3D Drucker und Filamente für Motorrad-Teile

  • #2

    Schau mal in die freds von jhighspeed

    z.B.:

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!

    -Not all you do, is only your own Ding. :happy-sunny:

  • #4

    Und dann ist da noch die Frage nach Stabilität und Vibrationen.

    Ich bin da schon ein Fan von ABS, aber vermutlich wären da Nylon oder andere gefüllte Kunststoffe besser.


    Der edelste Weg ist es aber sich eine Negativform zu drucken oder entsprechend Formen aus dem Druck zu bauen und sie mit CFK zu laminieren.

  • #5

    Für ABS und ASA ist ein Gehäuse von Vorteil. Aber ein Versuch wäre es wert.

    Aktuell tendiere ich dazu mir den Anycubic Kobra 2 Pro zu kaufen (in vielen Testberichten Preis-Leistungssieger) und als Filament PETG zu nehmen. Dazu vielleicht noch PLA für weitere Spielzeugteile, die ich damit auch gut drucken kann. :thumbup:

  • #7

    Hallo Zusammen,


    Als Drucker habe ich zwei Stück von Anycubic.

    Drucken habe ich angefangen mit einem Kobra.

    Nachdem der ein halbes Jahr reichlich gelaufen ist,

    und auch viele Teile mit recht langen Druckzeiten ziemlich zuverlässig gedruckt hat,

    habe ich mir noch einen Kobra 2 zugelegt.

    Der Kobra druckt jetzt Teile aus PETG und TPU und der Kobra 2 Teile aus ABS.

    Für das ABS drucken stülpe ich eine große Cellophan Tüte über den Drucker,

    damit keine Zugluft an das Werkstück kommt. Und ich drucke ABS ohne Lüfter mit 235°C und 105°C Betttemperatur.

    Filament von Geetech oder Sunlu. (Made in Germany habe ich probiert, aber das war nicht so dolle (Luftblasen, gebrochen, nicht ordentlich gewickelt, fürchterlich Fäden gezogen)

    Für Teile die halten sollen, nehme ich ABS. Ist sehr stabil, hat eine gute Elastizität, ist mechanich sehr gut weiter zu verarbeiten (Bohren, Feilen, Kleben, Lackieren)

    und thermisch stabil bis ca. 110°C.

    ASA als Werkstoffalternative habe ich noch nicht probiert.

    Ich drucke meist in schwarzer Farbe und lackiere die Teile nach dem Entgraten mit Acetonhaltiger 1K Spraydosenfarbe.

    Damit ergibt sich auch ein UV Schutz.


    Für mein Boot hatte ich Teile aus PETG gedruckt, die sich aber bei Sonneneinstrahlung und sommerlicher Hitze verformt haben.

    Elastische Teile, oder Teile die eine (gummiartige) Oberfläche haben sollen (z.B. die Kugel für die RAM mount Befestigungen)

    drucke ich aus TPU.


    Je nachdem welche Füllung gewählt wird, kann man die Stabilität beeinflussen. Wobei 100% hier nicht unbedingt die maximale Stabilität gewährleistet.


    Bedenken wegen der Stabilität der Teile sind weitgehend unbegründet.

    Es sind ja hauptsächlich Teile für untergeordnete Funktionen, oder das Design aufzuhübschen.

    Die Befürchtung, das z.B. die tiefer gelegte Lampenmaske auf die Strasse fällt, ist unqualifizierte Panikmache.


    Viele Grüße


    Jo

  • #8

    Och .. ich hab schon Drucke gesehen da bin ich mir nicht sicher wie die ohne Belastung nicht auseinander gefallen sind.

    Aber generell gebe ich Dir da recht. Wenn die Druckereinstellungen halbwegs funktionieren dann sollten auch die einzelnen Schichten gut halten.

  • #9

    Hatte mir auch die Lampentieferlegung ausgedruckt, mit PETG und 100% Füllung. Ich hätte da niemals bedenken die Maske verlieren zu können. Hatte sie nur nicht montiert weil der Lenkkopfständer damit nicht mehr passen würde.

  • #10

    Ich denke auch, dass es besser hält als man denkt.

    Wie jhighspeed schon schreibt, es kommt auch auf die Fillamentqualität an.

    Wenn das Ausgangsmaterial schon Mies ist wird der Rest auch Mist.

    Na man muss das nicht gleich übertreiben :D

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