Beiträge von blahwas

    Naked Bike trotz langer Beine - was tun? Wenn's nicht direkt eine Sitzerhöhung sein muss, die wieder eine Lenkererhöhung nach sich zieht?


    Für meine Kawa gab's praktische Aluklötze von Motowerk, die zwischen Originalfußraste und Aufnahme geschraubt wurden: https://motowerk.com/products/…-1?variant=14679985586222


    Für die MT-09 gibt's sowas anscheinend nur aus China.

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    Mit einem Winkel drin. Hm. Einer muss sich ja opfern, ich hab's ausprobiert.

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    Grundsätzlich passen die Teile. Man kommt 20 mm tiefer, aber auch 8 mm weiter nach vorne, was wieder gegen den Winkel in der Hüfte arbeitet. Lange Beine haben oft große Füße dran, der Abstand zu den Hebeln wird eng, und rechts stoße ich jetzt am Motor am. Außerdem wird die Original-Fußraste nach vorne verdreht, wodurch man weniger griffige Zacken unterm Stiefel hat. Idee daher: Rechts und links tauschen!



    Hüfte und Knie sind etwas entspannter, dafür habt man jetzt auf der Oberseite keine Zacken mehr. Das wäre ok, aber die rechte Seite sagt NEIN.



    Der Fußbremshebel ist wirklich ungewöhnlich geformt und im Weg. Wäre da nicht noch die Aufnahme für die Feder, würde ich mir vielleicht einen zweiten kaufen und ihn passend biegen. SW Motec bietet einen geraden Fußbremshebel an, der unten durch passt und ABE hat, der aber 140 Euro kosten soll und angeblich erst ab Baujahr 2023 passt, und ich habe 2022. https://sw-motech.com/Produkte…mshebel/4052572280799.htm


    Fußbremshebel anderer Baujahre habe ich nicht recherchiert, gibt's da Experten?


    Fußrasten in der Halterung nach unten versetzen scheidet also anscheinend vorerst aus.


    Die ganze Halterung nach unten versetzen würde links prima klappen, gerades Blech mit 4 Löchern, davon 2 mit Gewinde, aber rechts ist ja noch die Hinterradbremse dran, und da wird dann der Schlauch Richtung ABS-System schnell knapp.


    Die ganzen Austausch-Fußrastenanlagen aus dem Zubehör mit und ohne ABE sind alle maximal sportlich und erlauben mehr Raum nach hinten, aber niemals nach unten. Und egal, aus wie vielen Einzelteilen sie bestehen, augenscheinlich lassen sich bei keinem davon Teile von links nach rechts tauschen, weil z.B. der Fersenschutz oder die Bremspumpenaufnahme dann doch wieder richtungsgebunden ist.


    Was ich aus alter Erfahrung nicht mag sind die verstellbaren Gelenke der MFW-Fußrasten. Die gehen so weit nach außen, dann man nur noch X-beinig an die Hebel rankommt.


    Gibt's noch weitere Ideen? RN 69 Sitzbank obere Position wackelt stark sieht gerade attraktiv aus, aber so an den Fußrasten?

    Sind die Hecks bei der Naked so verschieden? Ich würde das riskieren, wenn es sich nicht richten lässt, und wenn's nicht passt das Teil eben zurück schicken.


    Shad kann für alte Modelle kein Zubehör mehr produzieren, weil sie nach einigen Jahren bzw. wenn die Nachfrage einbricht die Maschinen abbauen bzw. umkonfigurieren für neue Modelle.

    Ich hab's jetzt auch versucht (RN 69 SP).


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    Das klappt mit dem aus China mitgelieferten Montagematerial zumindest mit Öhlins leider nicht so gut, bzw. nur so lange, bis man versucht, am Behälter zu drehen. Dann merkt man, dass der Platz nach unten fehlt. Eine bessere Halterung folgt, aber der Platz gefällt mir, daher fange ich nun von unten an, den Schlauch durchs Motorrad zu fädeln.


    Eine Düse wurde nicht mitgeliefert, aber das Schlauchende lässt sich mit Lochband gut fixieren und fein platzieren. Eine längere Schraube durch den Bobbin ("Montageständeraufnahme") liefert ein optimal platziertes und kaum zu sehendes Gewinde. Die Mutter steht nicht nach innen über die Schwinge über, daher wird der Radwechsel nicht behindert.


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    Den Schlauch verlege ich innen entlang der Schwinge. Ich mag keine Kabelbinder um die Schwinge, und kleben muss auch nicht unbedingt sein. Es sind zwar Löcher in der Schwinge, wo man mit etwas Geschick, Geduld und Blumendraht den Schlauch durchfummeln könnte. Das ist aber gar nicht nötig, denn der Kettenschleifer geht innen komplett um die Schwinge hat genug Spiel, um den Schlauch durchzufädeln.


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    An der vorderen linken Ecke der Hinterradabdeckung baue ich eine sehr kleine Schlauchhalterung aus Lochband, damit der Schlauch nicht an die Kette kommt. Eine Schraube ist ja schon da.


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    Von dort geht's parallel zur Federbeinumlenkung nach oben. Man könnte es auch schöner lösen, weiter nach vorne, hoch und am Heckrahmen wieder nach hinten, aber da ist der heiße Auspuff, der potentiell den Schlauch spröde macht, und dann baumelt der schwarze Schlauch auf der blanken Alu-Schwinge. Oben gibt's einen Querträger mit einigen Löchern, da passt der Schlauch gerne durch, und schon bin ich fast am Ziel.


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    Der Schlauch wird hier an zwei Stellen recht eng gequetscht. So kann er nicht wandern, das ist gut. Ob er durchgängig ist, prüfe mich mit oben reinpusten und unten Finger drauf. Er ist durchgängig. Jetzt noch aus Lochband eine Halterung für den Behälter gebaut. Ich nehme das Lochband doppelt, und erweitere das Loch für die Soziusraste auf M8. Ich suche aus meinem Fundus die schönste Schraube M6 für die einzige zusätzliche Schraube, montiere den Behälter und voila!


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    Fertig! Fertig? Ist der Behälter überhaupt gängig? Wer das System nicht kennt, man verdreht den Behälter gegen seine Halterung, dadurch verringert man das innere Volumen und drückt das Öl raus, das sonst nur vom Unterdruck oben gehalten wird. Tja, und dieser Behälter hier ist nicht so ohne weiteres gängig, und im montierten Zustand kommt man einerseits nicht ganz mit der Hand drumherum, und andererseits verbiege ich die Halterung aus Lochband. Also wieder runter damit, Nähmaschinenöl auf die inneren Gewinde, Inbus durch die Öffnung für die Halterung und kräftig gedreht, bis es sich löst, und alles gut geölt ist, inklusiver meiner Finger. Rheumavorsorge ist auch wichtig. Dann abgewischt, montiert, Schlauch gekürzt und rein in den Behälter (genial einfache Schlauchdurchführung, bekannt vom 3D-Drucker), befüllt mit Scottoil blau aus dem Werkstatt-Fundus, und gewartet, bis unten was raus kommt. Dann SCHNELL den Deckel drauf, während man das Hinterrad weiter dreht, um den Öldurchfall zu verteilen. Vorher natürlich Pappe drunter legen, hust hust. Es läuft noch kurz nach und verhält sich dann unauffällig. Ich öffne den Deckel, fülle neu auf, schließe den Deckel und warte ab - es scheint dicht. Die "Düse" ist auch gut platziert, ansonsten hilft auch hier Blumendraht. Eine Viertel Umdrehung ergibt 10 fette Tropfen, da darf's also auch eine Achtel Umdrehung sein, 1x täglich zum Tourenstart.


    Warum hat die Schwinge eigentlich kein Loch als Wasserablauf links hinten unten?

    Reifenfarbe hatte ich schon probiert. Ist wirklich viel Arbeit, es deckend aufzutragen, es sieht nicht lange gut aus und trägt man an der falschen Stelle auf, war's das. Echte Liebhaberei eben.

    Hab ich zu Weihnachten bekommen :) Aufbau macht Spaß. Das Getriebe funktioniert tatsächlich wie ein rechtes Motorradgetriebe, nur mit 3 statt 6 Gängen (plus Neutral).

    Gelben Schal kenne ich aus der Motorrad-Kultur, aber nur aus Erzählungen. Ich bin 46. Real gesehen hab ich das noch nie. Das Ding gab's als Abo-Prämie bei der Zeitschrift MOTORRAD.


    Eine blaue Fahne trägt das erste und letzte Fahrzeug einer Kolonne. Eine Kolonne gilt wie ein Fahrzeug, man darf sich nicht reinquetschen, und wenn die Kolonne in eine Kreuzung rein fährt, dann fahren alle durch, auch wenn dazwischen die Ampel rot wird o.ä. Sieht man aber auch selten.

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    So einen Test würde ich mir mal von einer Motorradzeitschrift wünschen: Bestzeit des gleichen Moppeds im Handlingparcours nacheinander mit Gepäck im Topcase, Gepäck in Koffern, Gepäck in Packrolle, ohne Gepäck.