Tiroler 95dB-Sperrungen

  • #2

    Also ich muß sagen, ich hab zwar auch Verständnis dafür, wenn man diese überkrassen Krachmacher nicht mehr immer und überall haben will, weil es an gewissen Orten eben schon Überhand genommen hat. Und mich nerven diese jungen Hüpfer auch, die nachts mit ihren aufgemotzten Autos durch die Stadt prügeln, die gefühlt teilweise fast so laut wie ein Düsenjet sind.

    Denen gehört auch mal eines vor den Latz geknallt, die übertreiben es einfach schamlos und denen ist auch alles scheißegal.

    Aber so langsam übertreibt man es wirklich an allen Fronten mit immer neuen Regularien und schärferen Beschlüssen zulasten der Freiheit des Einzelnen .


    Es reicht offenbar nicht, daß man durch die aktuelle Corona-Situation sowieso schon extrem in seiner Freiheit eingeschränkt wird, wofür ich ja noch Verständnis habe, weil es eine Ausnahmesituation ist, die endlich unter Kontrolle gebracht werden muß.

    Eben DAMIT man wieder schnellst möglichst zurück zur Normalität findet und der Einzelne wieder mehr Freiheiten bekommt.

    Aber jetzt zusätzlich zur Ausnahmesituation noch fast im Monatstakt ständig neue Gesetzesänderungen und Urteile rauszuhauen, um das Leben des Einzelnen noch weiter zu regulieren und einzuschränken, da ist es dann irgendwann vorbei mit dem Verständnis.


    Fahrverbote, scheinheilige CO2-Steuer zugunsten des Umweltschutzes (ich lach mich schlapp, man brauchte nur einen guten Vorwand für eine weitere saftige Steuererhöhung), die sich jetzt jedes Jahr erhöhen wird und oftmals völlig überzogene und nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitsbeschränkungen an vielen Orten.

    Nimmt das denn gar kein Ende mehr?

    Hoffentlich artet das mit dieser DB-Begrenzung nicht ins Extreme aus, so daß es jetzt der Reihe nach in jedem EU-Land Einzug hält und die DB-Grenzen noch weiter abgesenkt werden.


    Aber ich sehe da ehrlich gesagt schon ziemlich schwarz, wird wohl eine Entwicklung sein, die kaum aufzuhalten ist. Die Weichen sind gestellt, der Verbrennermotor ist nicht mehr gewünscht und durch immer neue Gesetzesänderungen und Vorschriften, die ein Verbrenner gar nicht mehr einhalten KANN, wird er leider zum Sterben gezwungen.

    Dann am Besten noch überall Beschränkungen auf 60 Km/h, alle 2 Km eine Radarfalle und sich überlegen, was man noch alles tun kann, um den Leuten so effektiv wie möglich den Spaß an ihrem Hobby zu vermiesen und das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Danke für nichts.


    Ganz ehrlich: Hier wäre - gerade jetzt! - deutlich mehr Fingerspitzengefühl seitens der Politik nötig, um die derzeit ohnehin schon sehr angespannte Situation durch immer weitere Regularien und neuen, noch schärferen Vorschriften nicht noch weiter zuzuspitzen und die Bürger vollends zu verärgern.


    Liebe Politiker, habt Ihr vergessen, was kürzlich in den USA los war, als der Hohlkopf Trump das Amt an Biden abtreten musste?

    Oder was bei den Ausschreitungen in Berlin los war, auch noch nicht lange her?

    Wo eine Menschenmeute, bestehend aus Rechten, Verschwörungstheoretikern, die an Echsenmenschen glaubt und an Kinderfressende High Society, Randale auf den Straßen gemacht hat?

    Oder was es für Ausschreitungen bspw. in Holland gegeben hat, als man kürzlich die Ausgangssperre verhängt hat?


    Das alles zeigt doch nur eines: Die Leute sind am Anschlag!

    Da braucht es nicht noch weitere Einschnitte und Verschlechterung der Lebensqualität, sonst explodiert das Pulverfass irgendwann in naher Zukunft wirklich noch.

    Nein, was wir gerade brauchen, ist zur Abwechslung mal wieder ein Lichtblick, ein kleines Zuckerstückchen, nicht noch mehr Peitschenhiebe.

  • #4

    Grün ist die Farbe die unserer Herz beim fahren in der Natur höher schlagen lässt.

    Grün ist aber auch die Farbe die uns aus anderer Sicht das fahren immer mehr erschwert.

    Einer von uns beiden ist klüger als du 8)

  • #5

    Gegen den Lärm dürften Sie hier gerne auch mal was tun. Wobei der Lärm gar nicht das größte Problem ist.

    Wenn man am Wochenende gemütlich in die Berge fahren will muss man immer darauf achten was von hinten kommt.


    So fahren hier die Einheimischen.

  • #6

    Und auf die Lebensqualität der Anwohner dieser stark befahrenen Motorradstrecken wird gesch*****?
    Hauptsache DEINE Lebensqualität soll nicht beschnitten werden?
    Es muss definitiv etwas gegen diesen immer stärker werdenden Lärm getan werden an diesen Strecken, da gibts absolut nix zu diskutieren.
    Mich stört rein die Umsetzung, da das Standgeräusch eben nie reglementiert war und für die Zulassung völlig irrelevant, ein Schlag ins Gesicht der Motorradhersteller.
    Wichtig wären mal saftige Strafen was das Fahren von illegalen/modifizierten Anlagen betrifft. Hier sollte das Motorrad SOFORT stillgelegt werden. Selbst wenn der dB-Killer unter der Sitzbank liegt und man ihn anbauen könnte. Ebenso das fahren ohne Kat.
    Das würde mal sehr viele schwarze Schafe aussortieren welche diese lächerlichen Strafen im 2-stelligen( bis niedrigen 3-stelligen) €-Bereich in Kauf nehmen.

    -Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

  • #7

    95 dbA werden nicht das Ende der Fahnenstange sein,

    dem Indivdualverkehr hat man den Kampf angesagt, nur noch eine Frage der Zeit bis 93 dbA als Grenze gelten oder noch weniger. Das solche Regelungen vor Gericht bestehen, hätte ich niemals für möglich gehalten.

  • #8

    Nein, ich hab durchaus Verständnis für die Anwohner.

    Wie ich bereits sagte, ich kann diese Vollpfosten-Prolls auch nicht haben, die nur auf cool machen und mit größt möglichstem Lärm und ohne Rücksicht auf andere zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre lauten Fahrzeuge zelebrieren, nur um dadurch Aufmerksamkeit zu kriegen.

    Da krieg ich teilweise echt einen Hals und mit denen möchte ich auch nicht in einen Topf geworfen werden.


    Aber es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viele Grautöne.

    Will heißen: Nicht alle, die einen Sportauspuff an ihrem Fahrzeug haben, gehören zu dieser Trottelfraktion. Nicht alle sind rücksichtslose Prolls, werden aber bei der Suche nach einem Schuldigen mit diesen Leuten in die gleiche Ecke gestellt.


    Jedenfalls ist einfach nicht klug, wenn man in einer absoluten Ausnahme- und Extremsituation, welche die ganze Welt schon seit Monaten im Atem hält, noch weitere Verschärfungen/Einschränkungen/Verbote verkündet.

    Wenn bspw. der Chef einer Firma einem seinem Mitarbeiter kündigt und ihm das in einem Gespräch mitteilt, dann sagt er am Schluss auch nicht "Ach übrigens, Sie dürfen die restliche Zeit jetzt nicht mehr das vergünstigte Essen in der Kantine genießen und Sie müssen ab heute die Arbeit von XY noch mit übernehmen, weil er krank ist."


    Da muß man einfach so viel Fingerspitzengefühl haben, um zu wissen, daß man das in so einer Situation einfach nicht machen sollte. Der arme Mensch ist durch diese Hiobsbotschaft schon völlig am Boden, da braucht er nicht noch mehr schlechte Nachrichten.

    Genauso ist es hier, die Bevölkerung erlebt gerade eine Belastungsgrenze sondergleichen, ist stellenweise am Anschlag.

    Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen, die eigene Existenz ist vielleicht gefährdet - also sorry, aber da braucht's doch GERADE JETZT nicht noch mehr Verschlechterungen irgendwelcher Art.

    Schärfere Gesetze, härtere Strafen, Steuererhöhungen - alles schlechte News, die man dem Volk JETZT nicht noch zusätzlich aufhalsen muß.


    Es sollte schon eine Lösung gefunden werden und vielleicht ist wirklich die beste Lösung, schärfere Strafen gezielt nur bei jenen anzuwenden, die unbelehrbar sind und es maßlos übertreiben, anstatt unnötig überzogene Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuführen, wodurch alle (also auch die anständigen) zu leiden haben.

    Aber dann sollte man jetzt erst Mal das Ende der Pandemie abwarten und bis Corona endlich überstanden ist, bevor man noch mehr Regularien und Einschränkungen irgendeiner Art verkündet.

  • #9


    Moin


    Es gibt viel zu wenig Polizei die Streife fährt und sich solcher Sachen annehmen kann. Die Polizei ist mit den jetzigen Aufgaben schon überlastet. Solange nicht 10.000 Neue Polizisten Eingestellt werden, wird das nix. Und die müssen Streife fahren. Aber die Gerichte sind ja auch Überlastet. Die kommen mit der Rechtsprechung auch nicht hinterher. Also brauchen Wir auch mehr Richter. Unser System krankt an vielen Ecken und Enden, weil der Fokus seit Jahren auf anderem Scheiß liegt.


    Gruß

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #10

    Leider ist es so in unserer Gesellschaft, dass Rücksichtnahme immer mehr zum Fremdwort wird.

    Man sieht was aktuell los ist bei uns. Leute strömen von der Stadt in die Erholungsgebiete und parken da wo es ihnen passt, hinterlassen ihren Müll, Rücksicht auf Privateigentum wird auch nicht genommen.


    Wenn ich mir hier im Forum Themen anschaue und dann auch die Reaktionen. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

    - Wie kann ich die Drehzahlanzeige manipulieren, dass ich mein Standgeräusch dadurch verringere

    - Auspuff zu leise

    - Modifizieren des Originalauspuffs


    Das sehe ich ähnlich. Mit Vorsatz handeln und dann relativ leicht davonkommen.

    Würde das Bike einfach stillgelegt werden dann wäre das wesentlich effektiver und würde sich auch rumsprechen.


    Und die Hersteller interessiert es auch nicht. Siehe neue Speed Triple 98dB Standgeräusch und beim Interview von 1000PS kein Wort dazu???


    Und Triple/one hat auch recht ... unser System krankt an allen Ecken und Enden.

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