Beiträge von Puls130

    So richtig kann ich mir nicht vorstellen das es da eine Notwendigkeit bei einem nicht mit Start-Stop-Automatik ausgerüsteten PKW gibt.

    Bei einem PKW mit Start-Stop-Automatik muss das Batteriemanagement-System in den Phasen des Motorstillstands (bei automatischer Abschaltung) die gesamte Elektronik managen. Heißt, Licht, Radio, Lüftung usw. Hinzu kommen sämtliche Steuergeräte, die weiterhin im Betrieb sind. Das ist natürlich schon eine ganz andere Aufgabe für die Elektrik. Das entfällt bei einem nicht mit Start-Stop-Automatik ausgerüsteten Fahrzeug eigentlich komplett. Hier muss lediglich die Stromverteilung während des Motorlaufs gesteuert werden. Und da lädt dann die Lichtmaschine (im Rahmen der ggf. vorhandenen Steuerung) weiter. Da gilt dann bei ausgeschalteten Motor und Zündung, gute Nacht, Steuergeräte in Schlafmodus bringen.

    Wie schon gesagt, kann mir das nicht so recht vorstellen. Und mein 6er ist vermutlich nicht elektrisch hinter Deinem 5er geblieben. Von der Motorleistung aber dann wohl doch (da war doch wohl was ;), sofern ich da jetzt nichts verwechsle :)).

    Wäre mir auch neu das PKW ohne Start-Stop-Automatik (Motor ;)) bereits ein Anlernen der Batterie erfordern. Bei meinem 6er Golf, ohne Start-Stop, ist das meiner Kenntnis (aus Betriebsanleitung und Schrauberbuch entnommen) jedenfalls noch nicht der Fall. Die zweite Batterie ist im Alter von nunmehr rund 3 Jahren immer noch topfit (mit Batterietester gemessen), auch ohne das ich der Elektronik hierzu irgendwas beigebracht oder angelernt habe. Auch mehrfache Trennung des Stromkreises (zum Laden der Batterie) haben hier keine Auffälligkeiten erzeugt. Das Einzige was da nach Trennung der Stromverbindung angelernt werden muss - Fensterheber, elektro-mechanische Lenkung und das ESP braucht ein paar Meter bis es wieder betriebsbereit ist.


    Hinzu kommt das die Fahrzeuge mit Start-Stop-Automatik auch einen speziellen Typ Batterie (EFB) benötigen, der die zusätzlichen Start-Stop-Vorgänge besser wegstecken.

    Die Behauptung das die Euro 5-Motoren mehr verbrauchen ist wohl eher Stammtisch-Gerede als Realität. Tendenziell verbrauchen die Motoren immer weniger. Der aktuelle Drilling wurde mit niedrigeren Verbrauch von Yamaha gegenüber den Euro 4 und 3 Varianten angegeben. Glaube ich sogar, da Yamaha in meinen Augen keine geschönten Werte angibt. So leicht wie es mir bei meinem Drilling (Euro 4) fällt den von Yamaha angegebenen Verbrauchswert zu unterbieten (so hoch bin ich noch kein einziges Mal gekommen!), sehe ich das Verbrauchsproben eher hinter dem Lenker sitzend.

    Und was die Durchzugswerte angeht muss man sich nur mal die Daten ansehen (Drehmoment und Beschleunigungszeiten in Durchzugsmessungen). Spricht für mein Verständnis auch nicht für eine Verschlechterung.

    Bei anderen Herstellern habe ich da auch noch keine wirklich negativen Einbrüche feststellen können.

    Hat wahrscheinlich nur zu einem kleineren Teil mit Merkvermögen zu tun. Eher damit das die Protagonisten die Bedeutung der unterschiedlich farblichen Kegel genau verinnerlicht haben. Auf der von Peter57 verlinkten Website sind auch die Bedeutungen der farblich unterschiedlichen Kegel genau beschrieben. Der gesamte Parcour beinhaltet wohl verschiedene Segmente die abzufahren sind.


    So zu fahren ist auf jeden Fall auch eine Königsdisziplin in der Motorradbeherschung. Diese Fertigkeiten im öffentlichen Straßenverkehr anzuwenden wird aber eher kaum möglich zu sein. Solche Mikrostrecken geht man wohl vergeblich dort suchen. Für einen U-Turn sind solche Fertigkeiten aber auf jeden Fall nicht schlecht. Der Rest passt aber dann kaum im öffentlichen Straßenverkehr. Wer so dort "herumwedelt" wird kaum noch Zeit haben das restliche Verkehrsgeschehen noch entsprechend aufmerksam beobachten zu können.


    Auf jeden Fall aber beeindruckend solche fahrerischen Könnern bei ihrem Tun zuschauen zu können. Das zu versuchen nachzumachen bzw. zu üben wird aber schon etwas schwer. Die arbeiten teilweise mit Tricks, wie z.B. der Erhöhung des Standgases (wohl bis zu 50%, falls ich das richtig wahrgenommen habe?). Wo bitte soll ich das bei einer Einspritzanlage selbst einstellen können ;). Ohne diesen etwas mehr Schub wird es schon ziemlich tricky so extrem wie wohl notwendig mit Hinterrad und auch vermutlich mit der Vorderradbremse die Radien zu verkleinern. Wenn da der Motor abgewürgt wird, gibts nur noch eine Fahrtrichtung (nach unten ;)). Ich glaube da würde es mich Ein ums andere Mal auf den Fahrbahnbelag packen ;). Da fröhne ich lieber weiter meiner Durchschnittsfahrerei und erspare mir die Aufstehversuche :). Aber wie gesagt, sehr nice sich das als Unbeteiligter anzusehen.....

    Schau Mal auf der Website von Hepco & Becker nach (Link ist ja in Deiner Anzeige drin). Hiernach haben die Quick-Lock-Träger für die RN29 und RN57 keine identischen Artikelnummern. Wird wohl vermutlich Unterschiede geben. RN57 war die erste größere Modelpflege der Tracer mit Änderungen an Verkleidung und Hinterradschwinge.

    Ansonsten würde ich H&B kontaktieren und dort bezüglich Kompatibilität nachfragen.

    Früher habe ich immer die Qualitäts-und Verarbeitungsreihenfolge Honda, Yamaha, Kawasaki und Suzuki gehört. Meine Hondas waren immer über jeden Zweifel erhaben. Top und ohne Probleme. Meine Tracer kann da bisher aber auch ohne Einschränkung mithalten. Verarbeitungsdetails wie Verkabelung könnten daran in der Tat etwas schöner gelöst sein. Solange das aber die Funktion nicht einschränkt oder Probleme erzeugt, kann ich das noch verschmerzen.


    Die CB 750 bzw. Hornet finde ich auch spannend. Denke das für ein Brot- und Buttermotorrad, und vor Allem für den Preis, da richtig viel und Gutes geboten wird.

    Wäre vielleicht ein schönes Zweitmoped für mich und kürzere Feierabendrunden 😉.