Beiträge von Puls130

    Sieht recht nett aus. Nur das Orange in der Frontmaske irritiert mich ein wenig. Da hätte ich Bedenken das die Büchsenfahrer dies als Blinkerfläche interpretieren und einen eingeschalteten Blinker deswegen übersehen oder visuell nicht mehr wahrnehmen.

    Hoffe das mich mein Eindruck täuscht und Dir solche Erlebnisse erspart bleiben.

    Alles immer eine Frage der Topografie und Fahrsituation. In der Ebene (und abfallende Strecke) überhaupt kein Problem im 5. und gar 6. Gang bei 50zig zu fahren. Sich ändernde Bedingungen muss man erkennen und dann auch mal herunterschalten.


    Würde mich stressen kontinuierlich im 2. und im 3. Gang Innerorts zu fahren. Zum Einen zu laut und zudem zu spitze Reaktion auf jeden Gasgriffbewegung. Kontrollaufwand bezüglich Geschwindigkeit auch höher, da jedes Zucken der Hand größere Auswirkung hat. Auch viel zu auffälliges Fahren. Brauche ich wirklich nicht für's Ego.

    Ich hatte mit der Positionierung des Schlauch- ala Düse auch herum experimentiert. Hat sich als schwierig erwiesen zu verhindern daß sich das Schlauchende nicht beim rückwarts schieben in der Kette verfängt. Somit auch, wie Axxis letztlich das Schlauchende in die Falz positioniert.

    Bis das Öl auf die Kette gelangt dauert es ein klein wenig länger. Fliehkräfte schaffen auch das 😁. Ölreste sind nach wenigen Km dann am Kettenblatt auch kaum mehr sichtbar.


    Ab und zu fahre ich auch mal mit einem Papiertuch durch die Falz und säubere diese vorsorglich, damit dort kein Straßenschmutz vorhanden und somit nicht auf die Kette transportiert werden kann. Macht auf jeden Fall Sinn dies zu praktizieren, damit beim rückwärts schieben keine Dreckansammlungen ins Schlauchende befördert werden können.


    Sofern überhaupt, schätze ich den Mehrverbrauch an Öl als sehr minimal ein. Die Kette wird, so meine Feststellung, auch bei dieser Montagelösung, perfekt geschmiert.

    Funktioniert so im Übrigen auch, bei einer Pause den Öler zu betätigen und das Rad (mit dem Fuß 😁) Stück für Stück weiter zu drehen und das Öl rundum auf dem Kettenblatt zu verteilen und dann beim langsamen Losfahren eine schnelle Verteilung zu bewirken.


    Auch bei dieser Lösung fliegt wohl kaum mehr Öl in die Gegend. Landet treffsicher in den Kettengliedern. Da fliegt dann auch nur eine beim Ölen initiierte Übermenge aus den Kettengliedern. Bei Ölung im Umfang der Menge einer Achtel-Umdrehung absolut geringe Abschleudermenge. Auf den Rad landet quasi Nichts. Allenfalls auf der Rückseite des Kennzeichens finden sich mal vereinzelte Spritzer. Die lassen sich aber auch mit Papier sehr problemlos wegwischen.


    Nachtröpfeln hatte ich auch noch nicht. Habe auch die Behälterdose des Nemo an der linken Hälfte des Lenkers angebaut. Dementsprechend lange Schlauchlänge, was die Reaktionszeit beim Betätigen des Ölungsvorgangs ein klein wenig verlängert.


    Hier noch ein Tipp von mir:

    Den Öl-Schlauch habe ich, zum Schutz dessen, der umliegenden Bauteile und als Hitzeschutz bezüglich Motorwärme, in einen Bougierschlauch eingezogen (eigentlich ist ein solcher Bougierschlauch zur Bündelung und Isolierung von Kfz-Stromleitungen vorgesehen). Sieht im Lenkerbereich auch besser aus.

    Bezogen hatte ich diesen Bougierschlauch bei der Tante Louise für schmales Geld erworben (

    https://www.louis.de/artikel/b…z-laenge-5-meter/10032056). Gibt's aber mit Sicherheit auch bei anderen "Verdächtigen" 😁. Der im Link verwendete Begriff "Rohr" ist irreführend. Tatsächlich ist dies ein richtig flexibler und nicht harter Schlauch.

    Einziehen des Schlauches hierein ein war schon ein wenig Akt (Länge des Schlauches von rund 2m), da ich keinen übermäßig großen Querschnitt gewählt hatte (müsste jetzt lügen, aber waren wohl 6 mm). Geholfen hat da ein wenig Silikonöl, das ich in die Schlauchöffnung beim Einschieben immer wieder eingesprüht habe. Glitschie hilft manchmal 😁, so auch hier.

    Wie auch immer, kann die Bougierschlauchlösung nur empfehlen. Sieht besser aus (simulierte elektrische Leitung) und schützt davor, dass die doch recht sperrig starre Ölleitung im Bewegungsbereich Scheuerstellen verursacht.

    Habe zwar eine 2017er Tracer (RN438), aber ich denke das auch im verbotenen Buch 😉 = Bedienungsanleitung der RN29 der Austausch beschrieben sein sollte.


    Vermute das die Vorgehensweise aber identisch ist:

    Keine Ahnung was Du unter kaum mehr verstehst 😁. Und bei welchen realen Verbrauchswerten bist Du je 100 km Fahrstrecke gelandet?


    Deine Aussage widerspricht jeder technischen Realität. Im Grundsatz erzeugt jede höhere Drehzahl einen Mehrverbrauch.

    50 ist 50, egal in welchem Gang. Wer immer schön hochtourig fährt ist nicht zwingend schneller im Verkehr, aber eher wieder an der Zapfsäule 😉. Mal auch einen Blick auf die Verbrauchsanzeige, um das nachzuvollziehen könnte hilfreich sein 😉.


    Mal ehrlich, der CP3, wohl egal ob mit 847 oder knapp 900 ccm Hubraum hat kein Problem damit entspannt im 6. Gang (ab 50 Tacho) Innerorts zu rollen. Da brummt nichts, was als gutes Zeichen bewertet werden kann, dass sich der CP3 in seinem Wohlfühlbereich befindet.

    Bei Lastanforderung geht's dann halt mal zur Abwechslung in niedrigere Gänge runter (auch mal schalten kann Spaß machen 😁). Der Motor muss eben auch nicht unnötig hochtourig laufen. Ist ja schließlich kein rappeliger Zwei- oder Einzylinder Explosionsmotor der sich viel eher wild schüttelt.

    Zumindest bei meiner 2017er Tracer (RN438) ist's normal das die Motortemperatur im Stadtverkehr beim Stop and Go auf über 100 Grad ansteigt. Bei 105 Grad steigt dann der Kühllüfter ein. Läuft bis die Wassertemperatur wieder 100 Grad erreicht hat.

    Im normalen Fahrbetrieb, ohne besondere Last, auf freier Strecke überland liegt die Wassertemperatur zwischen 70 und 80 Grad.

    Denke das das Temperaturverhalten bei einer 09er und das bei deinen Fahrverhältnissen normal und eher unbedenklich ist.

    Und ja, den Kühlerlüfter hört man im Stadtbetrieb schon deutlich. Schleifendes Geräusch sollte dabei aber natürlich nicht entstehen. Müsste eigentlich optisch erkennbar sein, falls das Lüfterrad irgendwo aneckt.

    Zu den möglichen Quellen bzw. Ursache der ansonsten von Dir beschriebenen Geräusche mag ich nicht spekulieren. Da würde ich höchstwahrscheinlich nicht hilfreich sein.

    Es gab Zeiten da waren die mich die Spritkosten um einiges höher in direkter Relation zum vorhandenen Einkommen (insbesondere zu der Zeit meines Grundwehrdienstes und Berufsanfängerzeit).


    Und auch nicht zu vergessen, wem wir die Lage mit der verschärften Lieferung der fossilen Brennstoffe zu verdanken haben. Da wurde keine europäische Regierung gefragt.

    Wäre blauäugig zu glauben das die Wunschparteien Verschiedener hier, auch nur im Ansatz hier etwas beeinflussen oder auch im Nachgang der dämlichen US-Aktion für uns positiver gestalten würden. Und das die aktuelle Regierung hier nicht aus der Hüfte heraus eine Lösung bereitstellen kann, für mich auch nachvollziehbar. Dafür ist die Gesamtsituation noch viel zu unübersichtlich und Schnellschüsse treffen selten ihr Ziel.


    Das die Preise für fossile Brennstoffe auf kurze oder längere Sicht eigentlich nur eine Richtung kennen, schon lange kein Geheimnis mehr.

    Lösungen sich dieser Preisspirale etwas zu entziehen gibt es, wir müssen halt flexibel sein oder werden und auch mal eingetretene Pfade verlassen.

    Ja, da legst Du mal eine schöne Zündschnur 🥴.

    Und ja, als Moderator eines Motorradforums solltest Du darauf verzichten deinen politischen Senf abzugeben und plumpe Manipulation zu betreiben.

    Für mich der perfekte Aufruf für's Bullshit-Bingo.