Kette ruckelt stark im Freilauf - Getriebeproblem ?

  • #11

    quickshifter

    wie schon geschrieben: die Kette hat (auf Hauptständer) ca. 20-25mm Durchhang.

    Lt. Wartungsanleitung soll die 5-15mm haben. Hab das mal mit 10mm versucht: Unter Last war die Kette dann stramm wie ne Klaviersaite. Geht m. E. gar nicht. Aber darüber gibts hier ja auch viele Seiten zu lesen ... :o


    Rudolf

    Das hab ich schon geprüft:

    Kettenglieder sind alle beweglich, an Ritzel und Kettenblatt hinten sieht man nur minimalen Verschleiß an den Zähnen. Nur am Ritzel vorne sieht man, dass die Kette sich in diese Silent-Kunststoffauflage am Ritzel (nennt man das so?) eingelaufen hat.



    Gerade hab ich wieder das Moped auf dem Hauptständer im 2. Gang frei drehen lassen, und versucht, das Hinterrad etwas abzubremsen um etwas Zug auf die Kette zu bringen. Keine Wirkung, das Ruckeln ist gleich.

    Ich denke, ich versuche ein neues Kettenkit

  • #12

    Auf diese Art Werksangaben kannste nicht viel geben. Betrifft auch andere Hersteller. Bei Y solltest du auch zwingend von der Vorgabe des Drehmomentrs der Achsmutter abstand nehmen (100-110Nm sind mehr als ausreichend)

    Egal.


    Was den Kettendurchhang betrifft.

    Stell das Bike auf seine Räder (Seitenständer mit nem Klotz drunter) Vorderrad gegen wegrollen sichern, KEIN Gang rein.

    jetzt sollte die Kette an der i.wo markierten Stelle richtig viel Luft nach unten und auch nach oben haben.

    Ok, ich weiß ja „richtig“ ist kein numerischer Wert 🤣


    Um also wirklich sicher zu sein, dass es stimmt, wär es hilfreich ein Helfer erklimmt die Rasten und lässt sich dann schwungvoll auf den Sattel fallen.


    Wenn während dieses Vorgangs die Kette niemals unter volle Spannung gerät ist alles easy.


    Weil das aber kaum einer macht, richtens ansich auch die Markierungen. Wie gesagt „Minimum“ ist der Richtwert, was man zwar messen kann, aber im Grunde isses wurscht wieviel da gemessen wird guck einfach nach der Markierung und lege „Minimum“ großzügig nach noch minimal weniger aus.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #13

    Ich glaube nicht dass es an der Kette liegt. Das ist einfaches Konstantfahrruckeln, was die alten Modelle gerne mal haben. Die ersten CP3 Motoren sind nunmal etwas raue Gesellen. Man selbst kann dem ganzen etwas entgegenwirken indem man das Spiel aus dem Antriebsstrang nimmt. Kette ausreichend spannen und falls nötig ein neuer Kupplungskorb, falls die Gummipuffer ausgeschlagen wären, dann wird das KFR etwas sanfter & erträglicher. Ansonsten bekommt man das KFR nur weg wenn man eine andere Software beim Tuner drauf spielen lässt evtl. mit neuem Kennfeld für den Gasgriff/ Gasannahme; Stichwort fetteres Gemisch.


    Mit deiner Laufleistung kann der Kettensatz schon an seinem Ende sein. Aber du beschreibst genau die Situation im Fahrbetrieb, in der KFR auftritt. Nämlich beim dahingleiten mit wenig Gasstellung, in der Ebene ohne Last. Wenn sie dann anfängt zu ruckeln und sich "aufschaukelt" nennt man das Konstantfahrruckeln. Dafür sind die alten CP3, wie bereits erwähnt, bekannt. Hebst du nun das Hinterrad in die Luft, ist der Antriebsstrang komplett ohne Last und hackt auf der Kette rum. Jetzt springt die Kette von max bis min. Du kannst nun versuchen das Hinterrad mit der Fußbremse abzubremsen und die Kette somit auf Zug zu halten, so lange bis der Motor kurz vorm Absterben ist. Das ist ein Zustand den er beim Fahren i.d.R. nicht erreicht, da du dann Kupplung ziehst, einen Gang runter schaltest, Gas gibst oder an der Ampel stehen bleibst.


    Wechsle den Kettensatz, wenn er verschlissen ist. Eine neue, ungelängte Kette läuft um Welten ruhiger als eine alte. Aber sie wird nicht das KFR beseiten was du hast. :)

  • #15



    Ich möchte jetzt keinen „Kettendurchhang-Thread“ lostreten. Das geht hier immer nach hinten los. Aber zur Sicherheit, meinst du Durchhang, oder Spiel? Im Handbuch bei dem Baujahr ist die Angabe mit 5-15 mm Spiel falsch. Darüber gibts schon Threads. 5-15mm Spiel (nach oben und unten) sind zu wenig. Es braucht mind. 30 - 40 mm. Spiel. Wenn du von einem Durchhang von 20-25 mm schreibst, dürfte das Spiel zu hoch sein. Besonders bei einer älteren Kette. Die Erstausrüster-Kette war auch nicht von sonderlicher Güte.

    Evtl könnte es helfen einen niedrigeren Gang einzulegen. Mit 50 km/h im 6. durch die Ortschaft z.B. da rucket es definitiv.

  • #16

    Ich meine nach der Markierung zu gucken. Diese als groben Anhalt zu nutzen und max. bei Minimum das Spiel einzustellen.


    Was das KFR betrifft.

    Für hochsensible mag das Spiel der Kette seinen Anteil haben, das sie am liebsten per Zahnriemen eliminieren würden…


    Aber Hallo!

    Es gibt durchaus ein easy zu händelndes Update gegen KFR.

    Nämlich eine extrem ruhige und feinmotorisch regulierende Gashand.


    Wer das kann und länger gewohnt ist (MT-09 sei Dank), fragt erst beim Umstieg auf ein Bike ohne KFR wieso plötzlich so ruppig ans Gas gegangen werden kann und trotzdem alles flutscht.

    Wobei.

    Die ruhige Hand lässt einen das wahrscheinlich erst gar nicht erkennen.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #17

    bikinghunter

    Hast Recht - ich rede von Spiel. Also die Höhendifferenz zwischen Kette nach oben gedrückt und Kette nach unten gedrückt. Gemessen in der Mitte zwichen Ritzel u. Kettenrad.

    Ich hab da 25mm. Weniger trau ich mir nicht zu, denn dann wird die Kette beim Durchfedern stramm.


    quickshifter

    das mit der ruhigen Hand kenn ich schon von der TDM ;)

  • #19

    Der A Modus ist bestenfalls für die Rennstrecke als Kurz Hub Gasgriff gedacht

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #20

    Da die Angaben zum Einstellen der Kette selten das Optimum darstellen ist meine Empfehlung immer wieder soch einmalig die Mühe zu machen es mit einem simplen Trick exakt einzuszellen und sich dann eine Einstell-Schablone anzufertigen.

    - Dazu wird mit einem Zurrgurt das Heck soweit runter gezogen, dass Ritzelwelle, Schwingenlager und Honterachse on einer Linie stehen. Diese Konstelation ist die größtmögliche Streckung.ejr kann es nicht werden!

    Wenn ich an diesem Punkt die Kette so einstelle dass si nur noch minimales Spiel hat ist es das Optimum.

    Nach dem Enspannen des Zurrgurtes das Heck 2-3x etwas einfedern und wieder loslassen.

    Danach kann man sich, z.B. aus einem Stük blech oder Sperrholz, eine Schablone anfertigen die am markierten Einstellpunkt der Schwinge etwas stramm dazwischen passt. - Damit ist das korrekte Kettenspiel dann jeder Zeit reproduzierbar.

    DLzG vom Merlin


    Ps. Aufgrund meiner generellen Lebenseinstellung sehe ich nicht die geringste Veranlassung, mich altersadäquat zu verhalten :handgestures-thumbup:

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