Kettenspanner aus China ?

  • #41

    Trotz der 150 nm Klemmung durch die Radachse, halte ich die Konstruktion solcher Kettenspanner für kritisch.


    - Beim Original wird die Einstellschraube (in Fahrtrichtung vorn) auf Druck belastet. Der Druck verteilt sich auf des Schraubengewinde und die Kontermutter. Das hält einiges aus. An der Kette zerren ja nicht unerhebliche Kräfte. Bei einem anderen Motorrad hatte ich den Fall, dass die Kontermutter nicht fest saß. Dort hat sich die Radachse kettenseitig nach vorn verschoben, trotz korrekt angezogener Achsmutter. In diesem Fall hatte die Achsklemmung alleine eben nicht gereicht.


    - Bei dem hier auf den Fotos gezeigten Modell, wird die Einstellschraube auf Zug belastet, sie sitzt ja hinter der Radachse. Dies halte ich für einen konstruktiven Schwachpunkt des zugegeben "hübsch" aussehenden Teils. Der Kettenspanner und das Gewinde der Einstellschraube müssen die Zugkräfte aushalten, die ggfs auch bei korrekt angezogener Radmutter vom Kettentrieb auf das Hinterrad übertragen werden. Das betrifft hauptsächlich den Spanner links, der Rechte wird ja deutlich weniger belastet.


    Wer diese Teile einbaut, sollte genau und häufiger kontrollieren, dass sich die Position der Radachse auch beim scharfen Anfahren nicht verändert hat.

  • #42


    Ist mit dem Saarländischen nicht anders...

    Gruß


    Fili


    --------------------------------


    Ich habe nix Sinnvolles für die Signatur.


    Daher schlicht allzeit gute Fahrt!

  • #43

    @ Chris; Und wenn man sich mal die Teile anschaut die in Stahlschwingen drinnen stecken... Die schauen noch fragiler aus und werden ja auch auf Zug beansprucht. Dort hält es ja auch und das mit weniger NM Drehmoment angezogen!(Kawasaki z.B. 120 nm) Also,was soll passieren?Ausser man hat vielleicht die Achse nicht fest..

    immer oben bleiben!

  • #45

    So wie Versprochen , mein Bericht ....
    Verarbeitung Gut , habe aber alle Schrauben mit LOCTITE Blau gesichert ....


    Leider , hat sich beim Festziehen die Standard Nuss ein wenig (Originale Unterlegscheibe unter der Mutter 150.NM) die Farbe angekratzt :oops:
    Naja Isolierband um die Nuss wäre gut gewesen :eusa-whistle: bei Nächsten mal....
    Kommt ein wenig Farbe rauf :eusa-shifty:

  • #47

    Und wie es aussieht, kann man ja die Nuss auch nicht komplett aufsetzen, da zu wenig Platz....

  • #48


    Die Teile sind definitiv eloxiert ;) Wer Interesse am Eloxal-Verfahren kann sich ja hier grob einlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eloxal-Verfahren


    Die entstehende Farbschicht ist nur wenige Mikrometer dick und deshalb nicht besonders kratzbeständig, gängige Nass-oder
    besonders Pulverlackierungen sind hier deutlich widerstandsfähiger.


    Übrigens habe ich beruflich fast täglich mit der Thematik Oberflächenveredelung zu tun 8-)


    Gruß Ben

  • #49


    ...... soll sein :D ..... woher weisst du, dass die Teile definitiv eloxiert sind ?
    Die weisse Skala ist aber sicher lackiert / geklebt...... oder ?

    Das Einzige, auf was Verlass ist, ist die Schwerkraft .........

  • #50

    Vieleicht war es auch mein Fehler habe die Nuss ran gedrückt , wollte nicht abrutschen .
    Weisse Farbe ist da nichts , ist halt Handyfoto und licht von Hinten.

    Wenn du an morgen denkst, gibt es kein heute mehr.

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