Früher hatten wir Vergaser, heute haben wir Einspritzanlagen und Luftmengenmesser. Aber ja, es wenig Gefühl gehört bei den Messuhren dazu.
Beiträge von Chefin
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Ich bin mir sicher, du würdest definitiv einen Unterschied zwischen 85 dB und 100 dB bemerken.
Die Dezibelskala ist logarithmisch, was bedeutet, dass ein 10 dB Anstieg eine zehnfache Erhöhung der Schallintensität darstellt. Wenn du 100 dB mit 85 dB vergleichst, wirst du feststellen, dass sie sich wie 10:1 verhalten. Das heißt, ein 100 dB-Geräusch ist 10-mal intensiver als ein 85 dB-Geräusch.
Eine allgemeine Faustregel besagt, dass eine Erhöhung von etwa 10 dB als "doppelt so laut" wahrgenommen wird.
Kann mir da kaum vorstellen dass die Messung stimmt, sonst hättest du dass selber ohne Messgerät bereits gemerkt.
Daher gehe ich davon aus das mit der anlage alles in Ordnung ist.
Beim Schall ist es allerdings 6dB wenn es doppelt so laut ist. Weil im Schalldruckpegel(dB) bereits 2 Werte verbunden einfliesen und daher eine andere Scalierung gilt. Diese 6dB werden gerne als doppelt so laut dargestellt. Das stimmt zwar rechnerisch, wenn man den Druck in pascal misst, aber hörtechnisch nicht. Da empfinden wir völlig anders.
Die Formeln sind ziemlich komplex und es fliest mehrfach Quadrierung in den Logarythmus ein. Deswegen nicht 10 sondern 6, ganz genau 6,021.
Zurück zum Auspuff, der ist dann wenn das Messgerät richtig misst, 4x so laut(doppelt sind 6dB, dann nochmal 6dB sind nochmal doppelt -> 4x so laut). Hier würde ich entweder eine Kontrollmessung mit anderem Gerät machen oder nachfragen wieso der Auspuff soviel lauter ist. Allerdings: was genau steht den in der ABE wie laut er ist? Es gibt durchaus Anlagen die mit höherer Lautstärke so zugelassen sind. Daher haben die eine ABE die dann deinen Eintrag im Schein aufhebt.
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Ja, Flüssigkeiten können in den Brennraum gelangen. Und deine Versuche haben vermutlich einige Schäden hinterlassen. Den Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren. Heist das dein Motor via Pleul auf Block geht, wenn der Kolben nach oben nicht weiter kommt.
Richtig schlimm wird das allerdings, wenn es nur einen Kolben so erwischt. Und beim Starten dann 1-2 Kolben schon zünden und für Energie auf der Kurbelwelle sorgen, die dann der blockierte Kolben abbekommt. Unter Umständen reist dir dadurch der Kopf oder Lager werden so vorgeschädigt, das sie demnächst fressen.
Wenn Moped länger quer liegt, Zündkerzen raus beim starten. Leider heute nicht mehr so einfach wie früher mal. Da waren Zündkerzen leicht zugänglich. Hier bewährt sich dann eine Trockensumpfschmierung, da kommt sowas fast nicht vor. Aber ich drück dir die Daumen, das es keine bleibenden Schäden gab. Den nur der Anlasser alleine hat nicht genug Kraft für größere Schäden. Aber wenn halt 1 oder 2 Zylinder doch eine Zündung hinbekommen, das haut rein.
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Theoretisch ja, praktisch viel zu viel Ungenauigkeit bei so einer einfachen Messvorrichtung.
Wer richtig viel Erfahrung hat mit solchen Einstellarbeiten kann es vieleicht hinbekommen, dann auch mit so einfachen Hilfsmittel brauchbare Ergebnisse zu bekommen....vieleicht. Aber so als jeamdn der bisher noch keine professionelle Geräte nutzt, denke ich, das am Ende mehr verstellt ist, als es gut zu machen.
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ja am anfang ging das bei mir auch noch gut, und der bewegt sich kaum. Trotzdem zur meiner sicherheit möchte ich jetzt doch nun lieber mal den griff festkleben....
Die werden irgendwann auch mal defekt sein. Es sind mehr oder weniger Verschleissteile, da die Heizwicklung durch deine Bewegungen andauernd durchgewalkt werden.
Hast du die dann geklebt, wirst du fluchen wenn du das wieder runter bekommen willst. Wenn überhaupt, dann ein Loctide Schraubenkleber, der lässt sich durch erhitzen lösen. So kannst mit Heissluftfön dann das ganze wieder runter bekommen. Epoxy wird definitiv nicht mehr ohne mechanische Bearbeitung entfernbar sein.
Sekundenkleber wäre daher das höchste der Gefühle. Und ja der hält das aus. Ich benutze den für meine Pfeile beim Bogenschiessen um Federn und Spitze einzukleben. Und die bekommen vom 40pound Bogen(ca 180N Druck) richtig was drauf und schlagen dann in Kunststoff ein oder wenn ich vergeige, ins Holz aussen rum. 250 Schüsse macht so ein Pfeil aber locker mit ohne das sich die Klebung löst. Auch nicht an den Federn.
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Hallo zusammen,
bin Neuling (erstes Motorrad seit 10/2024) und bin jetzt ca. 2300km mit der MT09 RN87 gefahren.
In der Betriebsanleitung steht (8-15):
1) Vorder- und Hinterreifen sollten immer vom selben Hersteller sein
2) Ausschließlich (!) der S23 ist (nach zahlreichen Tests) von Yamaha freigegeben worden.
Wie ist das zu verstehen? Relevant für die Betriebserlaubnis oder schreiben die das, um sich rechtlich abzusichern, wenn man davon abweicht und Unfälle passieren?
Danke vorab und Grüße aus einem Kurvenparardies in BaWü.
PS: mir ist der hintere auch schon ein paar mal beim Beschleunigen in Schräglage aus der Kurve weggerutscht, daher befasse ich mich mit der Reifenfrage.Es gibt keine Reifenbindung, auch der Hersteller kann dir da nichts vorschreiben. Allerdings, wenn der Reifen versagt und rutscht ist das eh kein Gewährleistungsfall, sondern ein Vollkaskofall. Daher sind die Reifen deine Entscheidung. Yamaha hat aber auch keine weiteren Reifen getestet ausser der Standardbereifung. Können dir also nicht sagen, welche Reifen noch taugen. In Gewisser weise schon ein Haftungsauschluss. Wenn du Reifen drauf machst die schlingern oder bei hoher Geschwindigkeit pendeln, will Yamaha davon nichts wissen. Mit den getesteten Reifen war die Maschine jedenfalls OK im Fahrverhalten.
Mischbereifung muss nicht schlecht sein, aber da bist bereits in der hohen Schule des Reifenhandlingtesten. Reifen vom selben Hersteller sind zueinander gut verträglich. Reifen unterschiedlicher Hersteller können besser sein, meist sind sie aber schlechter. Verboten ist nur Reifen mit unterschiedlicher Bauart, also Diagnonal oder Radialreifen zu mischen. So jedenfalls mein letzer Stand, aber da sich das aktuell jährlich ändert, bin ich da auch nicht mehr sicher, ob das noch gilt. Früher galt das mal.
Muss dazu sagen: gilt nur für Fahrzeuge mit EU-Zulassung, also so ab ca 2000 Aufwärts, bei älteren kann es sein, das noch die nationalen Vorschriften von damals gelten. Das kann gut sein, wenns zum Vorteil des Halters ist(zb keine AU wenn vor 88 Erstzulassung), aber auch schlecht wenns zb um Reifenbindung geht. Dann darst auf die alten Böcke kaum moderen Reifen einfach drauf machen. Alles muss dann neu geprüft werden.
Dein Bock ist neu, also Schau dich um, was es für Reifen gibt und such dir was aus, das zu deinem Fahrstil passt. Fährst du hart, solltest entsprechend Sportreifen nutzen. Fährst mehr Cruisingmode, würde ich einen haltbaren Tourenreifen nehmen. Oder alles mögliche dazwischen...jeder Hersteller kocht inzwischen mit spezieller Rezeptur. Da gibts feine Abstufungen.
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So legen Landwirte eben ihr Lieblingsfahrzeug tiefer
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Naja ich will mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, und komplett ausschließen dass Yuasa keine schlechte batterien macht mach ich nicht, aber aus meiner persönlichen erfahrung habe ich keine probleme gehabt. Aber so wie bei anderen sachen, ein Kumpel hat sich ein auto geholt, super zuverlässig, der zweite genau den selben und hat nur probleme damit. manchmal ist einfach der wurm drinn.
Mir Tuts Leid das deine erfahrung mit Yuasa so schlecht war.
Ist vieleicht etwas "falsch" rüber gekommen. Ich benutze zb im Geschäft für unsere USV im Büro nur diese Yuasa. Auch sonst bin ich ziemlich überzeugt von der Qualität, so wie du.
Wollte damit eigentlich sagen: so wie der Händler reagiert hat, war wohl im Hintergrund klar: das war eine miese Charge. Deswegen diese unkomlizierte Rücknahme und am Ende Geld zurück ohne weitere nachfragen. Auch gute Firmen können eben mal in die Scheisse greifen und die Qualitätskontrolle vergeigt es.
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Wir haben für die 125er eine Yuasa bestellt, nachdem die orginale kaputt war. 6 Wochen später defekt, Garantie, ohne stress vom Händler neue bekommen...Yuasa...4 Wochen später: kaputt. Eine Mail und das Geld kam zurück.
Erkenntniss: Yuasa ist zwar kein Hightec aber gute Mittelklasse und auch denen geht mal eine Charge schief. So schief, das der Händler nichtmal die alte Batterie zurück wollte, unsere Mail mit der Behauptung hat gereicht.
Daher kann auch eine neue Batterie schon nach 3 jahren kaputt sein. Auch wenns eine Markenbatterie ist. Würde bei denen nie was kaputt gehen, bräuchte man ja keine Gewährleistung. Und halt nach 3 Jahren hinüber ist dann wohl Pech....jedenfalls würde ich es nicht so weit wegschieben und zur Sicherheit einmal Starthilfe mit einer Autobatterie oder direkt von einem Auto aus geben.
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Mit Homemittel kannst das nicht prüfen. Du hast eine Spule die magnetisch Kontakt schliesst. Du kannst nichts davon zuhause wirklich auf Defekte prüfen. Bestenfalls hast du Null Durchgang an der Spule, dann zieht aber das Relais garnicht mehr an. Da macht es nichtmal mehr klack.
Da bei dir aber Dauerklacken ist, kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage: Windungsschluss, heist es wird ein viel zu geringes Magnetfeld erzeugt, aber es fliest immer noch ein Strom. Oder mechanisch festsitzende Kontakte. Oder Staub bzw Dreck dort wo das Magnetfeld sich aufbaut und das verhindert, das die Kontakte korrekt schliessen.
Möglicherweise ist aber auch der Anlasser fest, heist er zieht enorm hohen Strom und dadurch fällt das Relais ab. Anlassertritzel defekt und blockiert...zb...oder Anlasser selbst einen Windungsschluss. Aber alles Dinge die du ohne Fachkenntnisse nicht gut überprüfen kannst.