Racing Blue beschreibt es recht gut. Den eigentlichen Key kann man nicht lesen. Eventuell wird der bei jedem Anlernen sogar erst neu erzeugt, so das auch Yamaha den nicht kennt(und damit auch Ali nicht). Kryptografie mit asymetrischen Verfahren ermöglichen es, das man 2 korrospondierende Keys erzeugt, der eine kann nur VERSCHLÜSSELN, der andere nur ENTSCHLÜSSELN. Heist man könnte seine eigene Verschlüsselung nicht mehr lesbar machen, selbst wenn man wollte ohne den zweiten Key.
Aber das ganze hat einen gewaltigen Nachteil: verliert man den Key wäre das Steuergerät gebricked(also ungefähr soviel wert wie ein Backstein). Man benötigt also einen Fallback, einen Code Und bekommt nun ein Sicherheitsloch. Bei Bezahlkarten sind das sogar nur 4 stellige Zahlen. 9999 Versuche und ich hab es garantiert. 3 Fehlversuche und die Karte wird gesperrt.
Beim Moped macht man ein Verfahren, das ein "hacken" zur Lebensaufgabe macht. Wenn man 20 sekunden für die Eingabe einer 6 Stelligen Zahl braucht(da ich kein Keyless habe, weis ich nicht die genauen Zeiten und Zahlencodes), würde man 999999 Möglichkeiten haben. Man sagt in der Wahrscheinlichkeitsberechnung, das man nach 50% der Versuche erfolgreich ist im Schnitt. Also ca 500.000 Versuche = 10 Millionen Sekunden = 115 Tage ohne Schlaf nur Codes eintippen. Also roundabout 2 Jahre bis zum statistischen Erfolg.
Damit ist es also ziemlich unwahrscheinlich, das jemand das am Motorrad direkt machen kann. Und der rest mit dem Keyless System muss dann die Möglichkeiten das man es mitlesen kann und kopieren ausmerzen. Funksignale könnte man kopieren, dann muss man den Schlüssel nicht kennen. Einfach das selbe senden was der Schlüssel beim letzten mal gesendet hat. Ich muss nicht wissen was ampua tykkiä heist, es reicht in Finnland das zu rufen. ohne das ich die Sprache kenne, ich habs nur mal irgendwo gehört. Genau das muss man bei Keyless auch noch verhindern. Würde man einfach nur die ID senden, würde die jeder mitlesen. Sendet man die ID verschlüsselt, ändert das ja nichts. Man würde die verschlüsselte ID lesen und eben die Senden. Man braucht kein Finnisch zu können um ampua tykkiä zu sagen.
Das macht das ganze System für den Laien der nur die äusseren Dinge sieht und sich den Rest irgendwie aus der Lebenserfahrung zusammen reimt, anfällig für Fehlannahmen. Krytografie mit asymetrischen Verfahren kann man nicht durch belauschen knacken. Und die Sicherheitslücke bei verlorenem Schlüssel hat man durch zeitaufwendige Eingabe abgesichert.