Ich habe mich anfangs der 80er als 14 - Jähriger für den Mopedführerschein angemeldet. Das war ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit für mich. Denn meine Eltern waren dagegen, aber wussten von nix und komischerweise brauchte ich dafür auch nicht ihre Zustimmung (Unterschrift). Damals musste man so 1 Jahre auf den Termin warten. Dann ging's los, gleich auf einer MZ ES 150 aus den 60ern, liebevoll auch Eisenschwein genannt. Beim ersten Auffahren vom Übungsplatz nach rechts auf die Hauptstraße hatte ich noch nichts von ner schleifenden Kupplung gehört und stand gleich mal mit viel zu viel Schwung im Gegenverkehr. Schön, dass der mir entgegengekommende Busfahrer gebremst hatte, sonst wäre meine Fahrerkarriere zu Ende gewesen, bevor es überhaupt losging! Und ich erinnere mich, dass ich vor lauter Aufregung immer den Benzinhahn vergessen hatte aufzudrehn. Nach paar 100 Metern ging die Karre aus. Und der Fahrlehrer hatte seinen Spaß.
Nach bestandener Prüfung (vom Fahrlehrer selbst abgenommen) bin ich dann mit meiner KR 50, einem Einsitzer - Schwalbe - Vorgänger aus den frühen 60ern mit der Technik vom SR 2, durchs Städtchen geheizt. Satte 45 kmh ließen die Tränen der Freude waagerecht abfließen...