Gude Olaf,
75kg sind ne Ansage.
Ich war unlängst nahe dran, stabiliere mich bei 82 Netto aber 75kg Brutto? Sicher ohne Haare oder?
Beiträge von quickshifter
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Nicht, dass ich jetzt wüsste wie du fährst 😎
Nur mal so zum Anhalt, wo in etwa drehst du deine Runden?
Ansonsten sag ich malso:
es gibt Kurven, da brauchst du definitv a lot of Grip- und Stützgas, vor allem wenns in weiten Kurven wirklich runter geht.
Das trifft auf viele Landstraßenkurven nicht zu (da reicht es oft einfach nicht umzufallen 😹).
Mit anderen Worten, die lassen sich durchaus in heftigsten Schräglagen, aber dennoch sehr Piano hinzimmern, auch, wenn sie mehr Tempo abkönnten.
Ein gutes Fahrwerk macht das spielend mit.
Also Tempo und das Fahrwerk richtig fordern hängt nicht zwingend zusammen, nicht selten ist Gas „der“ Trick, um Fahrwerksschwächen zu kompensieren.
Ich kenne zwar nicht die 675 aber die 765RS. Erstere taugte einem Freund nur relat. kurz, er weigerte sich beharrlich am Setup zu drehen. Mir wiederum taugte die 765 bei einer offiziellen Probefahrt (ohne Setup-Änderungen) nicht besser als die 8S. Bis sich dann die orig. Reifen als Abschmierhilfe meldeten.
Bei den MTs ist Gottseidank inzw. viel Stabilität reingeregelt worden, aber noch immer nicht in dem Maß, das mich überzeugen könnte.
Wenns unbedingt mit deutlich >100PS brennen muss, würd ich mal eine 990, am besten als „R“ Probe fahren. Die einzige, die ich für brauchbar Vertrauen spendentd, stabil und sportlich einschätze, mir reichen ein paarweniger Cavallos, ohne dass ich hier i.was empfehle. ✌️
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Ich suche (suchte) seit einiger Zeit nach einem e-Roller für den Nahverkehr. Der Preis hat mich bisher vom Kauf einer Elektro-Schwalbe abgehalten.
Ja, ich weiß, Geschmäcker sind verschieden.
Was mich betrifft, als ich von deren Insolvenz hörte, hab ich mich jedenfalls nicht wirklich gewundert. Die Schwalbe wäre mir als Design-Ikone definitiv nie in den Sinn gekommen, zumal für solch ambitionierte Preise.
Ich würde jedem e-Interessent derzeit dringend zum Abwarten raten. Wenn das mit den Donut-Feststoff-Batterien keine heiße Luft ist, wird der Markt in überschaubarer Zeit umgekrempelt. Die einfache Herstellbarkeit, die minimal benötigten Resourcen und nicht zuletzt ein günstiger Preis.
Für die etablierten LithiumIonen-Akku-Betriebenen bedeutet das als Nebeneffekt einen dramatischen Preisverfall. Da käme vlt. sogar der BMW-Roller infrage?
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Mal ganz losgelöst vom Fahrwerkssetting. Was genau verstehst du unter „sportlich“? Meinst du den Kringel? saubere Landstraßen? Frost aufgebrochenen Asphalt? Kurviges oder sehr kurviges Geläuf? Welche Schräglagen und welcher Fahrstil ist deins?
Ich frage nicht für einen Freund.
„Sportlich“ ist definitiv keine DIN-Norm. Es könnte auch gut sein, dass die grundsätzliche Fahrzeug-Geometrie nicht deins ist. Bevor du nach dem zigsten Versuch mit Setups gefrustet drein schaust, fahre mal ein paar andere Bikes Probe. Nein, du usst nicht gleich wechseln, könntest aber mal deren Abstimmung und Geometrie mit deinen Gegebenheiten vergleichen.
Zumindest sind die meisten auch noch so gescheiten Fahrwerkstipps die du hier bekommen kannst zu mindestens 90% von den Fahrern selbst abhängig.
„So weich (komfortabel) wie nötig…“ Dem stimme ich z.B. 100% zu. -Aber das kann sich durchaus zu 99% von dem „weich“ eines anderen unterscheiden.
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Nicht zu vergessen mit einer Hans09-Zufriedenheitsgarantie.
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„eig End lich“ das wahr so schee, wie konnzt du nur!🤣
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Es gibt halt die, die eine Vollkaskomentalität besitzen.
Die sehen permanent und überall unüberwindbare Risiken.
Und sie werden nimmer müde, das zu betonen.
Wenn ich mir den ganzen Ärger in den Foren anschaue, dann sehe ich, dass es sich bei großen Herstellern um Fehler handelt, die teilweise über Jahre hinweg gepflegt, beziehungsweise nicht gepflegt werden.
Und wenn ich dann sehe, wie lange die freds über Garantieverlängerung und die damit vermeintliche Sicherheit sind, kann ich nur lachen.
Da wird viel Geld für Sicherheit ausgegeben, was am Ende oft nicht standhält.
Aber wie heißt es so schön jeder wie er will!
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Es geht nicht in erster Linie um die Kraft, sondern um den Hebel.
Und bei dem Hebel geht es darum, ob du ihn mit gestreckten oder gekrümmten Fingern ziehen kannst, davon hängt die Ergonomie ab.
Natürlich in Zusammenhang mit der Position, in der der Lenker beziehungsweise die Griffe stehen.
Das hat mit Muskeln, Sehnen und Gelenken zu tun
Besonders unergonomisch sind Griffe, die sehr weit nach oben ausgerichtet sind, dadurch werden die Finger stark überstreckt.
Es reicht oft schon, die Griffe weiter nach vorne, beziehungsweise nach unten zu drehen, um die Finger entspannt zupacken zu lassen
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Das hängt mit der unzureichenden Netzinfrastruktur zusammen. Immer mehr speisen ein…
Das wird sich ändern, dauert halt.
Was mir zu den vielen „Nonames“ im eMobility-Bereich, namentlich Motorrädern einfällt.
Sollte die Verge mit dem Donut-Akku in nden nächsten Wochen (wie angekündigt) ausgeliefert werden, dann ist das ein epochaler Neubeginn der eMobilität.
Die „vielen kleinen Nonames“ braucht man nicht wirklich zu „fürchten“ Warum? Weil die Bikes bis auf den Rahmen quasi mit Standard-Teilen konfektioniert sind.
Heißt die eMotoren stammen von Bosch, das ABS von Conti, die Bremsen von Brembo, Federelemente von KYB, Showa, Wilbers oder Öhlins, der Akku von Donut.
Zu „Warten“ ist an den Teilen quasi nichts, was nicht auch jeder halbwegs versierte Schrauber um die Ecke kann: Reifen, Kette, Bremsflüssigkeit.
Wenn der Akku im Arsch ist?
Ja! Dann ist Wehklagen angesagt. Aber das dann bei Markenhändlern nicht weniger.
Tipp:
Warten wir mal den 50TKm Test der Verge ab, die „Kurztests“ von der Stark Varg waren jedenfalls schon mal besser als von vergleichbarem Vebrenner-Gestühl.
Das gabs übrigens schon mal.
Damals war der Zulieferer der Motoren Fichtel&Sachs, die Bremsen kamen vom Asbestwerk um die Ecke, die Auspuffe trieften von Öl und rosteten wenn, dann von Außen nach Innen, die Ketten waren auch ohne Pflege…
Egal.
Also so:
Solange Markenteile verbaut sind, besteht bei eGurken kein Grund zur Sorge
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Die Kräfte, die zur Bremse und Kupplung übertragen werden hängen stark vom Angriffspunkt des Hebels ab.
Je weiter außen, desto größer der Hebel, desto geringer die aufzuwendende Kraft.
Das ist bekannt.
Weniger bekannt ist, dass die Hand dazu neigt zum Ende des Griffs zu wandern, bis dort der End-Knubbel ertastet wird. Kürzere Finger müssen dann von einer deutlich gestreckteren Position aus den Hebel ziehen, längere Finger die da noch gekrümmt sind, sind klar im Vorteil.
Unterm Strich ist aber das Ende des Griffs selten Ideal zu greifen.
Abhilfe schafft ein Midsize oder Kurzgriff.
Zwar lässt sich einwenden, dass sich der Hebelweg verkürzt, aber die Erfahrung hat (zumindest mir) gezeigt, dass der Knubbel als „Anlehnpunkt“ auf gewissermaßen „halber Strecke“ das Griffgefühl und damit die Bedienbarkeit um „Welten“ verbessert.
Bei der Bremse ist das ohnehin klar, die sind heutzutage nicht mehr mit vollem Hebel anzuknallen. Bei der Kupplung hilft womöglich eine andere Übersetzung des Zugs. Stichwort „Easy Clutch“
Wer Kurzgriffe nicht kennt, sollte an einem Bikertreff oder Händler aufsitzend das Ziehen probieren.