mt 09 zuviel für Anfänger?

  • #71


    ach so ihr kennt euch :eusa-think: :D :D :D

    Gruß und allzeit sichere Fahrt :)

  • #72

    Hi,


    ich muss nochmal was schreiben. Ich habe die Tracer jetzt zwei Wochen (mein Gott, es kommt mir viel länger vor) und bin noch beim Einfahren (gut 600km bisher). Vorher hatte ich die NC750X (55PS) und davor 10 Jahre Großroller, zuletzt einen Yamaha X-City 250 mit 21PS und 140km/h Spitze. Reicht auch. Eigentlich.


    Aber ich wollte mehr und merke, dass ich schon etwas mehr heize als vorher. Den B-Modus mach' ich im Moment gar nicht mehr rein.


    Soll heissen: die Tracer verführt schon dazu schneller zu fahren und "mal eben" zu überholen ... 8-)

    Sven(ssons)
    aus Münster


    Jetzt: KTM 1290 Super Duke GT, vorher MT-09 Tracer in mattgrau


    Endlich wieder RRRRROOOOOAAAARRRRRRRrrrrrrrrr ...

  • #73


    Das hängt aber auch davon ab, wo Du fährst.In einer Großstadt steigt das Risiko massiv an, z.B. aus Seitenstraße rausschießen, Spurwechsel
    ohne zu gucken, Fußgänger die die Straße überqueren ohne auch nur einmal nach links zu schauen, Radfahrer, die ohne zu gucken um die Ecke
    biegen.Diese Situationen hat man als Autofahrer genauso, aber durch die größere Silhouette wird man dann oft doch noch bemerkt.




    Ja, da wurde schon so einiges bemängelt, einfach mal durch die Themen hier lesen :)


    Gasgriff ja, aber das is ja schnell behoben.Sitzbank ist Geschmackssache, der Arsch wird
    härter mit der Zeit und es gibt Alternativen.Das Display rechts finde ich gut so wie es
    ist und ehrlich gesagt schaue ich da auch eher selten drauf :)


    Das Fahrwerk ist einer am meisten kritisierten Punkte, aber da kommt es auch drauf an,
    Gewicht des Fahrers, Soziusbetrieb ja/nein, Fahrstil.Mein 2015er ist gar nicht so schlecht, also erstmal
    selber testen und wenn sich Schwächen für Dich bemerkbar machen, kannste es
    die nächste Saison dann immer noch austauschen.Natürlich wirst Du mit besseren
    Fahrwerkskomponenten nie verkehrt liegen.


    Es gibt natürlich noch mehr Sachen, aber wie man das wichtet hängt davon ab, was einem
    persönlich wichtig ist.Ich denke nicht, dass Yamaha die 09 seit Start unverändert gelassen hat
    und ich würde auch davon ausgehen, dass beim 2016er Modell bekannte Schwachpunkte angegangen
    wurden, von daher müssen Dinge, die für 2013er zutreffen nicht unbedingt mehr aktuell sein.

  • #74

    Ich hab auch meinen Führerschein von 125er auf 48PS erweitert und finde das recht gut, da 125er fahrer doch meist vollgasfahrer sind - ich mein ich kann mich auch beherrschen, aber ich muss zugeben zum beschleunigen gabs immer nur "Hahn ganz auf".
    Darum, wie gesagt zum kennenlernen der Maschiene, find ich die 48ps echt gut und später (ich darf jetzt 2 Jahre so rum fahren) wird nochmal erweitert auf "offen"


    Gesendet von meinem Nokia 3310

  • #75


    Dem kann ich nur zustimmen. :clap: Habe ich auch so gemacht - obwohl ich keinen Stufenführerschein machen musste. Begonnen habe ich nach der Fahrschule mit dem Fahrschulklassiker CB500. Und was man allein schon damit machen kann zeigen z.B. die Youtube-Videos von "Schaaf" :D



    Ich bin der Ansicht, dass die Jungs von 1000PS recht haben und die MT09 pauschal kein für Anfänger geiegnetes Motorrad ist. In einer der letzten Ausgaben der MO stand, dass die XSR 900 (-> MT09) zu den Motorrädern der "Leistungsklasse A" gehört. Und ich finde auch die haben recht. Ich greife mal diesen Punkt auf, weil ich ihn hier noch nicht so deutlich gelesen habe: die MT09 wiegt mit ABS 191 Kg und hat 115 PS. Das entspricht einem Leistungsgewicht von 1,66 Kg/PS (fahrfertig!). Und weil hier die Erfahrung mit dem Auto (aus welchen Gründen auch immer?) herangezogen wurde: Im Vergleich dazu müsste ein aktueller Porsche 911 Turbo rund 1.000 PS haben (anstatt der 540). Das ist zwar ein Apfel- und Birnenvergleich (auto- und motorradfahren haben nur wenig gemeinsam) der aber aus Sicht der Autofahrerwelt vielleicht deutlich macht, dass niemand sagen würde, dass ein 1.000 PS-Porsche pauschal auch für Anfänger geeignet ist, solange dieser über Traktor-Erfahrung verfügt und wenn er nur vorsichtig genug fährt. Mit dem Hintergrund, sich mit fortschreitender Erfahrung ein Upgrade auf eine Rakete zu sparen (ok, ist vielleicht ein wenig übertrieben - aber nur wenig ;) )


    Das Schöne ist aber: die MT09 ist ein tolles Motorrad und wenn es gefällt: kaufen. Und sie hat eine Menge Dinge an Bord die das Leben leichter machen (Fahrmodi, ABS, Doppelscheibe, stabiler Rahmen, toller Motor, etc.) - das macht sie aber nicht zu einem pauschal auch für Anfänger geeigneten Motorrad. Und ich denke, das ist schon alles, worauf die Jungs von 1000PS hinauswollten.

  • #76

    Die Aussagen, diverse Motorräder seien nichts für Anfänger finde ich immer besonders lustig. Hinterfragt man jedoch nach einem Warum und weshalb, kommen nur magere bis gar keine Aussagen :icon-mrgreen:


    Und wenn Aussagen, dann meist welche die man nicht nachvollziehen kann.


    Ich hatte damals mit einer FZ1 Fazer (eines Freundes) angefangen und die geht bekanntlich bei 5000upm richtig ab. Danach hatte ich mir mein eigenes Motorrad gekauft, ne FZR600 gefolgt von einer eigenen FZ1 Fazer u.s.w.


    Jeder sollte damit anfangen, wo er selbst für richtig hält. Was die Jungs da in den Zeitschriften schreiben, höre ich eh nicht drauf. Ich habe meinen eigenen Kopf und wenn ich mit einer MT anfangen möchte, dann will ich damit anfangen.


    Mit was soll ein Anfänger denn beginnen, wenn es irgendwann nur noch Leistungsstarke Maschinen gibt????? :eusa-think:
    Vespa, Hercules....


    Ich selbst habe noch nie eine konkrete Antwort erhalten, wenn ich hinterfragt habe "Warum ist die MT nix fürn Anfänger".

  • #77



    Ganz klar: E-Bike, erst bis 25 km/h dann S-Pedelec mit 45 km/h :icon-mrgreen: :dance:

    Ein Leben ohne Motorrad ist möglich, aber sinnlos!

  • #78


    ZERO :lol:

  • #79

    Werd hier jetzt auch mal meinen Senf dazugeben:
    Immer wieder taucht die Frage auf, ob starke Motorräder was für Anfänger sind oder doch besser nur von den sogenannten "Fortgeschrittenen" und Profis bewegt werden sollten :eusa-think:
    Wie wärs mal mit anderen Unterscheidungen wie zB: vorsichtig - draufgängerisch, ängstlich - übermütig, talentiert - untalentiert, Vernünftig - unvernünftig usw, usw :?:
    Das Motorrad kann ja PS haben, so viel es will, man muss es ja nicht bis zum Anschlag ausreizen?? Und hier kommt eben der Charakter der Fahrers ins Spiel - und da spielt es wohl kaum eine Rolle ob Anfänger oder nicht, oder seh ich da was falsch :confusion-questionmarks:


    Und starke Motorräder haben im Allgemeinen auch sehr viele Vorteile wie z.B. besseres Fahrwerk, bessere Bremsen, robustere Bauweise und wenns wirklich mal nötig ist auch die nötigen PS!

  • #80


    Das meint sicherlich das Richtige. Damit aber nicht alle einen psychologischen Befund zur charakterlichen Einschätzung zum Führen eines motorisierten Zweirades vorlegen müssen, hat sich der Gesetzgeber dazu entschieden, das über verschiedene Führerscheinklassen zu regeln, die sich an der Leistung(!) und an Jahren der Erfahrung orientieren. Und ich persönlich finde das besser, als das alle Führerscheinanwärter erstmal eine MPU machen müssen ... ;)


    Warum interessiert mich das Thema so? Vor mir ist mal jemand (der in den Anfang zwanzigern war) mit seiner 130-PS Speedy auf der Landstrasse gefahren. Beim herausbeschleunigen aus einer Kurve hat er ohne erkennbare Not (und warum auch immer) mal den Hahn richtig aufgemacht und ist weit auf einem unbestellten Feld gelandet. Ist schon eine Weile her und das Holzkreuz zur Erinnerung steht auch schon nicht mehr. Ich denke, dass das mit mehr Erfahrung und weniger Leistung eben so nicht passiert wäre.


    Deswegen finde ich die Einschätzung von erfahrenen Leuten (und dazu gehören auch Journalisten und Meinungsmacher) grundsätzlich gut - die dienen der Meinungsbildung. Und noch besser finde ich, dass dann jeder in seiner Entscheidung (weitesgehend) frei ist. :)


    Ich wünsche allzeit unfallfreie Fahrt!

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