Beiträge von Just lean it!

    Hallo Tom.


    Ich würde mich mal von dem Begriff "der beste" freimachen und eher auf "der für mich passende" ändern.

    Was die Haltbarkeit angeht, kann ich für mich folgendes sagen:

    Ich fahre definitiv eher sportlich. Der S22 als Erstbereifung hielt trotz 1000 bzw. 1600 Km Einfahrphase der NEUEN MT09 bei mir hinten nur 3000Km. Er funktioniert sehr gut auf diesem Motorrad und liegt definitiv auf der sportlichen Seite.

    Danach hab ich den Conti Sport Attack 4 montiert. Auch sehr sportlich und hielt bei mir hinten glatt 4300 Km, wohlgemerkt mit Feuer ab dem ersten Tag der Montage, da die MT09 ja schon eingefahren war.

    Die Unterschiede kann ich für mich so charakterisieren: Conti ist nicht ganz so sportif wie der S22, gript kalt und auch bei 5 Grad besser als der S22, rollt weicher ab auf schlechtem Asphalt. Hat mir auf der Landstraße sportlich gefahren besser gefallen, da Längsrinnen etc. weniger ein Eigenlenken verursachen. Zudem fährt er sich auf dem ganzen Schräglage Bereich harmonischer. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass er keine verschiedenen Mischungen auf einer Lauffläche hat wie der S22, aber er fällt einfach durch weniger Störanfälligkeit durch schlechten Asphalt auf.

    Sehr deutlich ist bei mir zudem, dass der S22 die letzten 1000 Km seiner Haltbarkeit kein Quell reiner Freude mehr war. Er wurde gegen Ende etwas störrisch und hart im Dämpfen.

    Ich hab nach dem ersten Conti wieder einen Sport Attack 4 drauf gemacht und bleibe dabei.


    Zum Vergleich: Der Road Attack 3 bei einem Kumpel auf der Hypermotard 955 war bei der Serpentinenjagdmit mit viel Gas auf der Kante aus der Kurve irgendwann dann etwas zu weich geworden und hat geschmiert und dickere Bröckchen am Rand gezeigt als der Sport Attack 4 (wir fahren oft zusammen und ähnlich flott).

    Beim flotten Fahren im noch fast legalen Bereich (also nicht im Tiefflug) die N106 von Florac Richtung Ales runter, sieht das Laufbild des Sport Attack 4 dann so aus, wie auf dem angehängten Foto: Fein angekrümelt und ohne "Linien" durch Übergänge zwischen verschiedenen Lauf Mischungen. Der Road Attack 3 sah außen rauer und gröber aus.


    Vielleicht würde ich mit der gedrosselten MT den Road Attack 4 testen. Denn gehalten hat der 3er auf der Hyper knapp 5000 Km und der 4er soll ja nochmal was draufgelegt haben (jedoch Hörensagen von Bekannten mit Street Triple 765).

    So, das ist jetzt mal mein Eindruck bei meinem Fahrstil und meinem Anforderungsprofil.

    Michelin kam bei mir auf der MT nicht mehr in Frage, mit dem kam ich auf der Duc (Vorgänger der MT09) gar nicht zurecht, dito Pirelli. Dem Pirelli vertraute ich irgendwie nur wenn es Minimum 20 Grad hatte, vorher war der irgendwie bocksteif. Der Michelin löste sich in den Vogesen beim Ballern fast auf und die TC regelt damals dann permanent.

    Aber jeder hat dazu eine eigene Meinung, je nach Fahrstil, etc.

    Das Gewicht war beim Kauf des neuen Motorrades vor einem Jahr in der Tat ein K.O. Kriterium: Es musste wegen des Heckträgers deutlich unter 200Kg liegen. Ich hatte (außer meinem 300er Roller) bislang meist eine meiner 350er RDs für den Urlaub dabei. Hatte vor dem Kauf der MT-09 noch die Streety 765R und die KTM Duke 890 in der engeren Auswahl. Probefahrten haben dann den Ausschlag gegeben, da alle um die 190 Kg vollgetankt liegen.

    Hallo.

    Nein, das ist der Träger "Macro", den Sawiko mal gebaut hatte. Die Aufnahmen werden dort am Rahmen verschraubt, wo normalerweise die Anhängerkupplung drankommt. Darf bei Auflastung dann 200Kg drauf.

    Hallo.

    Wenn ich mir ansehe was meine PV Anlage aktuell an Überschuss produziert den ich nicht nutzen kann, stehe ich der Elektrolyse zur Wasserstofferzeugung trotz schlechtem Wirkungsgrad sehr offen gegenüber. Meine Trina Solar (Vertex) Module haben auch nur knapp 21% Wirkungsgrad. Oder wie es ein Prof meines Werkstudenten am Umweltcampus auf den Punkt bringt: "Ist es ein besserer Wirkungsgrad, wenn die Sonne ungenutzt nur den Wüstensand heiß macht? Klares Nein."

    Übrigens äußert sich der Überschuss auch in den Strompreisen bei den dynamischen Tarifen des Stromanbieters Tibber. Gestern und heute waren/sind die reinen Kilowattstundenpreise im Keller. Schade, dass der 10 kW/h Akku im Keller schon voll ist und ich im Urlaub. Das hätte sich gelohnt den vollzudtopfen. Ich hänge mal die Screenshots an, von der stundengenauen Abrechnung.

    Kann nebenbei übrigens nicht verstehen, warum die Leute noch bei ihren teuren, langfristigen Verträgen bleiben und den Wechsel zu Tibber nur empfehlen.

    Ich hab einen VW California, aufgelastet. Auf den Sawiko Makro Heckträger darf ich 200Kg laden. Hab da die MT-09 drauf oder eine meiner RDs.

    Bin seit gestern in Urlaub an der Ardeche in Südfrankreich, am Rande der Chevennen. Traumhafte Motorradregion hier, völlig einsame Straßen, nicht wie in den Alpen wo sich alles auf den Pässen und ihren Anfahrtsstraßen drängt. Sehr dünn besiedelt. Das Motorrad reist im Windschatten vom Bus (Hochdach-Cali mit 2,60m Höhe) und bekommt keinen Dreck ab. Könnte auch Schutzplane drüberziehen, ist aber nicht nötig. Mach vor dem Verladen nur 4 Liter Sprit rein, dann bin ich irgendwo Mitte 185 Kg. Wurde in Kärnten mal an der AB bei einer Kontrolle hinterm Oswaldibergtunnel gewogen, da das Gesamtgewicht nach der Auflastung höher als 2,8t liegt und es war alles in Ordnung (auf der kritischen Hinterachse sogar noch knapp 50 Kg Luft). Reisegeschwindigkeit pendelt sich so um die 120 ein. Bei Zwischenrast auf längeren Touren ins Zielgebiet stell ich mich irgendwo hin und schlafe, im Zielgebiet mach ich Camping. Vorteil ist auch, das man auf jedem Supermarktparkplatz parken kann oder bei Sehenswürdigkeiten, die ich mir auf der Anfahrt zwischendurch mal ansehen oder erwandern will. Für mich nach längerer Hänger Nutzung die praktischste Lösung, da ich sowieso gerne campe.

    So, und jetzt machen wie's noch akademischer und fahren statt gerader Straße mit wenig Schräglage wie z.B. bei 500Km Anfahrt über Autobahn und dann im Gegensatz dazu stattdessen über kleinste Landstraßen mit vielen Kurven und somit vielen Km in Schräglage:

    Der Abrollumfang auf der Reifenflanke ist dann um ein MEHRFACHES geringer in Schräglage, als in der Mitte bei Geradeausfahrt. Ergo geht der Kilometerzähler bei überwiegender Kurvenfahrt erheblich deutlicher vor, als bei sturer Geradeausfahrt (der Tacho übrigens auch). Und um ein Vielfaches mehr, als bei den geringen Unterschieden zwischen Reifen gleicher Dimension aber unterschiedlicher Herstellern.

    Kurvenfahren tut also mehr Km auf den Wegstreckenzähler spülen als Geradeausfahren. Obwohl man die gleiche Distanz (z.B. auf dem GPS) zurückgelegt hat.

    Leute, kommt wieder zurück auf die Erde 😂.

    Hallo.

    RN69 von '22, ganzjährig angemeldet, 6000Km/Jahr, Vollkasko mit 500 SB & Teilkasko 150 SB sowie natürlich Haftpflicht.

    Bei jeweils 20% Beitragssatz zahle ich für HPF & VK zusammen knapp 305€ bei der AXA. Habe aber einen kleinen Rabatt, da ich dort die Firma, alles ums Haus, Autos, etc. laufen habe.

    HUK kann ich nur abraten, die zicken im Schadensfall erheblich, eigene Erfahrung.

    Die AXA hingegen musste in den letzten Jahren am gleichen Auto leider zweimal einen satten Hagelschaden (Dach, Haube, Heckklappe) regulieren :( , lief anstandslos :thumbup:.

    Den Schock bekam ein Freund demletzt, als er sich eine aktuelle Superduke R zulegte: Alleine 1200€ für die VK! Er fährt allerdings 10000 Km/Jahr und liegt bei 35%. Die SDR 1290 scheint aber allgemein in der Kasko so ziemlich der "Jackpot" zu sein...

    So oder so: Die MT-09 ist ein äußerst finanzschonendes Moped.