Alles anzeigenUnd bitte erspart mir die Moralapostel von wegen zu laut stört nur andere und so einem Kram.
Wie arrogant kann man sein?
Ralle0506: Halt mein Bier!
Alles anzeigenUnd bitte erspart mir die Moralapostel von wegen zu laut stört nur andere und so einem Kram.
Wie arrogant kann man sein?
Ralle0506: Halt mein Bier!
Deswegen lernt man ja eigentlich auch progressives Bremsen und die Verwendung der Hinterradbremse... *scnr*
Ist Übungssache. Hinten ordentlich reinlangen um die Gabel zu entlasten, vorne kontrolliert Druck aufbauen. Muss man aber trainieren.
Und: so schlecht sah das jetzt nicht aus, vermutlich hätte der Prüfer eine Gaudi damit! ![]()
Alles anzeigenDas was du beschreibst hört sich für mich nach einem Haltungsproblem an.
Motorradfahren ist wie Reiten.
Du sitzt fest im Sattel. Dein Unterleib ist eins mit dem Pferd. Der Oberkörper ist entspannt. Die Schultern, die Hande sind vollkommen entspannt. Zügel werden leicht geführt, man zieht nicht dran.
Der verkrampfte Reiter überträgt seine Unentspanntheit auf das Pferd.
Ich empfehle Dir das untere Drittel deines Körpers zu trainieren. Hast du unten Halt und Stabilität, bist du obenrum entspannt und verkrampftst nicht.
Wie superhelmut schreibt: das Wichtigste ist obenrum locker. Das Motorrad ist wie eine Frau beim Tanz, es will geführt, aber nicht gezwungen werden... ![]()
Hast Du Fußrasten, Sitzhöhe, Vorspannung und Dämpfung schonmal angepasst? Wenn nein, würde ich dort anfangen...
Alles anzeigenABER großer Unterschied, ein Sportreifen fühlt sich in Schräglage einfach anders an, auch beim einlenken und macht (mir) viel mehr Spaß, fühlt sich einfach anders an.
Mit dem Power 5 (den ich persönlich als "besser" einstufe als den Power 6) brauche ich nur in die Kurve blicken und das Töff geht in Schräglage. Juhuuu, was ein Spaß! Das kann der Road (egal ob 5 oder 6) halt nicht so. Und bei knapp 30k km im Jahr macht es dann in der Haushaltskasse doch schon einen Unterschied aus, wenn der Power vorne nach 5k km mal wieder so
aussieht und der Road die 10k schafft. Da reden wir jetzt auch mal lieber nicht von hinten.^^
Ich habe nicht viel weniger Spaß mit dem Road. Gut, ich muss etwas mehr arbeiten, aber wenn ich mal im "Attacke-Modus" bin merke ich das eh nicht direkt, sondern erst abends. ![]()
Zum runden Geburtstag werde ich mir für die geplante Picos-Tour im September mal wieder einen Satz Power gönnen. Anschließend wird der nach ca. 6500 km eh nur noch einen Erinnerungswert darstellen und es kommt wieder ein Satz Road drauf.
Vielleicht kommt einfach keiner aus Deiner Ecke? Ein bereits gebuchtes Treffen abzusagen, weil man alleine hinfahren muss... Was hättest Du gemacht, wenn sich zwar einer für die Hin- aber nicht auch für die Rückfahrt gemeldet hätte... wärst Du dann dort geblieben? *scnr*
Alles anzeigenDas erinnert mich mit dem 2CT an den alten Macadam. Im Trockenen ging der noch, auch ewige Laufleistung. Aber sowie es feucht wurde... oje.
Da sind mir die heutigen Reifen gottlob viel lieber.
Der "Durchschnittsfahrer" wird vermutlich auch im Nassen keinen aktuell zugelassenen Reifen an seine Grenzen bringen... und wenn der TE knapp 13k km mit einem Satz Angel GT II durchkommt, dann fällt er vermutlich eher in die Kategorie "Schonbetrieb", was jetzt keine Beleidigung darstellen soll.
Alles anzeigenKannst auch noch den alten Michelin 2ct drauf machen…
Das würde ich jetzt tatsächlich unterschreiben! Ist ein echt guter Reifen und kostet im Vergleich eigentlich nur ein Taschengeld. Wenn der gefällt, kann man sich dann an andere, ähnliche Reifen rantasten, die auch höhere Laufleistung bieten und teurer sind.
Wenn der nicht passt, halt von einem anderen Hersteller einen günstigen mit anderer Geometrie ausprobieren und das Ganze wiederholen.
Letztlich ist der eigene Popomat das entscheidende, und nicht andere Fahrer, die auch vermutlich mit ganz anderem Fahrstil, anderen Einstellungen am Bike und Reifen (Luftdruck ist nicht zu unterschätzen^^) unterwegs sind. Ein Kompromiss wird es immer sein: wenn man Spaß haben will, geht das auf Kosten der Laufleistung. Wenn man Komfort haben will, geht es auf Kosten des Spaß. Wenn man hohe Laufleistung haben will... usw. usf. Eierlegende Wollmilchsäue sind meiner Erfahrung nach ungefähr so selten wie mopsgedackelte Spitzbernhardiner. ![]()
Weil es (mal wieder) passt... ![]()
Es soll vereinzelt Motorradfahrer geben, die noch nie im Leben eine laute Tüte an ihr Motorrad geschraubt haben. Ich behaupte: Sofern sie nicht weiblich oder sogenannte Späteinsteiger sind, ist das schlicht und ergreifend widernatürlich.
Für den Beweis dieser These ist es leider unumgänglich, etwas weiter auszuholen. Ich werde aber versuchen, mich kurz zu fassen. Schauen wir uns zunächst einfach mal um. Eine naheliegende Quelle für die Feldforschung sind Internetforen. Hier trifft man ohne großen Aufwand zahlreiche Mitglieder der Zielgruppe und deren Verhalten ist recht ungezwungen. Ich staune inzwischen nicht mehr, wenn ich dort Diskussionen über Auspuffanlagen mitverfolge; denn da spielen der mögliche Leistungsgewinn oder Gewichtsvorteil eine eher untergeordnete Rolle. Die am häufigsten gestellte Frage lautet stattdessen: "Wie klingt sie?" Und das sichere Todesurteil: "Die ist kaum lauter als die Serie." Viele Anbieter sind deshalb dazu übergegangen, Soundfiles ihrer Produkte ins Netz zu stellen. Leistungskurven findet man seltener. Deutlich erkennbar ist auch der Zusammenhang mit der Altersstruktur der Forumsteilnehmer. Auch wenn sie nie ganz verschwindet - die Vorliebe für Lautstärke scheint in der Jugend sehr weit verbreitet zu sein und mit dem Alter abzunehmen.
Wenn solche Phänomene auftreten, lohnt sich ein Ausflug in die Verhaltensforschung. Während selbst die wildesten Raubtiere ihre Beute recht einsilbig töten, wird es bei innerartlichen Raufereien fast immer sehr laut. Und da kann ein besonders imponierendes Gebrüll nicht nur den Kampf entscheiden, sondern bereits im Vorfeld einen weniger stimmgewaltigen Rivalen zum Rückzug bewegen. Jane Goddal hat eine Beobachtung beschrieben, die so amüsant wie aufschlussreich ist. In dem Schimpansenrudel, das sie erforschte, fand ein noch halbwüchsiger Affenbursche einige leere Wasserkanister. Er hatte natürlich nichts besseres zu tun, als sofort zum Rudel zurückzulaufen und dabei zwei Kanister aneinander zu schlagen. Es schepperte und hallte gewaltig zwischen den Bäumen. Der junge Mann fand schnell Gefallen an dieser Beschäftigung und ganz besonders gefiel ihm die Reaktion der anderen Affen. Die machten sich nämlich vor Angst fast in die Hosen. Selbst das Alphamännchen, das sonst jede Gelegenheit nutzte, den potentiellen Nachfolger rabiat zu schikanieren, traute sich nicht, dem dreisten Treiben Einhalt zu gebieten.
Ganz offensichtlich bedeutet also die Fähigkeit, lauter als andere zu sein, einen entscheidenden Vorteil, wenn es um die Rangordnung geht. Und ein vorderer Platz in dieser Ordnung führt zu einem größeren Fortpflanzungserfolg. Richtig, es geht, wie immer in der Evolution, um Sex. (Jetzt, liebe Kreationisten, werde ich es schreiben, weil ich weiß, daß ihr hier nicht mitlest: Natürlich wurde die Welt vor ungefähr 6000 Jahren an sechs Tagen erschaffen. Aber ich bin nun mal Teil der weltweiten Verschwörung, die euch vom rechten Weg abbringen soll. Und ich mache hier nur meinen Job.)
Eine naheliegende Schlussfolgerung wäre also, daß wir alle einer langen Selektionskette von Krawallbrüdern entstammen. Wir würden zwar einen Fehler begehen, wenn wir diese Fähigkeit zum einzigen Kriterium für den Fortpflanzungserfolg erheben würden, aber ein mindestens ebenso großer Fehler wäre es, ihr die Rolle abzusprechen, die sie, tief in unseren Genen verankert, auch heute noch spielt.
In unseren großen innerartlichen Konflikten, den Kriegen, war es noch bis vor kurzem üblich, sich mit Gebrüll auf den Feind zu stürzen. Grauenhafte Töne aus Dudelsäcken oder das rhythmische Schlagen großer Trommeln sollten dem Gegner den Schneid abkaufen. Daß die heutigen technisierten Kriege, die mit weitreichenden Waffen über große Distanzen geführt werden, solche Maßnahmen nicht mehr notwendig machen, wird sich, wenn überhaupt, erst im Laufe vieler Jahrtausende auf unser Genom auswirken. Aber auch im Zivilleben ist es kein großes Problem, Mitmenschen zu beobachten, die, wie unser Affe weiter oben, technische Hilfsmittel mit dem Ziel benutzen, ihre Umwelt durch Lärm zu beeindrucken. Wenn ein Auto an uns vorbeifährt und wir ein dröhnendes Bummbumm aus dem Kofferraum hören, können wir mit signifikant hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, daß da eine ältere Dame am Steuer sitzt. Und der junge Mann, der das Auto fährt, schätzt ganz sicher mindestens ebenso die Aufmerksamkeit, die er erregt, wie den hirnlosen Schrott, den er für Musik hält. Jetzt sind wir wieder so dicht an den lauten Auspuffanlagen, daß ich keine Wahl mehr habe. Bringen wir es hinter uns: Der Sound einer offenen Tüte soll der Umwelt die Ankunft eines wilden, zu allem entschlossenen Kerls signalisieren. Darum geht es.
Daß ein solcher Auftritt besonders für junge Männer wichtig ist, liegt daran, daß sie von ganz unten kommen und ihren Platz in der Rangordnung noch nicht gefunden haben. Männer in höherem Alter sind da in der Regel schon deutlich entspannter. Sie haben lange genug gekämpft und sich mit ihrer Umwelt arrangiert. Jetzt gilt es nur noch, ab und zu das Erreichte zu verteidigen. Dazu kommt die allmähliche Ausbildung der Spiegelneuronen im Frontalhirn. Diese sind sozusagen die biologische Entsprechung des schönen Satzes: "Was du nicht willst, daß man dir tu...." In der Regel dauert dieser Prozess von der Geburt bis zu seinem Abschluß ca. 30 bis 35 Jahre. Erst dann sind die meisten Menschen zu Empathie fähig. Der durchschnittliche Zwanzigjährige weiß zwar, daß er etwas Verbotenes tut, aber er kann die ganze Aufregung innerlich noch nicht wirklich nachvollziehen - zumindest solange nicht er durch den Lärm anderer gestört wird. Er wird weiterhin, ohne sich groß über die Gründe im Klaren zu sein, einem mächtigen Instinkt folgen müssen. Und wir werden es, wie einst unsere Väter, sehr schwer haben, ihn davon abzuhalten. Soviel dazu.
Übrigens: Falls du in einem Alter bist, in dem du eigentlich schon eine Serientüte fahren müsstest - richtig erwachsen werden wir nie und ich schon garnicht.
Geklaut bei Ulf Penner
Bei meiner (nun Ex-) RN57 immer mal wieder sporadisch und nicht reproduzierbar beim 1. Gang aufgetreten. Über min. 50k km und war mir auch egal. Sonst war nix. Was nicht bedeuten muss, dass das Problem bei anderen Töffs nicht ausgeprägter sein könnte.
Alles anzeigenHallo,
sag mal hast Du die Strecke für Dich sperren lassen oder das Vid mit KI bearbeitet?? Kein einziges Auto und nur 3 Biker und 3 Radler, ...das gibt es hier nicht mal auf einem Kuhdorf??
![]()
Da war immer wenig bis nichts los, wenn ich dort war. Aber vielleicht möchte jemand ja das inzwischen arg OT in einen eigenen Thread verlagern? Z.B. "geile Strecken auf denen wenig los ist" oder so?! ![]()