Leiser und rücksichtsvoller oder Fahrverbote!? Ist leiser der bessere Sound?

  • #151

    Vor allem finde ich den Aspekt witzig dass dies öffentlich zelebriert wird. 😬

    Mainstream- Hexenjagd, die in diese abstruse Zeit passt.

    Zuletzt war es noch Diesel bashing, aber ich bin mir sehr sicher, das es bald eine Neue Sau geben wird,

    die gepfegt durchs Dorf gejagt werden wird..


    LG mix

  • #152

    Wobei sich die Säue ja seit einiger Zeit alleine auf jede Form der individuellen Mobilität beschränken. Wenn es das CO² nicht ist (davon erzeugen ja fast alle Motorräder weniger als Autos), dann ist es eben der Lärm, weswegen das verboten werden muss.


    Ich halte es auch nur für eine Frage der Zeit, bis das nächste Opfer ausgesucht wird, mal sehen, ob es LKW, Busse, Wohnmobile (die ja auch gerade boomen) oder sonstwas sein wird.


    Wir steuern in jeder Hinsicht gerade auf eine absolute Verbotskultur hin. Alles war einem bestimmten Anteil der Bevölkerung nicht passt, wird verboten.

  • #153

    Ich halte es auch nur für eine Frage der Zeit, bis das nächste Opfer ausgesucht wird, mal sehen, ob es LKW, Busse, Wohnmobile (die ja auch gerade boomen) oder sonstwas sein wird.

    Die nächste Sau ist schon Unterwegs.


    SPD WILL FAST AUTOFREIE INNENSTADT IN HEILBRONN - HEFTIGE FOLGEN FÜR AUTOFAHRER



    https://www.echo24.de/heilbron…ohner-stadt-13859699.html


    Gruß

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #154

    Jap - 21. Jahrhundert und Moralapostel und Sicherheitsfanatiker wo man nur hinschaut/-hört.

    Erziehung benötigt mittlerweile pädagogische Ausbildung und auf Bäume klettern auch keine Kids mehr.


    Alles muss politisch korrekt sein, aber auf persönliche Annehmlichkeiten, lange Öffnungszeiten und volle Läden will auch keiner verzichten.

    Auch vom Nachbarn reicht mittlerweile den Nachnamen und die Hausordnung zu kennen.


    Für‘n Schlauchboot auf‘n Kanal brauchst heute‘n Bootsschein und zig Berechtigungen. Aber Vorsorge und Zusatzversicherungen kannst nich genug und früh genug abschließen.


    Und Freiheit kannste „erfühlen“ wenn du für 5.000,-€ 8 Tage Führung auf der Route66 im Reisebüro buchst.


    Kannst Campingausrüstung für Unsummen nach Hause bestellen, nur Zelten darfste nur noch auf genau abgemessenen Parzellen auf festen Campingplätzen mit 3 Seiten Platz-Verordnung.


    Selbst reine Mopped-Treff-Veranstaltungen verkommerzialisieren immer mehr, da man mittlerweile schon einen professionellen Veranstalter braucht welcher ein Jahr für Termine, Genehmigungen und Vorgaben schuftet.


    ...nur Freiheit ist die einzige die fehlt (jaja - ok - auch vom Marius geklaut.

  • #155

    Ich habe in der Schweiz bemerkt, dass Politiker(innen) jetzt sehr gerne auf das Thema aufspringen. Sachkenntnis ist absolut nicht vorhanden und auch nicht notwendig, aber das Thema zieht bei grossen Teilen der Bevölkerung.

    Bei diversen Diskussionen habe ich erkennen müssen, dass sachliche Diskussionen nicht möglich sind. Sobald viele schon nur Motorrad hören/lesen rasten die aus.

    Dass Lärm in der heutigen Zeit ein Problem ist, lässt sich nicht mehr leugnen, ja, da muss man was dagegen tun. Es kann aber nicht sein, dass mit untauglichen Mitteln, wie der Nahfeldmessung, gegen Motorräder gearbeitet wird. Jeder Motorradfahrer weiss, dass es mehrheitlich auf die Fahrweise ankommt. Zudem müssen alle Verkehrsteilnehmer, also auch Autos, in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen werden.
    Dabei hilft es jedoch nicht wenn man hochtourig durch ein Dorf fährt, die Strecken x-mal hoch und runter fährt und die Anwohner beleidigt und verärgert. Oder die Klappen voll offen hat um alle am satten Sound teilhaben zu lassen.
    Wollen wir die Diskussion auf eine sachliche Ebene bringen, geht es wohl nicht anders als uns auf der Strasse vernünftig zu Verhalten, ansonsten werden Verbote kommen.

  • #156

    Also der „Lärm“ ist ja nix Neues. Das war in den 80ern wie auch 90ern nicht weniger.

    Im Gegenteil - und da waren auch nicht alle Menschen nur noch krank und Lärmgeschädigt. Vllt. ja einfach nur lockerer.

    Übrigens da hieß Burnout auch noch „Boah bin ich vonne Maloche im Arsch“ und Mobbing hieß da noch „ärgern“ oder „rumstänkern“. 😬


    Und mir kommt es speziell bei Töffs wie eine Hexenjagt langsam vor.

    Ein Bekannter von mir wohnt in der Nähe von Deutschlands größten Flughafen.

    Der würde viel lieber ab und an am Tag ein Möppie hören.


    Zwei mal im Monat kommen in unserer Wohnanlage die Rasenkünstler.

    Wenn die 3 Stunden am Stück mit ihren Laubgebläsen und Kantentrimmern Jonglieren wirste wahnsinnig! Dat is wie 1a-Terror.

    Und wenn dann unser Gartenheinz meint Samstag und Sonntag mit seinem 2Takt-Rasenmäher eine Golfplatz ähnliche Rasenstruktur zu zaubern - ja - da weißte was Lärm ist welcher mal wirklich nicht schnell vorbei geht.

  • #157

    Also der „Lärm“ ist ja nix Neues. Das war in den 80ern wie auch 90ern nicht weniger.

    Im Gegenteil - und da waren auch nicht alle Menschen nur noch krank und Lärmgeschädigt. Vllt. ja einfach nur lockerer.

    Übrigens da hieß Burnout auch noch „Boah bin ich vonne Maloche im Arsch“ und Mobbing hieß da noch „ärgern“ oder „rumstänkern“. 😬


    Und mir kommt es speziell bei Töffs wie eine Hexenjagt langsam vor.

    Hi


    Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Leider haben die Wutbürger sich auf Uns Mopedfahrer gerade Eingeschossen und daher hilft alles Lamentieren und wehren nichts. Die wollen das die Mopeds leiser werden und damit müssen Wir zurecht kommen.


    Ich war Gestern in der Alb und dort im Lautertal. Wenn ich zurück denke wie es dort vor 4 Jahren noch zuging, dann ist es jetzt eine Oase Idyllischer Ruhe. Die Anwohner sind sogar wieder Freundlich zu Uns Mopedfahrern, wenn man gesittet und Angepasst fährt. Wir hatten den ganzen Tag lang Spaß und wurden Nirgends mit Mistgabeln beworfen. In den Ortschaften gesittet mit 50 oder 30 km/h und im 4ten Gang. Außerhalb Attacke dort wo es geht.


    Funktioniert. Alle sind zufrieden. :thumbup::)

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #158

    Also der „Lärm“ ist ja nix Neues. Das war in den 80ern wie auch 90ern nicht weniger

    Die Lautstärke der Fahrzeuge ist in den letzten 30 Jahren sicherlich gesunken ABER ein kurzer Blick in die Statistik zeigt: 1980 waren in Deutschland 23 Millionen Autos registriert und 2020 sind es 47 Millionen Autos.


    Der Lärm mag im Schnitt zwar geringer sein, aber die Häufigkeit hat sich verdoppelt!


    Wenn deine Nachbarn einmal im Jahr ne richtige fette Party schmeissen und dich am Samstag Abend wach halten stört dich dass sicherlich weniger als wenn sie einmal pro Woche sich laut auf ihrem Balkon unterhalten und dich somit wach halten.

    Alle guten Dinge sind 3 - Zylinder!

  • #160

    Also der „Lärm“ ist ja nix Neues. Das war in den 80ern wie auch 90ern nicht weniger.

    Im Gegenteil - und da waren auch nicht alle Menschen nur noch krank und Lärmgeschädigt. Vllt. ja einfach nur lockerer.

    Übrigens da hieß Burnout auch noch „Boah bin ich vonne Maloche im Arsch“ und Mobbing hieß da noch „ärgern“ oder „rumstänkern“. 😬

    Naja, damals konnte man sich auch noch gepflegt auf die Schnauze hauen. Da war Mobbing/Burnout halt weniger ein Thema.

    Da haben es sich die Leute 3x überlegt zu mobben oder andere in den Burnout zu treiben.

    Ich fand es damals wesentlich sozialer.

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