Beiträge von Chefin

    Es gibt kein einseitiges Kündigungsrecht. Das ist immer beidseitig. Und so wie der Kunde wegen Liefertermin überschreiten kündigen kann, kann das auch der Händler. Natürlich will er das erstmal nicht, weil ihm Geschäft flöten geht. Und es hinterlässt einen Scheiss Eindruck und Reputation.


    Aber wenn Yamaha die Preise soweit anhebt das der Händler drauf legt, wird er das eben NICHT machen und kündigen. Und das Kündigen wegen Preiserhöhungen ist in den Verträgen die ich so kenne auch immer drin.


    Es gibt keine Verträge die unkündbar sind....und zwar von beiden Seiten. Es gibt natürlich Auslegungen die durch Gerichte getroffen wurden. zB wenn du die Maschine mit hohem Rabatt kaufst, der Händler nun jemanden findet der mehr bezahlt und es diesem Kunden verkauft und dich stehen lässt. Nur das musst du auch nachweisen können. So und ähnliche Dinge darf der Händler nicht. Aber wenn von aussen der Aufschlag auf ihn zukommt, darf er ihn weiter geben oder kündigen.


    Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was", sondern bei "so isses" und das wird durch BGB und die hundertausend Urteile im laufe der letzten 70 Jahre seit das BGB gilt geregelt. Könnte man Kündigungen ausschliessen würden das viele Unternehmen machen. Was allerdings geht, sofern du es nachweisen kannst, Kosten die entstanden sind aufgrund deiner Bestellung dem Händler aufs Auge drücken. zB wenn du schon Tuningteile bestellst, die du nun aufgrund der Kündigung nicht gebrauchen kannst. zB weil du nun eine andere Maschine kaufst die schneller lieferbar ist. Nun ist dir ein Schaden dadurch entstanden und für den ist er durchaus haftbar. Nur muss der Schaden auch entstanden sein, was man dazu noch nachweisen muss und er darf nicht provoziert worden sein.


    Keiner darf durch die Kündigung schlechter da stehen. Preiserhöhungen sind davon aber ausgenommen.


    Man bekommt aber keinen Schaden ersetzt als Rache. Konventionalstrafen müssten vorher im Vertrag stehen.

    Nein, es war nur ein Modell, das diesen Zahnriemen hatte so von 2000-2004 oder 2005. Die Ur-F Vergaser bis 2000 hatten alle Kette und die Dakar sowieso. Seit 2005 sind es wieder Ketten. Die großen Böcke mit Boxer hatten schon immer Kardan, nie Riemen. Und die R und RR alle Ketten.


    Und nein, Wechseln ist NICHT leicht. Weil die unter hoher Spannung stehen und einen genau definierte Spannung wieder brauchen. Dazu muss man nach dem Einbau Zug auf den Riemen bringen und das genau vermessen. Das nötige Messgerät haben die wenigsten. Zug bekommt man über den Exzenter hin, aber messen nicht. Und mit falscher Spannung scheisse für Riemen.

    BMW ist auch wieder davon weg. Harley steht halt drauf, weil dort das Kettenfett ein absolutes NoGo ist. Da ist Optik eben alles, Funktion ist zweitranging.


    Riemenantrieb wird dort verbaut wo es stark auf die Optik ankommt und Kettenfett absolut unerwünscht. Und wo ein Kardan emotional abgelehnt wird. Riemen haben schon ihr Einsatzgebiet. Aber eben nur ein sehr eng begrenztes.

    Abreisschrauben, Drehen bis sie abreisen, dann sind sie fest.


    Kleine Handflex ist kein Hexenwerk. Allerdings halte ich es für unklug wenn man bereits bei der Handhabung einer Flex mentale Probleme hat und Angst vor dem Werkzeug, überhaupt am Moped selbst zu schrauben. Sehr leicht passieren dann Fehler, weil man keine Ahnung hat wie ein Werkzeug genau funktioniert und wie man es fachgerecht einsetzt.


    Wenn du auf Zahnriemen umbaust muss das Pendant zum Kettenblatt an der Schwinge fest gemacht werden. Beim Reifenwechsel nimmt man ja die Kette mit runter und danach bastelt man das wieder drauf, alles easy. Jedenfalls bei Zweiarmschwingen. Beim Zahnriemen muss man eine bestimmte Spannung aufbauen und darf die dann nicht demontieren. Heist die Riemenscheibe ist mit einer Lagerung an der Schwinge festgemacht und das Rad zapft nur ein in die Scheibe. Das muss bei der Schwingengeometrie bereits vorgesehen sein oder nachträglich umgebaut werden. Nicht falsch verstehen, machbar ist das alles, keine Frage.


    Aber ab dann ist es soweit umgestrickt das man schon wissen muss wie die Wartung und Pflege solch eines Riemens geht. Den nun gibt es kein Werkstatthandbucht das einem das näher bringt. Man muss nun eigene Daten sich aufschreiben. Woher Ersatzriemen? Welche Drehmomente gelten nun für die Schrauben? Regelmässige Kontrolle auf Beschädigung. zb können Steinchen am Riemen ganz böse Löcher reisen. Alles machbar, keine Frage. Aber man muss sich das nun selbst zusammen suchen und in einer Werkstatt werden die sich 2x überlegen da zu reparieren. Sie können es sicherlich, aber müssen dann Gewährleistung übernehmen. Und das bei einem Umbau den sie nicht kennen. Und da wir Deutsche ja als Prozesshansel bekannt sind, lassen Fachwerkstätten bei sowas die Finger weg. Das läuft also drauf raus das man im Bezug auf diesen Riemen alles alleine machen muss.


    Und damit sind wir wieder am Anfang, bei dem Umstand das dir schon eine Flex zum Ketten trennen zuwider ist.

    Man muss das sportlich sehen


    Die Grünen sagten vor der Wahl: keine Waffen in Kriegsgebiete. Heute nach nichtmal 6 Monate heist es: alles was wir entbehren können ab ins Kriegsgebiet.


    Ein Motorradverbot wird genau so lange gefordert bis der erste Grüne Spaß dran findet. Ich denke mal das dürfte machbar sein(denen den Spaß klar zu machen). Ich mache mir da keine Sorgen. Atomkraft nein danke, aber da wir ja jetzt auf Elektroautos setzen, wie wäre es wenn sie weiter laufen? Es gibt also nichts zuverlässigeres als die Tatsache das die Grünen genau solange etwas fordern bis man sie wählt und dann das Gegenteil entscheiden. Einfach weil es der bessere Weg ist.


    Statt 2,8t Elektroauto um 120Kg Mensch zu transportieren nimmt man 200kg Moped und bringt den Mensch auch noch dazu, sich sportlich fit zu halten, damit das mit dem Cruisen auch klappt und man statt 1000 Euro für Carbon aus zu geben lieber 20 Euro Fitnessstudio um 1kg abzuspecken. Oder wie meine Eltern in den 80er sagten: die beisen nicht, die wollen nur labern.

    Betrifft jetzt nicht den Conti Road Attack, sondern den Trail Attack3 auf meiner BMW. Hatte den drauf, war nach 3000km tiefe Risse im Negativprofil, also praktisch im letzten Stück Gummi vor der Karkasse. Zum Händler, wurde getauscht auf Garantie. Waren 3 Monate alt. Nun ist der Hintere wieder 5000km weiter und fängt ebenfalls an, ganz leichte Risse im Negativprofil zu bekommen. Noch unkritisch und nur noch 2,5mm drauf. also wird bald sowieso runter kommen.


    Irgendwie sieht das nach Qualitätsproblemen in der Fertigung aus. Guter Ansatz im Design, aber wenn die auf mehrere Standorten produzieren, ist vieleicht einer davon gut geschult, beim anderen wird nur Schrott gemacht.

    Naja, ich weis das bei meiner Tracer Kunststoffteile gefehlt haben. Wir haben im Geschäft auch so unsere Probleme. Es fehlt Grundstoff, sprich Granulat mit der richtigen Zusammensetzung. Irgendwas hätten wir bekommen. Aber wir müssen Spezifikationen einhalten vorallem was Brandhemmend und Temperaturfestigkeit angeht. Ein Kunde hat aber nun beschlossen, das er mit billigerem Material auch klar kommt, hauptsache er kann liefern. Also wird nun billiger Kunststoff verwendet. In wie weit das nun die Qualität des Endprodukt beeinflusst weis ich nicht. Den ein hoher Brandschutz wie das urspüngliche Material wird ja nicht immer benötigt. Manchmal ist es einfach nur ein "posermerkmal" also etwas das man unbedingt haben möchte aber eigentlich nicht braucht.


    Wie das dann beim Moped ist, ist wieder ne andere Sache. Billiger Kunststoff mit weniger UV-Schutz wird also schneller verrecken bei manchen. Ebenso war bei meiner wohl auch Auspufflieferant unpässlich. Ein anderer Lieferant der einspringt liefert aber vieleicht nicht die selbe hohe Qualität. Aber er liefert wenigstens. Wenn auch nur halb so viel wie benötigt.


    Also ja, es kann durchaus zu starken Qualitätschwankungen kommen. Und das eine Firma dann bei einem Premiumhersteller für teuer Geld fertigen lässt, hauptsache zufriedene Kunden ohne die Mehrkosten weiter geben zu können halte ich für extrem unwahrscheinlich. Zwar wünschen sich alles das es so gemacht wird, aber mehr wie ein Wunsch isses nicht.