Beiträge von Andi Biotika

    Ja, das mit Kanaldeckeln und Bitumen kann ich bestätigen. Der CRA 3 fühlt sich da wesentlich sicherer an als der Dunlop Roadsmart 3.

    Beim Dunlop hatte ich schon einige Rutscher auf Kanaldeckeln, wo der CRA 3 einfach nur haftet.

    Aber: Heute hatte ich mal einen kleinen Rutscher auf einem weißen Fahrbahnmarkierungsstreifen, obwohl ich im 4. Gang bei relativ geringer Drehzahl und ziemlich geradeaus (also keine oder kaum Schräglage) voll beschleunigt habe.

    War eigentlich auch kein richtiger Rutscher, sondern da ist mir schlicht das Hinterrad beim Beschleunigen durchgedreht.

    Hätte ich so nicht erwartet.


    Und der CRA ist teilweise schon sehr empfänglich für Längsrillen oder längs verlaufende Fugen in der Fahrbahn, denen läuft er teilweise brutal nach, wie mir erst heute wieder aufgefallen ist. Das ist schon sehr ausgeprägt und da frage ich mich dann doch, ob ich nicht doch einfach mal den in meiner Garage wartenden Satz Pirelli Scorpion Trail 2 aufziehen sollte um zu schauen, wie die so sind ...



    Ist wohl primär tatsächlich eine Sache der Gewöhnung und wie man damit klar kommt. Mittlerweile komme ich damit schon um einiges besser zurecht als zu Beginn und der Reifen ist definitiv gut.

    Dieses Reinkippen in die Kurve: So ganz werde ich das vermutlich nie mögen, aber so richtig ausgeprägt und wirklich spürbar isses wie gesagt überwiegend bei geringen Geschwindigkeiten und etwas mehr Lenkbewegung.

    Also man kann damit leben.

    Sensibler wird die Maschine mit dem CRA 3 auf jeden Fall, aber wie Du schon sagst und was auch wichtig ist: Instabil wird die Tracer dadurch nicht.

    Auch nicht mit der Kombi CRA 3 und 30 mm Heckhöherlegung.


    Hatte letztes WE mal die Gelegenheit, zusammen mit einem Kumpel bei einer größeren Tour auch mal ca. 30 Km Autobahn zu fahren und da sind wir dann auch mal ein, zwei Minuten am Stück permanent so zwischen 180 und 190 Km/h gefahren, was ich ja so normalerweise nie mache.

    Und siehe da: Auch bei diesen Geschwindigkeiten hatte sie kein Lenkerpendeln, lief ganz stabil geradeaus.

    Was manchmal ein bisschen Unruhe reinbringt, sind starke Luftverwirbelungen, die zwangsläufig durch andere Verkehrsteilnehmer entstehen (wenn man bspw. einem gleich schnell fahrendem Fahrzeug hinterher fährt).


    Aber prinzipiell muß ich nach dieser Tour sagen: Die Heckerhöhung kann man im Prinzip bedenkenlos einbauen.

    Gibt es hier eigentlich jemand, der beide Bereifungen (also Continental Trail Attack 3 und Pirelli Scorpion Trail 2) schon mal auf seiner Tracer montiert hatte und einen direkten Vergleich zwischen den beiden ziehen kann?

    Mich interessieren besonders:


    • Handlingeigenschaften

    • Kippeliges Fahrverhalten bei Lenkbewegung?

    • Empfindlichkeit bei Spurrinnen bzw. Längsrillen im Asphalt

    Also mittlerweile hat sich zu dem einsamen Pirelli Scorpion Trail 2 Vorderreifen in meiner Garage auch noch ein dazugehöriger Hinterreifen gesellt, damit die arme Sau nicht so alleine ist.



    Beide Reifen sind noch fast neu, kaum gefahren (man sieht teilweise sogar noch das Scorpion Logo auf der Reifenmitte) und waren beide ein Schnäppchen, die haben mich zusammen grad mal 90.- Euro gekostet inkl. Versand.

    Jetzt war eigentlich demnächst mal wieder ein Reifenwechsel geplant.


    Allerdings......mittlerweile hab ich mich auch schon etwas an den Trail Attack 3 gewöhnt, das übernervöse Handling ist durch Absenkung des Luftdrucks etwas besser geworden.

    Zwar immer noch ziemlich kippelig bei etwas mehr Lenkeinschlag, aber das ist eine Eigenschaft, die vorwiegend unangenehm bei niedrigen Geschwindigkeitsbereichen auftritt (zwischen 20 und 50 Km/h etwa).

    Ansonsten ist er eigentlich schon ganz stabil, je schneller man fährt, desto mehr Stabilität baut er auf.

    Und die sonstigen Eigenschaften des Reifens sind ja schon gut: Guter Grip (auch schon bei kalten Reifen, wichtig für mich), muß nicht mühsam permanent auf Temperatur gehalten werden, um Grip zu haben, handlich handlich handlich und lange halten soll er auch.


    Bin bis jetzt zweimal 180 Km/h oder knapp drübergefahren und auch nur kurz und da hab ich gemerkt, daß da ab 170 oder 180 Km/h evtl. ganz leichtes Lenkerflattern zu spüren war, aber nicht zu dramatisch.


    Naja, jedenfalls bin ich jetzt echt grad am Überlegen: Den Trail Attack 3 runtermachen und den Scorpion Trail 2 drauf oder doch erst den TR3 runterfahren bis zur Verschleißgrenze?

    Hab nämlich keinen Bock, daß ich wechsle und danach ist es evtl. NOCH krasser, was das Handling anbelangt.

    Hab nämlich gerade einen Testbericht vom Scorpion Trail 2 gelesen in der Motorrad, und a steht u.a. folgender Text im Testbericht des Scorpion Trail 2, ich zitiere:


    Landstraße/Alltag (137 Punkte, Platz 2): Hier kommt die ultimative Bereifungsoption für die supersportlich interessierte Reiseenduro-Klientel. Mehr Turnschuh als Pirelli geht nicht. Der Scorpion Trail II überzeugt mit viel Handlichkeit und hoher Lenkpräzision, das Feedback ist enorm, flotte Kurvenjünger werden ihre helle Freude haben. Im direkten Vergleich zum Conti muss der Pirelli nur bei der Kaltlaufperformance etwas einstecken. Die erstklassigen Eigenschaften leiden kaum mit zunehmender Laufleistung.


    Bei diesem Test, der übrigens noch nicht so alt ist, hat übrigens der Conti Trail Attack 3 den ersten Platz belegt und der Pirelli Scorpion Trail 2 den 2. Platz, den kompletten Test gibt's hier zu lesen: Motorrad Reifentest

    Jedenfalls schreiben die ja, mehr Turnschuh als der Scorpion Trail 2 geht nicht, er soll viel Handlichkeit besitzen.

    Toll.

    Im Prinzip ja Pluspunkte, die FÜR den Reifen sprechen würden.

    Aber macht er mir meine Tracer vielleicht NOCH handlicher als sie es jetzt schon mit dem Trail Attack 3 ist?

    Wenn das so ist, dann brauch ich ihn wohl doch nicht ...


    Och Mann, wenn nur Reifenwechseln beim Moped nicht immer gleich so teuer wäre, dann könnte man da mal ein bisschen rumprobieren, dann wäre man schlauer ...

    So, das nächste Element zur Werkstattausrüstung inspired by blahwas :wink: ist heute eingetroffen, getestet und für gut befunden:



    Sitzhöhe ist angenehm hoch (43 cm) und das Dingens hat gleich drei Schubladen, eine Ablage vorne und eine hinten. Die hintere ist sogar dreigeteilt und gut geeignet für Kettenspray, WD40 & Co. Gut, die Schubladen sind etwas dünn, aber für den Preis darf man keine Wunder erwarten und sie erfüllen sicher ihren Zweck.

    Danke für die vielen Adressen!

    Den Stecher kenn ich schon eine Zeitlang von youtube und Deussen am Bodensee wurde mir auch schon empfohlen, das warst sogar Du selber. :wink:

    Und ja, zu dubiosen Billig-Anbieten würd ich da auch nicht gehen, kommt nicht in die Tüte.



    Ein bisschen was ins Hobby investieren gehört schon dazu und sollte man auch finde ich. :wink:

    Wohnmobil?

    Cool, da hab ich mit meiner Partnerin auch schon drüber gesprochen, doch ist bis jetzt nur Theorie.

    Aber die ganze Wohnmobilbranche erlebt ja seit Corona einen krassen Boom und natürlich auch zu Recht.

    Die Leute haben keinen Bock mehr, noch länger daheim eingesperrt zu sein und wollen wieder in den Urlaub und keiner weiß 100%ig, wie lange dieser Zustand noch so bleiben wird.

    Und wenn man nicht fliegen kann und auch sonst nicht so, wie man möchte, ist das Ding mit dem Wohnmobil eine richtig coole Sache, um trotzdem weg zu können und mit dem man mehr oder weniger überall hin kommt, wo man möchte.

    Danke für die Glückwünsche! :wink:


    So wie ich das verstanden habe, ist die prozentuale Abweichung immer auf den jeweilig eingestellten Skalenwert bezogen.

    Also sprich: Hab ich eine Abweichung von 4% (was die Hazet's bspw. haben), wären das bei einem eingestelltem Drehmoment von 50 NM dann +/- 2 NM.

    Bei einem eingestelltem Drehmoment von 120 NM wären wir dann bei +/- 4.8 NM.


    Ob der Messfehler bzw. die Abweichung bei meinem digitalen Stahlwille jetzt größer ist in dem Bereich, den er offiziell nicht abdeckt bzw. auslöst (also zwischen 0.1 und 20 NM) , kann ich nicht beantworten.

    Aber ich denke mal, auch wenn der digitale Stahlwille eine Präzision von +/- 2% hat und sich diese Präzision im (offiziell gar nicht für Benutzung gedachten) Bereich zwischen 0.1 und 20 NM stark verschlechtern sollte auf sagen wir mal +/- 10%, dann hätte ich bei einem eingestellten Drehmoment von 10 NM eine Abweichung von +/- 1 Nm.

    Hab das gestern im Radio aufgeschnappt, daß offenbar an diesem WE mit einem Großaufgebot eine landesweite Polizeikontrolle stattfindet, bei der Motorradfahrer genau unter die Lupe genommen werden.

    Besonderes Augenmerk sollen wohl Auspuffanlagen und Verkehrssicherheit der Bikes gelten.

    Die Aktion soll das komplette WE andauern, den Grünen ist scheinbar langweilig. X/

    Also schön aufpassen und artig sein ...

    Jupp, sehe ich genauso. Ist mir völlig wumpe, ob meine Olle jetzt 225 oder 240 Km/h fahren kann, werd ich wohl nie fahren bzw. brauchen, aber einen guten Ab- und Durchzug soll mein Bike halt haben.

    Und da muß ich sagen, ist der 900er Triple (der ja genaugenommen nur ein 850er ist eigentlich) ja nicht gerade schlecht.

    Allerdings merkt man mit dem Akra die deutliche Delle bei 5.000 U/min. doch schon ziemlich, das muß besser gehen.

    Oben raus geht meine Tracer mit dem Akrapovic sehr gut, aber wie gesagt, bei 5.000 U/min. besteht Verbesserungsbedarf.


    Daher nochmal kurz zum Mapping: Weißt Du, was das kosten würde, wenn die Dir nur ein anderes Mapping aufspielen würden?

    Und was für ein Mapping kriegst Du denn?


    Ist vielleicht doof, daß ich das Dich (also einen MT-09 Fahrer) frage, denn die MT-09 wird vermutlich (trotz gleichem Motor) nicht unbedingt die gleichen Mappings haben wie die Tracer, oder?



    Bin letztens auch ganz erschrocken, als ich mal überschlagen hab, was ich in den paar Monaten, in denen ich die Tracer jetzt habe, schon alles an Geld da reingesteckt hab.

    Und da kommt noch mehr (evtl. andere Gabelfedern, Sitzbank etc.).

    Aber wo soll man die Kohle sonst reinstecken, wenn nicht in sein Hobby? :zwinker: