angelangt, wird hingegen Öl und die Filter oft mehr nach dem Zufallsprinzip getauscht. Fahren aber trotzdem noch lange damit herum. Gerade die japanischen Hersteller sind bekannt dafür (fast) unverwüstliche Motoren zu bauen. Dass bei einzelnen Motoren von einem österreichischen Hersteller mit 3 Buchstaben sich hingegen die Nockenwellen schon recht früh regelrecht auflösen, hat sich auch dort herumgesprochen.

    Das ist natürlich stets individuell abhängig vom aktuellen Kilometerstand und der erwarteten jährlichen Kilometerleistung.

    Da hat man 2 Optionen:

    Option 1: Bei der Kilometerinspektion macht man dann nur noch das, was nicht bei der Jahresinspektion schon gemacht wurde

    Option 2: Bei der Jahresinspektion erfolgt stattdessen einen vorgezogene Kilometerinspektion


    Wenn man ein Fahrzeug außerhalb der Garantie hat und sogar Selbstschrauber ist, hat sich dann diese Fragestellung dann ohnehin erledigt.

    Wieso ist das verwunderlich ? Das ist doch sogar gut, weil das spart Kosten und vermeidet unnötigen Abfall. Und jeder, der mal einen gebrauchten Filter aufgeschnitten hat weiß, dass nur bei einem Motorschaden (Späne im Filter) oder bei Nicht-Wechsel über unzählige Jahre ein Ölfilter wirklich an seine Grenzen kommt. Dazu gibt es gute Youtube Videos.

    Das ist eine bekannte Frage aus vielen Foren auch anderer Hersteller .... und übrigens nicht nur bei Motorrädern.

    Aber wesentlich ist das Wort "...stattdessen..".

    Denn es gilt:

    Die Yamaha-Garantie (in der Regel 2 o 3. Jahre Werksgarantie, oft erweitert durch Aktionen wie 5 Jahre auf Neufahrzeuge) ist strikt an die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartungsintervalle gebunden. Hierbei gilt das "Jemals-zuerst-Prinzip": Es muss entweder die Kilometerlaufleistung oder das Zeitintervall (meist jährlich) erreicht werden.

    Gut, dass Du das Thema aufbringst, weil das war mir auch noch nicht bekannt.


    Man kann ja auf der Homepage von Hiflo selbst nachschauen, welcher Filter für welches Fahrzeug geeignet ist:

    Hiflofiltro: Catalogue

    Und bisher stand dort der HF204 für meine Tracer 9 GT+, was ich auch schon mehrfach verwendet habe und nie Probleme hatte. Nun steht da aber neuerdings der HF205.

    Und warum ? Technisch passen beide, aber der HF205 ist 3mm länger als der HF204 (67mm anstatt 64mm). Der Durchmesser ist identisch. Fazit: der HF205 hat eine größere Filterkapazität als der HF204.

    Da ich an meinen Fahrzeugen das Öl und Filter ohnehin verhältnismäßig oft wechsle, ist die höhere Filterkapazität nicht ganz so relevant, wie für diejenigen, die das seltener machen bzw. sogar über die empfohlenen Serviceintervalle hinaus gehen.

    Ich gebe Dir Recht, dass es etwas undurchsichtig ist. Aber wie bereits die Antwort von Quickshifter, ist auch Deine Antwort etwas stark pauschalisiert. Aber wir Menschen neigen dazu Dinge zu pauschalisieren. Vor allem kommt in Foren oft noch hinzu, dass die "Meinung" oft das tatsächliche "Wissen" übertrumpft. Reifen- und Ölfreds sind das beste Beispiel für solche Phänomene.

    Und gerade deshalb wird KI auch zunehmend eingesetzt, die SchwarmWISSEN nutzt.

    Denn darin sind beispielsweise kleine aber wesentliche Wortbestandteile auch enthalten und kann mühelos zwischen HANDguards und LEVERguards unterscheiden. Zitat zur ABE: "...Leverguards (Hebelschützer): Ja, oft:...." "....Handguards (Handschützer): Meist nein ...."Schon die Worte "oft" und "Meist" machen einen feinen Unterschied.

    Und dass viele Leverguards eine ABE benötigen, leuchtet selbst mir als Laie ein, weil mit den Teilen kann man im Extremfall auch einen anderen Verkehrsteilnehmer aufspießen.


    PS: Ich erinnere mich an eine Zeit in denen Leute noch die Augen verdreht haben, wenn man ihnen erzählte, dass man "im Internet etwas gelesen hat". Ähnliches erlebe ich jetzt auch, wenn man über KI redet. Aber das ist nicht überall auf der Welt so, Deswegen haben wir aber als Nation bei Internettechnologie und KI auch leider nicht viel zu melden, sondern haben das Feld vornehmlich den USA und China überlassen.