Beiträge von Puls130

    Die geringere Haltbarkeit von Nightbreaker und vergleichbarer Produkte anderer Hersteller wird immer wieder geäußert. Ist wohl so ähnlich wie die Haltbarkeit eines getunten Motors. Kann lang halten, muss aber nicht. Die Materialbelastung ist halt höher. Immerhin ist auch mit diesen Leuchtmitteln durchaus eine nennenswerte Verbesserung feststellbar. Wenn man das Pech hat das die immer wieder verrecken, dann kostet das in Summe auch durchaus Geld diese zu ersetzen. Und den Aufwand für den mehrfachen Tausch hat man noch zusätzlich.


    Ob jetzt die Umrüstung auf die genannten LED-Leuchtmittel den Aufwand rechtfertigt? Die wenigsten von uns fahren wohl regelmäßig nächtens durch die Gegend. Allerdings habe ich den Eindruck, dass das LED-Licht meiner Tracer eine deutlich bessere Aufmerksamkeit bei anderen Verkehrsteilnehmern bewirkt. Auch wenn es den Faktor Glück gibt, bisher hatte ich noch nicht den Eindruck übersehen worden zu sein. Das war früher mit den H4-Funseln doch das eine oder andere Mal der Fall. Insoweit, auch in Angelegenheit verbesserte Fremdwahrnehmung eine vielleicht durchaus sinnvolle Tuningmaßnahme.

    Ich glaube Du machst Dir zu viel Gedanke um eine Wheely-Neigung der 09er. Ich fahre zwar "nur" eine 2017er Tracer, aber Bösartigkeit dem CP3 zu unterstellen wäre übertrieben. Da generell beim Mopedfahren der Kopf eingeschaltet sein sollte, ist eine nicht ganz abzusprechende Wheely-Neigung eigentlich bei der 09er kein größeres Problem. Wer nicht gerade kopflos am Gasgriff dreht, wird keine Probleme haben. Mir ist es erst ganze zweimal passiert das ich bemerken durfte das das Vorderrad leicht wurde. Von einem echten Wheely will ich nicht sprechen. Beide Male waren da auch förderliche Fahrbahnbedingungen (kurze aber schnell aufeinanderfolgende Wellen und brachiales Beschleunigen beim Überholen aus dem zweiten Gang) im Spiel. Auch für mich als bekennender Nicht-Wheely-Fahrer nicht wirklich ein Problem. Zudem hatte ich das Gefühl das die TC (bei mir grundsätzlich immer auf 2 eingestellt), da ggf. auch noch ein wenig eingegriffen hat.


    Die entscheidendere Frage ist eigentlich ob man psychologisch reif genug ist lebensbejahend am Gasgriff zu drehen. Sich auf Assistenzsystem zu verlassen ist auch heute noch keine sinnvolle Option.

    Wenn's danach geht brauche ich beim Tanken nur die letzten zwei Liter auszulassen 😏.

    So wirklich verstehe ich den Hang und Notwendigkeit zum Umrüsten auf LiFePo nach wie vor nicht. Gut, ein klein wenig weniger Gewicht. Fällt bei einem Gesamtgewicht des Mopeds nicht so wirklich entscheidend aus. Und dann noch erneut ein passendes Ladegerät kaufen müssen. Für mich nicht wirklich eine Option. So über den Daumen kostet eine solche Umrüstung wohl incl. neuem Ladegerät locker das Dreifache gegenüber einem Austausch eines Bleisäure-Akkus aus dem Aftermarket.


    Habe meinen inzwischen gut 6 Jahre alte Original-Akku gerade wieder getestet. Im Ergebnis immer noch durchaus brauchbar. State of healt nach wie vor rund 70% und Kaltstartwert über dem von Yusa angegebenen Wert. Voltspannung sinkt auch über mehrere Wochen, trotz angehängten Batteriepulser nur sehr moderat ab. Den Ersatz durch einen neuen Bleisäure-Gel-Akku werde ich mir wohl noch verkneifen. Mit etwas Acht auf deren Zustand wird der wohl doch noch etwas länger zuverlässig seinen Dienst verrichten. So gut wie meine Tracer startet ist die Belastung für den Akku nicht wirklich extrem. Das bekommt jeder halbwegs gesunde Bleisäure-Akku problemlos gebacken. Also schlicht die Öko-Bilanz des Akku weiter steigern.

    Über das viermal bezahlt würde ich nochmal nachdenken 😉.


    Ich halte das bezüglich Garantieverlängerung eher so: Kauf keinen Mist von dem Du davon ausgehen musst das er nicht lange Zeit ohne selbstverschuldeten Defekte überlebt.

    Das größere Risiko beim Moped sehe ich eher in der Gefahr das ich das Mal "wegschmeiße". Da hilft dann die beste Garantieverlängerung wenig.

    Ansonsten, pfleglicher Umgang mit der Technik verhindert ungewöhnliche Schäden.

    Bei mir hätte sich eine Garantieverlängerung noch nicht ein einziges Mal gelohnt bzw. hätte sich bezahlt gemacht.

    Da hast Du Recht.


    Bin momentan auch am schwanken ob ich meiner 2017er Tracer eine neue Batterie gönnen soll. Tendiere hier auch eher dazu eine normale Blei-Säure-Batter, allerdings schon in der Gel-gebundenen Variante als Ersatz zu beschaffen. Die hier schon verlinkte Blei-Säure-Batterie liegt dabei auch in meinem Fokus. Allerdings in der etwas stärkeren Variante https://www.batterie-industrie…50922-gel-12v-9ah-230a-en. Kostet kaum mehr, hat aber nochmals etwas bessere Leistungsdaten (Kaltstartstrom).