Beiträge von Carola2024

    Meistens fahre ich allein, aber solange Sohnemann nicht selbst bis in 2 Jahren den Motorradführerschein hat, kommt es schon vor, dass er mit mir bis zu 1 Woche in den Alpen oder auf Sardinien dabei ist. Deswegen war mir damals auch ein Tourer mit umfangreichem Gepäcksystem wichtig, aber ohne dabei auf sportliches Fahren verzichten zu müssen.

    Und das Gewicht der RN70 ist kein Problem für mich ..... auch nicht bei Spitzkehren (siehe Video bei 1h57min40sec). Das sind Carola und ich :bike6: .

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    Danke für eure Hinweise. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich meine RN70 GT+ als ein schlechtes Motorrad deklariere. Keineswegs. So richtig schlechte Motorräder gibt es ohnehin kaum noch. Heutzutage ist in den meisten Fällen nicht die Technik (Motorrad und/oder Reifen) der begrenzende Faktor, sondern derjenige der darauf sitzt (z.B. hinsichtlich "Eier in der Hose"). Schöne Grüße an die Pseudo-Knieschleifer.

    Ob und wann ich mich von meiner RN70 GT+ trenne, ist noch nicht beschlossen. Würde in meiner Garage nicht zwischenzeitlich ein Hauch von Origami-Technik beim Parken der Fahrzeuge herrschen, würde ich sogar in Erwägung ziehen die RN70 noch lange zu behalten. Aber für solch eine Tour, wie am vergangenen verlängerten Wochenende (3 Tage, mit Hauptziel Dolomiten, Summe ca. 1600km, davon max 30km Autobahn) habe ich nicht nur 1mal bei anderen Motorrädern "auch schön" gedacht.

    Btw: ich habe gestern bei einem GYTR Pro Shop mal angefragt, ob sie eine Empfehlung für andere Bremsbeläge für meine GT+ haben. Sollte sich daraus etwas ergeben, werde ich es hier melden.

    Das könnte tatsächlich (bald) passieren, weil ich meine T9 GT+ zwar in vielen Aspekten wirklich mag, aber ich doch einige Kritikpunkte habe, die sich wohl nicht einmal mit Geld beseitigen lassen. Aber es gibt bekanntermaßen nichts Perfektes. Die Frage ist nur mit welchem Kompromiss man individuell am besten leben kann. Aber ein Naked Bike schließe ich für mich von vorne herein aus ... ohne darauf hier weiter eingehen zu wollen.

    Kurzer Erfahrungsbericht mit den vorderen Bremsbelägen TRW MCB611TRQ: Am Samstag war ich in den Dolomiten und bin den Passo di Giau mit einer Gruppe ambitionierter Hobbyrennfahrer auf der Westseite heruntergefahren. Das war höchste Beanspruchung für die Bremsen. Meine Bremsen haben wegen der Hitzeentwicklung zwar irgendwann das Quitschen angefangen, aber die vordere Bremse wurde mit zunehmender Temperatur immer bissiger (echt geil !!). TRQ steht ja nicht umsonst für "Track Racing Quality". Schade, dass diese Bremsbeläge nicht etwas mehr Anfangsbiss bei normalen Temperaturen haben.

    Nicht umsonst wurde der T32 schon nach 3,5 Jahren wieder vollständig aus dem Programm genommen und durch den T33 ersetzt. Ich selbst konnte auch das bekannte Problem des extrem schnellen Verschleißes feststellen. Mein Vorderreifen hatte recht früh keine runde Kontur mehr, sondern war recht spitz verschlissen, wobei der höchste Punkt sogar noch etwas seitlich versetzt war. Ganz übel zu fahren. Habe daraufhin auf meiner GT+ auf den Michelin Road 5 gewechselt (aktuell mein 3. Satz) und dieser verschleißt ganz gleichmäßig, trotz meines eher sportlichen Fahrstils. Und die Eigendämpfung ist um Welten besser als beim T32, was man sehr gut vergleichen kann, wenn man im Schwarzwald mal den Bergsattel "Rote Lache" hoch-/runterfährt. Aus reiner Neugierde werde ich aber vorne mal als nächstes den Michelin Power 5 ausprobieren. Reifen liegt schon zuhause.

    Ich habe bereits eine Antwort von der Firma Braking erhalten und bestätigt bekommen, dass sie keine hinteren Bremsbeläge in der notwendigen Geometrie/Dimension im Programm haben.

    Danke für die Info. Vielleicht ziehe ich die beim nächsten Wechsel der VORDEREN Bremsbeläge in Erwägung.

    Aber ich schreibe die Firma Braking (Uwe Keszler GmbH & Co. KG) jetzt einfach mal an, ob sie wegen dem hinteren Belag etwas empfehlen können.

    Hallo zusammen,

    aufgrund der für mich eher bescheidenen Bremsleistung an meiner Tracer 9 GT+ hatte ich früh auf

    vorne: Brembo rot 07YA23SA (Ersatz für 5SL-25805-00)

    hinten: Brembo rot 07YA60SP (Ersatz für BD5-25806-00)

    gewechselt.

    Na ja, ist zwar jeweils besser als Serie, aber nicht so, was ich schon bei anderen Motorrädern beim Wechsel auf rote Brembo-Bremsbeläge (sogar mit geringerem Reibkoeffizienten) erlebt habe. Hinten habe ich praktisch keine Veränderung wahrgenommen.

    Ich habe deshalb vorne erneut früh auf TRW MCB611TRQ gewechselt. Ergab zwar eine erneute Verbesserung, aber auch da mag ich persönlich es sogar noch bissiger. Habe aber gelernt damit zu leben, weil das gesamte Yamaha-Bremssystem an der Tracer 9 prinzipiell wohl nicht auf "Bissigkeit" ausgelegt ist.

    Die hintere Bremse finde ich sogar eine wortwörtliche Enttäuschung, vor allem weil ich doch eher zu den sportlicheren Fahrern gehöre und zudem zusätzlich zur Vorderradbremse gerne die Hinterradbremse (mitbe)nutze, z.B. in Kurven. Das UBC (Unified Brake System) habe ich auch irgendwann ausschalten müssen, weil dies nicht mit zu meinem persönlichen Fahrstil passt und das flotte Fahren in Gruppen das Radar+UBC völlig verwirrt.

    Jetzt habe ich rund 23.000km drauf und die Bremsbeläge sind schon recht verschlissen. Vor allem hinten sollte ich so langsam über Ersatz nachdenken. Die Frage ist jedoch auf was ? Die GT+ hat ja hinten eine andere Bremse + Bremsbelag als die (bis einschließlich 2024) Nicht-GT+. Sie entspricht stattdessen der von der Niken. Deshalb ist die Auswahl von alternativen Bremsbelägen recht eingeschränkt. Auch im Niken-Forum habe ich nichts gefunden.

    Hat vielleicht jemand (auf Basis eigener Erfahrung) eine Empfehlung für einen alternativen HINTEREN Bremsbelag für die GT+ ?


    PS: Ich möchte keine Diskussion darüber beginnen, ob das Nutzen der Hinterradbremse sinnvoll oder nicht sinnvoll ist ;). Wir haben nun mal alle eine Hinterradbremse dran und manche Motorradhersteller legen es bei Ihren (Sport-)Tourern durchaus bissiger aus.