mt 09 zuviel für Anfänger?

  • #61

    hab ich gerade gefunden:


    Erweiterung der alten Führerscheine auf die Führerscheinklasse A


    Der Führerschein fürs Motorrad kann leicht mit einer Praxisprüfung erweitert werden. Besitzt eine Person eine Fahrerlaubnis fürs Auto oder der alten Klasse 4, welche vor dem 1. April 1980 ausgegeben worden sind, kann derjenige nach einer verkürzten praktischen Prüfung die Führerscheinklasse A2 erwerben. Nach einer weiteren Praxisprüfung darf die Fahrerlaubnis auch auf die die Führerscheinklasse A erweitert werden. Dies gilt auch für Personen, welche einen alten 1b-oder A1-Führerschein besitzen.

  • #62

    Da ich den alten 1b hatte, konnte ich die kurze Version gleich auf A machen.


    Pflichtstunden Theorie.. ( war irgendwie nur 3x in der Fahrschule :D ) Prüfung 0 Fehler
    Pflichtstunden Praxis.. nach einer Woche fahren, Prüfung, fertig.


    Daher bezeichne ich mich als Anfänger..
    Gut, 2 Jahre damals 80iger.. find ich jetzt nicht den Wahnsinn, und die 1 Woche 600er fahren schon garnicht.
    Sicher, wie schon gesagt wurde, Grundpraxis ist da, heißt aber sicherlich nicht, dass man fahren kann.


    Würde ich von mir eh nie behaupten, da man immer wieder dazu lernt.
    Ergo:
    Anfänger = ziemlich sehr unerfahren, was jetzt große Maschinen angeht.
    Oder wie seht ihr das ?


    ps. jou der Thread hat schon was :D

    Gruß und allzeit sichere Fahrt :)

  • #63

    ich erzähl dir mal kurz meine geschichte, dann verstehst du vielleicht, warum ich dir abrate von der tracer:
    ich hab meinen pkw-führerschein seit 77, bin jedes jahr wenigstens 30000km gefahren, waren also bis 2003 ca. ein knappe million. bis auf mein erstes jahr nach dem führerschein hatte ich in der ganzen zeit keinen selbstverschuldeten unfall, obwohl ich eigentlich fast immer schneller war, als es die polizei erlaubt. wie das verkehrsgeschehen aus sicht eines autofahrers abläuft, war mir also durchaus geläufig.


    dann hab ich 2003 aus einer laune heraus einen 125er honda pantheon gekauft, durfte ich ja aufgrund meines führerscheins von vor 79 fahren. hat ungefähr 4 monate gedauert, bis mir ein linksabbieger im letzten moment die vorfahrt nahm und meinen panthi ins nirwana beförderte. ich bin vor dem zusammenstoß abgesprungen und hab mir nur den daumen verstaucht.


    danach 2 1/2 jahre piaggio beverly 125 unfallfrei ca. 35000km. 2006 hab ich dann meinen a-schein gemacht und mir erstmal einen gebrauchten beverly 500 geholt. von dem hat mich dann ein halbes jahr später in celle eine junge citroenfahrerin getrennt, indem sie mich wohl für ein mofa hielt und meinte, sie könne direkt vor mir auf der hauptstraße wenden. zum bremsen war es zu eng, aber ich konnte abermals abspringen, bin dabei über den c1 geflogen und anschließend mit einem leihwagen vom adac wieder heimgefahren. der beverly war abermals totalschaden.


    danach dann über 196000km suzuki freewind (48PS) , zweimal abgestiegen, um einen zusammenstoß zu vermeiden, schaden jedweils ca. 150 €, lenker spiegel, fußraste, blinker, dann 2009 eine neue xj6 (77PS) gekauft, diese parallel zur freewind hauptsächlich im sommer 77000km unfallfrei. und diese, als sie mir nicht mehr reichte, weil ich sie dauernd am limit fahren mußte, gegen eine neue mt09 tracer eingetauscht. inzwischen bin ich seit sommer 2011 161000km unfallfrei gefahren, einfach, weil ich wohl inwzischen gelernt hab, das verkehrsgeschehen aus zweiradfahrersicht wahrzunehmen und zu beurteilen. übersehen wird ich immer noch fast täglich, meine geschwindigkeit wird oft unterschätzt und ich werd immer wieder mit absicht zum ausweichen auf sperrflächen oder an den äußersten fahrbahnrand gezwungen. aber ich hab inzwischen immer einen plan b parat oder ich geh soweit vom gas, daß ich nötigenfalls anhalten kann.


    was ich dir damit sagen will. es gibt soviel zu lernen in den ersten jahren auf zwei rädern, da tut man sich keinen gefallen, mit einem gefährt unterwegs zu sein, das einen fahrerisch schnell überfordert. mein fahrlehrer hatte damals gesagt, "wenn du die ersten 100000km überlebst, dann kannst du einigermaßen fahren", und bevor ich nicht einigermaßen fahren kann, kauf ich mir kein neues, ps-starkes gefährt.
    lies dir spaßeshalber mal den "unfallthreat" hier im forum durch, zum großteil einfach blöde fahrfehler infolge überforderung durch die MT.


    und ich hatte spaß mit 15 und dann 40 roller-PS, einfach, weil ich sie ausnutzen konnte, ohne mich ständig im zaum halten zu müssen, hatte immer das gefühl, ein gerät unter mir zu haben, das ich beherrschen kann und mich damit eigentlich nie wie ein anfänger gefühlt, genauso wie danach mit 48, 77 und schließlich 116 PS. unnötig geld verbrannt hab ich so auch nicht, die totalschäden wurden von der versicherung beglichen, die xj6 hab ich gebraucht verkauft.


    und wenn ich jetzt sonntags z.b. in die fränkische oder nach thüringen oder sonstwohin fahre und kein schwein finde, das mich überholt oder sich zumindest mal an meinem auspuff hängt, dann weiß ich, daß ich´s richtig gemacht habe.

  • #64

    Hi Winfried,


    interessant finde ich folgende Anmerkung von Dir.
    übersehen wird ich immer noch fast täglich, meine geschwindigkeit wird oft unterschätzt und ich werd immer wieder mit absicht zum ausweichen auf sperrflächen oder an den äußersten fahrbahnrand gezwungen. aber ich hab inzwischen immer einen plan b parat oder ich geh soweit vom gas, daß ich nötigenfalls anhalten kann.


    Ich fahre zwar "nur" Saison, dann aber auch zur Arbeit.


    Das obige Verhalten finde ich aber bedenklich!
    Ich musste bisher noch keine waghalsigen Ausweichmanöver fahren und habe auch sonst bisher keine Probleme mit den anderen Teilnehmern gehabt.


    Scheint ne merkwürdige Gegend zu sein, wo du wohnst, oder dein Fahrstil ist für die anderen nicht berechenbar.


    Gruß
    Jörg

    Ein Leben ohne Motorrad ist möglich, aber sinnlos!

  • #65

    Du sprichst mir aus der Seele Jörg. Ich hatte in den letzten 10 Jahren (28 Jahre 2Rad Erfahrung) bei was weis ich wieviel Kilometern eine haarige Situation die mich trotz vorausschauender Fahrweise zu einer Notbremsung nötigte.
    Und ich fahre beileibe nicht wie ein Warmduscher (der Begriff wird ja hier gerne genommen, glaube ich)


    Ich denke auch solange der Kopf "in Ordnung" ist spielt das Motorrad kaum eine Rolle.


    Besucht meinen Umbauthread

  • #66

    Also ich muss sagen ich hab auf meiner Tracer noch nicht viele KM gefahren (verdammter "Winter"). Aber ich bin mit der Vespa (200ccm) 100 km/h Spitze schon deutlich häufiger auf Deppen gestoßen.


    Ich weiß auch warum.


    Die Vespa ist ein Roller. Sie sieht auch so aus. Also woher zum Teufel soll irgendwer wissen, dass sie schneller als 45km/h fährt? Ich bin der einzige der das weiß und so muss ich auch reagieren.


    Wenn ein Autofahrer ein Motorrad sieht, denkt er sogar vielleicht darüber nach, dass dieses Gefährt schnell ist. Dies tut er aber niemals bei einem Roller. Dementsprechend fahre ich. Bisher unfallfrei. Auch wenn ich nicht der schnellste bin (weder auf dem einen noch auf dem anderen Gefährt). Mir gefällt es und ich fühle mich sicher. Ein Fahrtraining ist trotzdem schon gebucht (8h Intensiv-Training)!

    Gruß Thomas
    Die Linke zum Gruße!!!
    Akt. Fahrzeuge: Vespa Cosa 200, MT 09 Tracer
    Oberfranken rocks :happy-partydance:

  • #68


    Und niemals auf sein Recht bestehen, das kann als Motorradfahrer sehr , sehr wehtun.
    Auch wenn man sich darüber ärgert

  • #69

    Ich finde die unterschiedlichen Ansichten schon sehr sehr interesant :)
    Jeder erlebt und empfindet die dinge natürlich unterschiedlich.


    als lkwfahrer sehe ich die dinge natrülich im verkehr wieder anders.
    Angefangen bei den täglichen Idioten die kein licht an haben, am besten dann noch n dunkles Auto bis hin das ich mit 20.000kg man schön durch den graben ausweichen könnte, wenn es nach dem autofahrer geht, hauptsache er bleibt schön auf der sauben straße ( fahre viele scheichwege.


    aber um bei dem motorrad zu bleiben...
    da habt ihr sicher alle recht...


    ( die nackte ) leicht handlich.. und der rest entscheidet der kopf.
    muss man dann vll. bei ner probefahrt ganz genau sehen.
    wichtig ist vll auch ob man das geld hat sich " ständig " andere kisten zu kaufen oder eben nicht.
    dementsprechend kann man " klein " anfangen... und sich dann steigern.
    ich hätte aber schon gern was " all round " mäßiges.
    Kraft wenn man sie braucht .. spaß im alltag und auf touren und treffen.
    günstig in versicherung, steuer und wartung.
    und da denk ich mal bin ich gut dran, im vergleich zur r1 z.b.
    DIE power brauch ich nicht, sitzhaltung nicht so ganz meins, versicherung.. sprechen wa mal nicht drüber :D


    gegenüber der susi gsr 750 sehe ich wie gesagt auch die vorteile von traktrionskontrolle, 3 Fahrmodi und so ..
    Das Display setz ich dann noch mittiger dann paßt das auch mitm windschild :lol:


    Habt ihr schon dinge festgestellt, die Yamaha besser machen könnte an der Maschine ?
    Den wackeligen Gasgriff ( gibt ja ne günstige Abhilfe für )
    Display mittig ( gibts hier ja auch ne klasse Abhilfe )...
    Sitzbank evtl. zu hart ? ( subjektiver Eindruck )


    Tja ansonsten ...
    Eine Maschine mit 200ps würde ich keinem " Anfänger " empfehlen.
    Aber schnell, zu schnell, kann man mit fast allem sein.


    Da muss einfach die Einstellung die richtige sein :)

    Gruß und allzeit sichere Fahrt :)

  • #70

    Nehmt doch nicht Winfrieds Fahrerei als Maßstab :lol:
    Nur Glück und das Können der Anderen sorgt dafür, das Er nicht schon viel öfters an seiner Selbstüberschätzung leiden musste.


    Mit Verstand gefahren , geht fast jedes Mopped, auch als Anfänger. Die Tracer sowieso.
    Gruß Frank

  • Hey,

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