LiFePo4 oder wieder AGM für Tracer 9 GT+

  • #21

    Hier ist jetzt so viel Richtiges, teilweise gar wissenschaftlich ordentlich fundiertes, geschrieben worden.

    Aber hey, wenn es bei dir gerade nicht auf jeden Euro ankommt, dann kauf´ dir einfach nen ordentlichen LiFePO4-Akku! Alleine die Gewichtsersparnis sollte es einem Enthusiasten wert sein. 🤷🏽‍♂️

    Ich bin mir jedenfalls sicher, dass du das nicht bereuen wirst, wieder etwas zu "basteln" haben wirst und mindestens ein Kilo an Gewicht sparen wirst.

    PS: Ich habe meine niegelnagelneue OE-Yuasa nach drei (!) Wochen in den Ruhestand geschickt und sie neulich aus tiefstem Herzen nem Freund geschenkt, der es echt nötig hatte; Win-win! 😅

    Einfach machen!! 🤷🏽‍♂️☺️

  • #22

    Für Motorräder kommen für mich nur noch Akkus mit LiFePO4-Zellen in Frage.
    Inzwischen tut ein selbst konfektionierter Akku seit März 2016 in einem 660er Eintopf klaglos seinen Dienst - bisher ohne auffällige Schwächeanzeichen.

    Diesen, aus Headway-Zellen bestehenden Akku, habe ich zu Testzwecken in der gesamten Zeit weder nachgeladen, noch im Winter ausgebaut. Das Motorrad seht in der unbeheizten Garage.


    qf6arkxs.jpg


    Der originale YUASA meiner RN57, Zulassung 9/2019 hat im Spätsommer 2020 schon geschwächelt, nach der 2. Winterpause war er unbrauchbar.
    Seit April 2021 sind auch hier baugleiche Zellen wie oben, aber von einem anderen Hersteller, verbaut. Die Zellen habe ich gebraucht erworben - sie waren deshalb nicht mehr frisch, tun jedoch auch in der Tracer immer noch ihren Dienst. Dieser Akku wird aber in der Winterpause frostfrei gelagert und vor Saisonstart einmal frisch geladen.


    8n34etip.jpg


    Meine bisherigen Erfahrungen sprechen deshalb klar für Lithium-Akkus mit hochwertigen Zellen.


    Gruß

    Thomas

  • #23

    das wundert mich jetzt gar nicht, dass Du damit sehr zufrieden bist...😉😂

    Die 10Ah Headway ist für unsere Zwecke schon ein ordentlicher Dampfhammer und immerhin noch 1,8kg leichter als die originale Batterie, obwohl sie über die 5-6fache nutzbare Kapazität verfügt und bis zu 200A in Richtung Starter schicken kann...

    (die werkelt in meiner RN57 auch völlig klaglos...)

    Ich hoffe Du betreibst sie permanent mit einem kleinen BMS, zumindest aber einem kleinen Equalizer🤔

    Die Zellendrift kann sonst irgendwann zur Zerstörung durch Überladung einer einzelnen Zelle führen.. .

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von merlin63 ()

  • #25

    Das ist wohl war, aber bei einem großen Eintopf hat man gern "etwas" Leistungsreserve.
    Hier noch ein Gewichtsvergleich zum klassischen Bleiakku ;)



    Selbstverständlich sind Schutzvorkehrungen gegen Zellendrift getroffen: Beim ersten Akku habe ich

    damals den Anschluss mit Verlängerung noch die ersten paar 100km nach außen gelegt, um den Spannungsverlauf während der Fahrt beobachten zu können.
    Verbaut ist an diesem Akku ein passiver Balancer, der Überspannungen einfach verheizt.


    c4lj8co9.jpg


    Beim Tracer-Akku ist innerhalb der Schutzhülle ein aktiver Balancer, der Spannungsdifferenzen > 0,05V zwischen den benachbarten Zellen ausgleicht, verbaut.
    Hier muss aber zwingend sicher gestellt sein, dass die max. Ladespannung von 14,4V nicht über längere Zeit überschritten wird - die Ladespannung habe ich auch an der Tracer permanent im Blick.

    Gruß

    Thomas

  • #26

    Ich hab bei meiner Tracer einfach das kleine Daly BSM mit 0,5A Ausgleichstrom und Spannungsbegrenzung bei 3,6V/Zelle eingebaut und zum Unterbinden des Ruhestrom den Minuspol getrennt und mit einem Microrelais über Zündungspuls geschaltet.

    => Zündung aus = Ruhestrom 0,00nichts😉

    Läuft seit fast zwei Jahren völlig störungsfrei und unauffällig 👍

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

  • #27

    Habe vor 3 Monaten ebenfalls den 4,5 Jahre alten Originalakku an meiner Tracer 9 ersetzen müssen. Vor ca. 9 Jahren habe ich damals an meiner Z1000 den Bleiakku durch 4 prismatische LiFePo4 Zellen ersetzt. Hat soweit funktioniert, hatte aber bei tiefen Temperaturen immer Panik, dass es mir dabei die Zellen schrottet beim fahren, aus bekannten Gründen. Töff war immer draussen, nix beheizt.

    Die 4 Zellen sind auch immer massiv gedriftet, hatte dann einen Anschluss angelegt, um die Zellen mit einem RC-Modellader zu balancieren. War aber immer ein nerviges gefummel.

    Nun bin ich alt, faul und dumm und habe zu nix mehr Lust ... :rolleyes: :sleeping:

  • #29

    So ganz ehrlich.... Nur selbst konfektionierte...🙈

    Aber Spaß beiseite - achte darauf, dass der Akku mindestens 5 bis 6 Ah hat sonst geht die Spannung bei niedrigen Temperaturen in die Knie wenn Du Starten willst.

    Als Ladegerät eignet sich jedes IUOU Gerät das auch AGM Batterien kann. wichtig ist nur, dass max 14,4Volt nicht überschritten werden und keine Sonderprogramme wie Pulsladen, Regeneration, o.ä. aktiv sind.

    Ein spezielles Gerät für LiFePo4 Akkus ist völlig unnötig.

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

  • #30

    Shido, Aliant, JMT, Skyrich und andere.


    Wichtig ist nur, das diese einen Balancer (BMS) enthalten.

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


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