Tankanzeige und Reserve Tracer 9 GT+ 2024

  • #1

    Servas mitanand,


    ich hoffe, Ihr könnt mir das erklären.


    Kurze Vorgeschichte: Töff mit 27.000 km gekauft, jetzt erste richtige Tour über 3 Tage und 1515 km absolviert.


    1. Die Tankanzeige ("blauer Balken") ging zuerst bei knapp 150 km auf halb, dann bei 170 km, zuletzt bei knapp 190 km. Bei meiner RN57 war das bei Touren eigentlich immer bei 200+ km.


    2. "Reserve" also F-Trip ging gestern bei 306 km los, bei 320 getankt und 15,5 l reingelassen. Also insgesamt knapp 400 km Reichweite...


    Heute ähnliches Spiel mit F-Ttrip: ob 300 oder 305 km kann ich nicht genau sagen, aber bei 310 km wie im Bild 12,62 l getankt. Ganz entspannt wo es ging lt. Tacho 10 bis 20 km/h über den "Empfehlungen" von Pontremoli über Passo Cisa, die Po-Ebene, Lecco bis kurz vor Chiavenna. Oft kurz mal Beschleunigen zum Überholen, sonst meistens Tempomat auf freier Strecke drin.



    Ist das jetzt irgendwie "angelerntes" Verhalten vom Vorbesitzer oder was übersehe ich? Mehr als einen Viertel-Tankinhalt als "Reserve" zu bezeichnen irritiert mich dann doch irgendwie sehr stark. Da war die RN57 anders gestrickt...


    LzG,

    André

    Das Leben ist kein Ponyschlecken!

  • #2

    Reserve ist bei meiner 2022er GT+ auch überdimensioniert. Heute nach 20km Reservefahrt 16l in den 19l Tank gebracht. die Reservefahrt dürfte mehr als 1L gewesen sein, da 12km Autobahn mit Tempo 135 drauf waren.


    Hier muss man allerdings sich vor Augen halten das einem 2l Reserve nicht viel Helfen. Man muss dann sofort auf Sparmodus fahren, die nächsten 30km braucht man Tankstelle. Jedenfalls ich, wenn ich mit 6l/100km fahre. Das ist nicht langsam, ich weis, Im schnitt schaffe ich auch 5,3 über 27.000km gerechnet. Aber was willst machen, wenn du gerade den Pass hochfährst, da geht nicht viel mit Sparen.


    Hier bin ich froh, das ich noch 50km weit komme, mit sparsam fahren auch über 80km. Den Reservepunbkt zu setzen ist also für Entwickler nicht leicht. Nehmen sie dich oder mich als Massstab? Wobei du, wenn es zu früh auf Reserve geht, nicht stehen bleibst, hingegen ich mit zu spät auf Reserve ganz schnell in Bedrängniss komme.


    Bei 19L sind eben 4,5L gleich mal 1/4 aber besser als Liegen bleiben oder permanent nachtanken, weil Anzeige schon unter Halb gerutscht.

  • #3

    Die blöde Eieruhr (grobes Schätzeisen) wird ohnehin immer überbewertet...

    Am Besten mit kleinem Reservekanister im Gepäck ausprobieren wann der "Point of no return" bei durchschnittlicher Fahrweise kommt.

    Danach hast Du mit dem TagesKm-Zähler eine wesentlich bessere und genauere Kontrolle...

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von merlin63 ()

  • #4

    Da ich mit meiner GT+ auch genau das selbe Verhalten bemerkte, habe ich es tatsächlich mal ausprobiert, wie lange ich mit der "Reserve" komme. Bei ca. 95Km (sogar recht flotter) Fahrt im F-Trip, ging dann der Motor aus. Seitdem bin ich stets mehr als entspannt, wenn die Reserve angeht.

  • #5

    Servas mitanand,


    danke für Eure Antworten. Mich hat bloß etwas gewundert, dass sich die Anzeige des Tankfüllstands ja doch innerhalb von drei Tagen deutlich beeinflussen ließ. Dazu das ungewohnte Verhalten der Reserve...


    Die Ostertour war jetzt mal nicht ungewöhnlich für mich, aber auch nicht die Regel. Sonntag 9 Stunden Fahrtzeit für 380 km, das waren Hinterhöfe pur und ballern war einfach nicht drin.


    Es gibt aber auch Tage, da liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit dann mal bei ca. 65 km/h. Wie läuft das dann? Einen echten Durchfluss-Sensor gibt es ja scheinbar nicht. Oder?


    In Italien ist das relativ Wurscht, aber z.B. in Frankreich oder in Spanien in den Picos ist die Tankstellendichte dann doch deutlich eingeschränkter. Wenn ich da irgendwo in der Pampa denke "passt eh" und dann passt es nicht, habe ich ein Problem. :)


    Vermutlich ist das jetzt in der Praxis nicht wirklich ein Thema, ich plane in der Regel alle 300 km einen Tankstop ein. Verunsicherung ob des ungewohnten Verhaltens bleibt aber. Falls dann nach 200 km F-Trip angehen sollte, ist die Ablenkung natürlich da... und unnötige Ablenkung ist selten gut für die Konzentration.


    LzG,

    André

    Das Leben ist kein Ponyschlecken!

  • #6

    Ich halt es mit der MT so, dass ich alle 200km einen Tankstop mache, ganz unabhängig davon was Reserve/Restreichweite/Tankanzeige sagen. Ist gut für die Konzentration einmal kurz vom Bock zu hüpfen und egal wie ich fahre, auf 7,5l/100km komm ich nicht. Also sind mindestens 200km immer drin.

    Ich hab jetzt eine Saison auch bei jedem Tanken den wirklichen Durchschnittsverbrauch ausgerechnet und setze immer den Kilometerzähler beim Tanken auf 0.

  • #7

    Ich nutze auch eine App zur Berechnung des Verbrauchs. Tanken, km eintragen, fertig. Da mag mal hier und da ein Fehler drin sein, Tank nicht ganz voll gemacht und so 0,5L Fehler bei dieser Tankung. So hast dann einmal einen guten und dafür das nächste mal einen deutlich schlechteren Verbrauch. Aber nach 10.000km hat sich das alles ausgeglichen und du siehst recht gut wie weit man kommen kann.



    Man merkt dann irgendwann selbst, wo man wieviel verbraucht und kann sich den Rest dann zurecht legen plus Sicherheitsbereich.

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