Beiträge von Andi Biotika

    Dann besser mit Originalanlage und mit Hörschutz, denn Tatort schauen ist wichtig!

    Einer der wenigen guten Gründe FÜR die GEZ ... :)


    An diesem Sonntag läuft übrigens kein Tatort, sondern ein neuer Polizeiruf mit Bukow und König, erwarte ich schon sehnsüchtig. Die sind mir sogar fast noch lieber als die meisten Tatorte, deutsche Krimi-Filmkunst at it's best.

    Fährst Du wirklich auch bei unter 0 Grad Moped? :icon-eek:

    Krass, was bist'n Du für'n harter Knochen. :wink:


    Fand es sonst bei bis zu 8 oder10 Grad grad noch so erträglich, jetzt mit den Heizgriffen liegt meine Schmerzgrenze noch etwas drunter und ist nun bei 5 oder 6 Grad, weniger möchte ich nicht unbedingt haben beim Moped fahren.


    Wird übrigens Zeit, daß es endlich mal richtig Frühling wird.

    Tja, das mit den 96 DB war echt nicht die klügste Entscheidung von Yamaha würde ich sagen, ziemlich unklug im Hinblick auf die momentane Situation. Auch, wenn das vielleicht in Japan noch nicht so ist wie hier in Deutschland oder in Österreich bezüglich Lärmschutzbeschränkungen - die müssen das doch mitgekriegt haben.

    Und denen muß doch auch klar gewesen sein, daß dann in solchen Ländern bei vielen Käufern genau das (also das Standgeräusch der neuen Tracer) definitiv ein KO-Kriterium beim Kauf sein könnte und sich viele Käufer deshalb lieber eine andere Maschine kaufen, welche die 95 DB noch einhält.


    Oder man kann's auch anders sehen: Noch ein Grund mehr, bei der RN57 zu bleiben und auf das neue Modell zu verzichten. ;)



    Hast Du denn jetzt schon eine gefunden oder bist noch auf der Suche?

    Hier wäre nämlich eine interessante Tracer für Dich, wenig Kilometer, von 2019 und mit Heizgriffen zu einem recht vernünftigen Preis.

    900er Tracer von 2019


    Oder hier, etwas mehr Kilometer drauf, aber dafür mit den Seitenkoffern von der GT und Heizgriffen für nochmal eine ganze Ecke weniger, das ist wirklich kein schlechtes Angebot für den momentanen Markt würde ich sagen:

    Tracer von 2018, mit Seitenkoffern


    Besonders das obere Inserat ist noch ganz frisch, vielleicht hast ja Glück. ;)

    Beim 1000 PS Test stimme ich Dir zu, immer alles ziemlich pro KTM (wie Du schon sagst, beides aus Ösiland, schon sehr verdächtig), aber dennoch unterhaltsam.


    Und mir gefällt gerade die 890er Adventure in der R-Variante doch noch relativ gut (aber auch wirklichnur in der R-Variante), die ist ganz ansehnlich finde ich, der Tank geht gerade noch so als erträglich durch.

    Was ich aber ganz schlimm finde, das ist die normale 790er - furchtbar. :puke-front:

    In meinen Augen eines der hässlichsten Motorräder, die dieser Planet je gesehen hat.

    Sieht aus wie eine Kreuzung aus einer Ameise und einer Hornisse mit extremen Hohlkreuz.

    Ist mir ein absolutes Rätsel, was sich die Designer DABEI gedacht haben ...

    Also man sollte sich über eines im Klaren sein: China ist nicht gleich China.

    Das China-Zeugs hat einerseits nicht umsonst so einen schlechten Ruf, weil das wirklich teilweise schon fast ein Kunststück ist, so eine miserable Qualität zu produzieren und zu verkaufen. Das muß man erst mal hinkriegen.

    Erst letztes Jahr hatte ich mal irgendwas für den Haushalt aus China bestellt, wo ich einfach mal nicht viel Geld ausgeben wollte und mir gedacht hatte, wird schon nicht sooo schlecht sein und wenn, dann ist nicht viel Geld kaputt gemacht worden.

    Naja, was soll ich sagen: So schlecht, wie befürchtet, war's dann tatsächlich nicht - sondern noch schlechter.

    Billigstes Plastik, windigste Verarbeitung, bei der ersten Anwendung schon kaputt gegangen, also wirklich grottig und schlicht unterirdische Qualität.

    Und genau DAS assoziiert man halt meist Produkten aus China.


    Aber es gibt eben auch noch ein anderes China.

    Ein China, das einen zum Staunen bringt.

    Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Fotografieren und ich habe sowohl eine Nikon als auch eine Fuji Kamera daheim. Bei meiner Fuji hat mir der Verkäufer damals leider das Kit-Objektiv nicht mit verkaufen können, weil das schon separat verkauft worden war und so hat er gemeint, er könne mir aber ein anderes Objektiv mit Festbrennweite verkaufen, das keinen Autofokus hat, und zwar das Kamlan 50 mm f1.1. Es wäre ein relativ preisgünstiges Objektiv mit einer unglaublich großen Offenblende von 1.1, was es in dieser Form extrem selten gibt, käme aus China und bevor ich gleich vorschnell abwinke, solle ich es mir doch bitte erst Mal anschauen.

    Nachdem ich es mir angesehen hatte, hab ich verstanden, was er gemeint hat.


    Das Objektiv hat sich schon unfassbar wertig angefühlt, als ich es in die Hand genommen habe und war angenehm schwer, denn das komplette Gehäuse des Objektivs ist aus Metall, was echt bemerkenswert ist. Denn noch nicht mal die original Fuji Objektive, die wirklich richtig gut sind, sind allesamt komplett aus Metall.

    Noch dazu lassen sich beim Kamlan der Fokus- und der Blendenring unglaublich genial stramm drehen, gefühlsmäßig haben die absolut NULL Spiel und drehen sich mit einem traumhaft angenehmen Widerstand, was eine solche Klasse hat, daß alles auf High End, sauteuer und Premium schließen lässt, aber nie im Leben auf China und günstig.

    Und das Teil schießt Bilder mit derart satten, kräftigen Farben und einem traumhaften Bokeh, das es eine wahre Pracht ist.


    Also genau das absolut krasse Gegenteil von dem, wie ich unmittelbar zuvor das Chinaböller-Zeugs beschrieben hatte.

    Kostenpunkt neu für das Kamlan liegt bei 170.- Euro. im Vergleich dazu das XF18 - 55 mm f2.8 - 4 Kit Objektiv von Fuji, welches ca. 550.- bis 600.- Euro kostet, aber auch einen Autofokus besitzt. Hätte das Kamlan noch einen Autofokus, würd es wohl 220.- bis 250.- Euro kosten schätze ich.


    Hab ihn daraufhin gefragt, ob er sich ganz sicher ist, daß das Teil in China gefertigt wird und er meinte: Ja, er hätte damals auch genauso belämmert geschaut wie ich jetzt und konnte es angesichts der überragenden Verarbeitungsqualität auch nicht glauben, aber es ist tatsächlich so.

    Mir blieb dann quasi kaum was anderes übrig, als das Objektiv für schlappe 120.- Euro gleich mit dazu zu kaufen und ich habe und nutze es heute noch so manches Mal, obwohl ich mittlerweile auch das original Fuji Kit Objektiv und noch ein weiteres Objektiv von Fuji habe, welche beide Autofokus besitzen.


    Also man sollte die Chinesen nicht unterschätzen, die können offenbar schon auch allerfeinste Ware in Premium Qualität liefern - allerdings eben auch den größten Schrott, den man sich vorstellen kann.

    Als ersten guten Hinweis darauf, wie das Produkt wohl einzuordnen ist bzw. was einen da wohl erwarten wird, kann man den Preis nehmen: Wenn es gerade mal ein Zehntel oder gar noch weniger kostet als ein vergleichbares hochwertiges Originalprodukt in guter, bewährter Qualität, dann KANN es eigentlich nur Schrott sein, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Wenn etwas dagegen die ein Drittel/die Hälfte/zwei Drittel kostet im Vergleich zum wertigen Original, dann kann das durchaus sehr gute Qualität haben, wie ich nicht nur bei Kameras, sondern auch schon beim Modellbau erleben durfte.

    Im Bereich 1:10 Scale Crawler (ferngesteuerte sehr geländegängige Autos im Maßstab 1:10, die möglichst exakt dem Original nachempfunden sind) bauen die Chinesen Sachen, die einen mit der Zunge schnalzen lassen, allerdings dann auch preislich schon fast auf dem gleichen Niveau wie vergleichbare westliche Konkurrenzprodukte.



    Bei meiner ist das der Fall. Hatte mir kürzlich die Komfortsitzbank gekauft, aber den Standard Soziussitz drauf gelassen, weil da vermutlich nie jemand drauf sitzen wird.

    Kannst problemlos machen, sieht gut aus und passt auch.

    Muß mal schauen, ob ich Bilder finde, wo man das gut erkennen kann.


    Edit: Hab welche gefunden. :)


    Gut zu wissen, daß mit Proxxon Industrial.

    Die handhaben das wohl so wie Bosch und bieten Werkzeug für Hobbyhandwerker an (Bosch grün) und Werkzeug für Profis (Bosch blau).

    Ich gehe mal davon aus, Proxxon Industrial ist dann quasi so was wie Bosch blau und ich schätze mal, für den Preis ist mein Ratschenkasten dann wohl eher Bosch grün, oder?


    Edit: Hab nachgeschaut auf dem Karton, den hatte ich glücklicherweise noch. Mein Ratschenkasten gehört doch tatsächlich zur Industrial Linie, da schau einer an ...

    Weiß schon, was das bedeutet, gleiche Bedeutung wie IMO. ;)

    Allerdings bestand Dein kompletter Post anfangs einzig und alleine aus den drei Buchstaben mMn, ohne Bezug zu irgendwas.

    Daher meine Irritation.


    Gabel- und Ringschlüssel hab ich schon größtenteils, von der Qualität her so etwa Mittelklasse würde ich sagen.

    Schraubenzieher sind noch ausbaufähig bei mir, aber da ersetzen die Bits ja teilweise auch diverse Schraubenzieher.



    Wie gesagt, einen schlechten Eindruck macht er ja auch wirklich nicht, ist schon recht solide Qualität unter'm Strich.

    Hatte einige der Ratschenkästen von Proxxon wegen des recht guten Preis-/Leistungsverhältnisses schon vor Jahren mal im Visier, dann die Anschaffung aber erst Mal auf Eis gelegt wegen voraussichtlich zu seltener Anwendung.


    Und Knippex Zangen sind echt gut!

    Gerade die Knippex Wasserpumpenzange dürfte schon Kultstatus erreicht haben schätze ich.

    Allerdings sind auch diese bei entsprechender Anwendung nicht ewig haltbar und weisen deutliche Abnutzungs- bzw. Verschleißerscheinungen auf, wie meine Knippex belegt, die ich auf der Arbeit manchmal brauche. :)


    Carolus ist eine Untermarke von Gedore?

    Das wusste ich gar nicht, gut zu wissen.


    Geiler Werkzeugwagen übrigens, so macht Schrauben Spaß. :handgestures-thumbupright:

    Echt krass und sehr aufschlussreich zu hören, was Du bzw. Ihr mit Euren KTMs schon alles erlebt habt.

    Alleine, was auf einer 3-Tagestour schon alles kaputt gegangen ist bei Euch ist unfassbar.

    Also ich sag's nochmal, bin sooo froh, daß ich mir keine KTM gekauft hab, war zweimal kurz davor.


    Einmal eine schwarze SMT von 2009 (ohne ABS), 33.000 Km, mit KTM Seitenköfferchen für 4.700.- vom Händler und ein anderes Mal eine schwarz-weiße SMT von 2011 (mit ABS) und kurzem Kennzeichenhalter, auch vom Händler, für knapp 6.400.- Euro und mit 20.000 Km (angeblich).

    Angeblich deshalb, weil der Kilometerstand auf dem Tacho glaube ich erst ca. 1.500 Km angezeigt hatte, im Inserat aber 20.400 Km stand.

    Auf meine Nachfrage hin, warum da ein völlig anderer Wert stand, als im Inserat, wurde mir zur Antwort gegeben, der Tacho sei kaputt gewesen und wurde gewechselt, daher der andere Wert, die Maschine hätte jetzt 20.400 Km drauf.

    Ist natürlich nicht nachprüfbar und auf meine Bitte hin, da was zu bewegen in die Richtung (TÜV-Berichte vom Vorbesitzer zu besorgen, Tacho zu KTM einschicken und auf echte Kilometerzahl stellen) wurden Lippenbekenntnisse gemacht mit dem Versprechen, sich dann zu melden, sobald der Tacho wieder da wäre und sie Rücksprache mit dem Vorbesitzer gehalten hätten.

    Das mit dem Tacho haben sie dann wohl gemacht, aber es gab noch andere Ungereimtheiten wie das Serviceheft. Inspektionen wurden offenbar keine gemacht von der Werkstatt (hat der Vorbesitzer angeblich selber gemacht), außer die 15.000er und diese wurde vom Händler, der sie angeboten hat, auch erst kurz vor 20.000 Km gemacht glaube ich (weiß ich jetzt nicht mehr so genau), wo angeblich auch das Ventilspiel gemacht wurde (wichtig bei KTM!), und ausgerechnet DAS stand aber seltsamerweise nicht drin im Serviceheft.

    Alles ziemlich komisch, hab dann die Finger davon gelassen, was wohl auch ganz sicher besser so war.


    Das war glaube ich im Dezember, die Maschine steht heute noch zum Verkauf bei eBay Kleinanzeigen und da steht sie sicher noch länger, obwohl sie eigentlich echt gut aussieht und einen gepflegten Eindruck hinterlässt.

    Aber Optik ist nicht alles, und erst Recht nicht bei einer KTM, da muß man hinter die Fassade schauen ...