Ist ein Elektrisches Motorrad ein Motorrad?

  • #161

    Die Verge hat ja auch eine normale Schwinge.

    Plus eben diesen riesigen Elektromotor.

    Dafür spart man sich aber die Speichen, die klassische Radnabe und den Kettentrieb.


    Dennoch sieht das alles extrem schwer aus.

    Ein direkter Vergleich wird natürlich schwierig da es nur sehr wenige Motorräder gibt, die einen 240er Hinterreifen haben.

  • #162

    In sportlichen schon.

    Allerdings hat es sicher einen Grund, dass die Moto GP Ducati keine Einarmschwinge hat.

    Möglicherweise liegt das aber auch am Reglement. Ich stecke da nicht wirklich in der Materie.

  • #163

    Ja, der Chefin ihre Magnesium Einarmschwingen…


    Ich halte an der Behauptung fest: Kein wirkliches Sportgerät braucht eine Einarmschwinge. Und wenn mich nicht alles täuscht setzt auch Ducati in dieser Hinsicht wieder auf bewährt leichtes Material.


    Aber egal.

    Hat dezidiert mit eMobilität rein gar nix zu tun.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #164

    Also früher hieß es mal daß der Vorteil der Einarmschwinge im schnellen Radwechsel liegt. Dies kommt natürlich nur bei Veranstaltungen zum Tragen, bei denen während eines Rennens die Reifen gewechselt werden müssen (z. B. Honda RC30 bei den Langstrecken / 24. Std.-Rennen). Da die Jungs in der Boxengasse aber mittlerweile genauso schnell bei einer Zweiarmschwinge sind, nutzt keiner mehr das alte Prinzip. In der Zeitschrift "Motorrad" (90er Jahre - als die RC 30 kam) wurde die Einarmschwinge als teuer, schwer und nicht vorteilhaft im Straßenverkehr (also ohne permantenten Reifenwechsel) beschrieben. Dass Ducati dass seit der 916 nutzte liegt wohl eher an modischem Chic als am technischen Nutzen. Mittlerweile nutzen sie es ja bei den aktuellen Panigales auch nicht mehr, weil das System zu schwer und zu teuer ist und man mit der neuen 2-Arm-Schwinge wohl einen gewissen Flex nutzen kann.

    Ciao L - DT50MX - AF-1 50 - KLR250 - RD350N - Vespa PX200E - CBR600F - ZX6R - GSX-R750SRAD - YZF-R1 - DR800S Big - VTR1000-SP1 - ZX10R - 999 - 1089S - XT660X - Dorsoduro 750 - F800R - CBR600RR - VTR1000F Firestorm - VTR1000-SP1 - R nineT - CBR1000RR Fireblade - CBR1000RR-SP1 Fireblade - FMX650 - 690 Duke - CBR1000RR-R-SP Fireblade 30th Anniversary Edition - CB1000R - VTR1000F Firestorm - RS660 Stars & Stribes Edition - MT-03 660 - MT-09 Street Rally - XSR900GP - Tracer9GT+ - CB1000 Hornet SP

  • #166

    Ich gebe auch mal meinen Senf dazu, auch um für den quickshifter eine Lanze zu brechen.


    Ich habe die Beiträge nur kurz überflogen, kann aber daraus schon schließen, dass viele eine Meinung haben mit wenig Ahnug, dazu noch ein verkrustetes althergebrachtes Denkschema.


    Bis zu dem Unfalltod meiner geliebten Zero SR/S bin ich über 60td Kilometer mit viel Spaß auch längere Touren gefahren.


    Tagestouren mit über 500 km waren kein Problem.


    Der Unterschied zu meinen 4 anderen Verbrenner war, dass ich viel mehr bewusst von der Umgebung und den Reisezielen mitbekommen habe.


    Wenn man sich auf die Elektromobilität einlassen kann, wird man auch seinen Horizont erweitern können und viele Dinge anders betrachten und einordnen.


    Sollte ich wieder mehr Zeit haben, werde ich mir wahrscheinlich wieder ein neues Elektro Bike zulegen.

    Tracer 9 GT Plus - demnächst

    Niken GT

    Tracer 700 - 3,43 l/100km

    Honda SH 300 - 2,87 l/100km

    Zero SR/S - 7,50 kWh/100 km

  • #168

    Schon mal länger ein Elektromotorrad gefahren?

    Nur mal so zu Einordnung.


    Wenn nicht, dann war das nur Dampfplauderei.

    Tracer 9 GT Plus - demnächst

    Niken GT

    Tracer 700 - 3,43 l/100km

    Honda SH 300 - 2,87 l/100km

    Zero SR/S - 7,50 kWh/100 km

  • #169

    Durch den fehlenden Lärm und den geringen Vibrationen bekommt man schon deshalb mehr von der Umgebung mit.


    Durch die Notwendigkeit des Nachladens bei längeren Strecken plant man mehr und versucht diese Pausezeiten sinnvoll zu nutzen.


    So sehe ich viel mehr vom Ort und der Umgebung. Ich fahre weniger planlos durch die Gegend und bin auch ausgeruhter bei Tourende.


    Da ich den direkten Vergleich hatte, kann ich das auch so bestätigen.


    Mal zugespitzt ausgedrückt:

    - Mit dem Verbrenner Rase ich

    - Mit dem eBike reise ich.

    Tracer 9 GT Plus - demnächst

    Niken GT

    Tracer 700 - 3,43 l/100km

    Honda SH 300 - 2,87 l/100km

    Zero SR/S - 7,50 kWh/100 km

  • #170

    Ein interessanter Beitrag und Erfahrungsbericht von dir. Schade, dass du ihn mit einer gewissen Untergriffigkeit formulierst.


    Ich selbst bin der Elektromobilität aufgeschlossen. Da ich nur ein Bike habe, in den Alpen wohne und meist in ziemlich dünn besiedelten Gegenden, meist sehr flott, heißt höheren Verbrauch, unterwegs bin, reicht die Reichweite nicht für ein E-Bike. Heißt ich fahre liebend gerne Verbrenner, mein Denkschema ist trotzdem alles andere als verkrustet und um meinen Horizont zu erweitern ist die Art des Antriebs völlig egal.

    Tagestouren mit 500 km sind in meinem Fall nicht möglich. Ich fahre z.B. von mir aus die Sellarunde. Das sind 480 km. Da es ausschließlich Kurven sind, komme ich trotz rasanter Fahrweise nicht auf über 62 kmh Durchschnitt. Das geht sich mit Laden, wenn man es wo könnte, nicht mal im Ansatz aus.

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