Erfahrungen mit Kulanz bei Yamaha Deutschland?

  • #41

    Kurzer Hinweis am Rande => eigentlich lautet das Thema "Erfahrungen mit Kulanz bei Yamaha Deutschland" ;)

    Über Heizgriffe bitte wo anders diskutieren.


    Danke :)

    >> In der Ruhe liegt die Kraft <<

  • #42

    Hallo,

    aktuell habe ich eine Rastung im LKL bei 11.000km.

    Meine Tracer ist Baujahr 2017 und gemäß Werkstatt damit keine Garantie oder Kulanz möglich.

    Ich darf die Reaparatur zum fälligen Tüv beauftragen.


    Nach einer Anfrage bei Yamaha Deutschland gab es nach geschlagenen 2 Monaten nur als Antwort:


    Zitat:

    Sehr geehrter Herr,


    wir bedanken uns für Ihre Anfrage an Yamaha-Deutschland.


    - Yamaha würde grundsätzlich nur bis 1 Woche nach Kauf auf Kulanzanträge eingehen.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Yamaha Deutschland Team


    Damit hat sich für mich leider das Thema Yamaha erledigt.

  • #43

    Aber wo bekommst du nach 3 bzw fast 4 Jahre noch was auf Kulanz bzw Garantie?

    Und ohne Zusatz Garantie,bzw noch auf Verschleißteile??

  • #46

    Autohersteller handhaben „Kulanz“ auch seeeehr individuell.

    Und das Thema PKW passt zum Thema Motorrad auch sehr bescheiden. Da gehts um ganz andere Stückzahlen und Größenordnungen.

    Endkunden gegenüber wird fast immer mit wenig Kulanz begegnet. Positive Erfahrungen habe ich meist nur gemacht wenn die Händler sehr engagiert sich einsetzen und durch Abnahmemenge und Länge der Vertragshändlerpartnerschaft einen gewissen Stand beim Hersteller haben.

    Auch sind heute die Margen bei Fahrzeugen viel geringer als Früher.

    Ein Vereinskumpel hat zB ein Autohaus und ist Vertragshändler. Er verdient fast nur an Überführungskosten und sobald das Fahrzeug zum ersten Service zurück ist.

    Wenn er die vorgegebene Jahresabnahmemenge schafft, hat er einen klein wenig besseren Einkauf im Folgejahr.

    Aber im ernst, das sind in anderen Branchen Peanuts.

    Z.B. 500€ an nem nagelneuen Octavia. 🤦🏻‍♂️

    Beim Hersteller selbst nochmal max. 1.500€ wenn keine Basis-Ausstattung.

    Im Nutzfahrzeugbereich sprechen wir über 5TEUR aufwärts.

    Endkunde rechnet auch meist seine Bruttokosten. Das ist für Unternehmen ein uninteressanter Punkt.

    Und dieses Jahr mit der Pandemie ist praktisch kein PKW- oder Zweiradhersteller wirklich profitabel. Das ist ein Fakt und führt letztlich dazu dass das Thema Kulanz gerade nirgends besonders weit oben auf der Agenda steht.


    Ob es da jetzt die Lösung ist Hersteller XY den Rücken zu kehren ist jedem selbst überlassen. Aber aktuell ist nirgends das Gras wirklich viel grüner.

  • #47

    In erster Linie ging es nicht um die abgelaufene Zeit der Garantie sondern vielmehr um die Haltbarkeit des Lenkkopflagers.

    Ein LKL hat bei allen bisherigen Fahrzeugen die ich besessen habe eine Fahrleistung von ca. 70.000 km mitgemacht.


    Das LKL der MT09 hat in einem Zeitraum von 1 Jahr und gefahrenen ca. 3.000 km eine deutlich spürbare Rastung im LKL entwickelt. Dabei bin ich nicht der extrem bremser und stoppie Fahrer wodurch sich eine Rastung eventuell erklären lassen könnte.


    Man bekommt nur das Gefühl, dass die aktuell verbauten Materialien nicht mehr der Qualität von älteren Modelen entsprechen.

  • #48

    @stfmark

    Das ist sehr ärgerlich, sowohl der Schaden, als auch die völlige Ignoranz von Yamaha. Was sind denn 7000 km für ein LKL! Lass es wenigstens ein einer freien Werkstatt machen, da ist es günstiger und es wird nicht der gleiche Quark wie vorher eingebaut.

  • #49

    Frage mal VW Bus Bi Turbo Besitzer zum Thema Kulanz.

    Und Motorrad und Auto Industrie kann man nicht Vergleichen.

  • #50

    Frage mal VW Bus Bi Turbo Besitzer zum Thema Kulanz.

    Und Motorrad und Auto Industrie kann man nicht Vergleichen.

    Dann formulier deine Frage bitte nächstes mal was präziser, wenn du scheinbar NUR von der Motorradindustrie sprichst.

    Wieso kann man Angeblich nicht im Bereich von Garantie und Kulanz die beiden Sektoren vergleichen ? Jeder Hersteller gibt doch diesbezüglich seine eigenen Vorgaben an - wenn dann ein Fahrzeug aufgrund seines Alters oder der Laufleistung nicht mehr in den Rahmen der o.a. beiden freiwilligen Leistungen des Herstellers passt, ist das oftmals sehr ärgerlich, wie im Falle von stfmark , aber nachvollziehbar.

    Wie bei meinem BMW damals, dem bei gerade einmal 93.000km der Turbo und die Ölpumpe flöten gegangen ist, aber halt schon 6 Jahre alt war ... also keine Kulanz - daher brauche ich keine VW Bulli Bi-Turbo fahrer bezüglich Kulanz fragen ;)

    Dagegen habe ich bei meiner SP bei gerade mal 7.000km auf dem Tacho eine neue Kette bekommen, nachdem sich Dichtungsringe verabschiedet hatten ... hätte man ja auch ablehnen können seitens Yamaha.

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