Beiträge von MaxiPunkt

    Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden welche Zusatzversicherung man abschließt.


    Ich versichere mich dann, wenn der Versicherungsbeitrag für mich eine vernünftige Relation zum Versicherungswert hat, bzw. im möglichen Schadensfall die damit verbundenen Einschränkungen und der finanzielle Verlust für mich ein ernstes Problem darstellen.


    Grundsätzlich sollte man sich eigentlich schon vor einer Anschaffung schlau machen, welche Kosten in etwa auf einem zukommen werden.


    Falls man der Meinung ist es geht nicht ohne VK, hat mit der Option "Saison-KZ" evtl noch eine gute Möglichkeit die Kosten zu reduzieren...

    Mein letztes Moped gab's auch in den Varianten mit/ohne ABS.
    Der Tacho bekam sein Signal von einem Sensor an der Getriebeausgangswelle - auch! bei den ABS-Modellen.
    Vermutlich weil irgendein schlauer Kopf errechnet hatte, dass es so für den Hersteller in Summe billiger ist.


    Ob's bei der MT-09 / FZ-09 identisch gelöst wurde weiß ich nicht...

    Der Threadersteller hat eine Tracer mit Hauptständer.
    Damit braucht's schon mal keine zusätzlichen Hilfs-WZ um das Hinterrad hoch zu bekommen.


    Montageständer vorn "RWSTF" (Ricambi-Weiss) : 28€ (incl. Versand)
    Montageständer vorn "Hi-Q" (Polo): 40€ (excl. Versand)
    Zentralständer Constands + Adapterplatte: 320€ (240€+80€, excl. Versand)


    Auch wenn ich das Geld für einen Zentralständer über hätte, wäre mir das bei dem Preisunterschied und dem obendrein geringen Nutzungsbedarf (**) schlichtweg nicht wert...


    (**)
    Je nach persönlicher Fahrleistung, Fahrweise & gewähltem Reifentyp (Tourer vs. Sportler) muss das Vorderrad vielleicht 1..2 mal im Jahr rausgebaut werden.


    Hab zwar eine "normale" MT-09 aber auch so einen Heber in dieser Art von Ricambi-Weiss (ebay). Die sind noch eine Ecke günstiger als die Angebote bei Polo/Louis und erfüllen durchaus ihren Zweck.


    Wie dem verlinkte Heber fehlt dem Ricambi-Heber allerdings eine Höhenverstellung. D.h. zum Aufbocken vorn muß das Vorderrad ggf. auf ein Brett'chen gestellt werden. Wem das schon zu lästig ist wird u.a. bei (deutlich! teureren) Kern-Stabi fündig.



    Mein letztes Moped hatte noch einen Hauptständer. Es brauchte nur wenig Kraft es aufgebockt auf dem HS aufs Hinterrad zu kippen. Hab zum Vorderradausbau immer vorn am Motorblock mit einem Rangierwagenheber angehoben...


    Mmmmhhh, tatsächlich?


    Sehe da "nur" eine kleine eingedrückte Stelle im Rahmen & hauptsächlich vermackten Lack in Form einer länglichen Spur + den missglückten Versuch den Schaden durch Polieren zu vertuschen.
    Ein Riss im Rahmen würde dessen Funktion sicherlich beeinträchtigen & wäre ein erheblicher Mangel - auf diese kleine Delle trifft das wohl eher nicht zu.


    Ist zwar trotzdem ärgerlich, aber ein Profi (=Lackierer, nicht der Schrauber in der Vertragswerkstatt) wird das schon so hinbekommen, dass man hinterher (fast) nichts mehr davon sehen wird. Insofern kommt das Angebot des Händlers zwar etwas spät (wobei: geh mal davon aus, dass der Chef tatsächlich nicht davon wusste was man zuvor in der Werkstatt verbockt hat), ist aber in meinen Augen doch halbwegs fair: Der entstandene Schaden wird nun wohl fachgerecht behoben und Dir werden obendrein ~150€ geschenkt.


    An einen geminderten Wiederverkaufswert wg. dieser Sache glaube ich kaum. Abgesehen davon - allein durch's Fahren (Hose/Stiefel wetzen an Rahmenteilen) hat man innerhalb kürzester Zeit auch recht deutliche "Gebrauchsspuren" am Rahmen...



    Hab auch eine 2016er. Heute probiert:
    Moped dreht (zumindest gemächlich beschleunigt) im 1.Gang ohne jegliches Blinken der Ganganzeige bis in den Drehzahlbegrenzer hoch (~110km/h lt. Tacho).
    Falls bei zügiger Beschleunigung was Blinken sollte, dann evtl. die TCS-Anzeige - wobei ich mich in solchen Situationen lieber auf's Fahren, als auf blinkende Anzeigen konzentriere... :D


    Trotz dieser Infos hast Du nicht verraten, wann die letzte Inspektion überhaupt durchgeführt wurde.
    Als Wenigfahrer wird die nächste reguläre Inspektion lt. Wartungsplan nach 1 Jahr fällig.
    Und nach 2 Jahren steht ein Bremsflüssigkeitswechsel an, bei dem ich nicht unbedingt Kompromisse eingehen würde.


    Falls seit der letzten Inspektion noch kein volles Jahr vergangen ist - weiterfahren!


    Und falls bereits jetzt dieses 1 Jahr um sein sollte:
    In Anbetracht der (so gut wie) beendeten Garantiezeit wäre ich auch geneigt weiter zu fahren bis 2 Jahre nach Übergabedatum um sind (wg. Bremsflüssigkeit, vermutlich 07/2016?), um dann eine (leicht verspätete) Inspektion durchführen zu lassen...

    :lol:


    Hatte mal ein Moped mit 4.500km Laufleistung übernommen, bei dem der Vorbesitzer die Kette keines Blickes gewürdigt hatte - diese war bei Übernahme komplett trocken & rostig. Trotz der dann regelmäßigen Pflege (durch mich alle ~ 1.000km) war aufgrund dieser Vorschädigung die Kette bei 15.000km so fertig, dass zuletzt alle 500km! nachgespannt werden musste.


    Ich gehe durchaus davon aus, dass dieser Negativ-Rekord durch Null-Pflege spielend leicht getoppt werden kann. ;)


    Und - anstatt den eigentlich verschlissenen Kettensatz zu wechseln, kann man
    a) dies ignorieren
    b) zumindest eine Zeit lang nur Nachspannen


    Zumindest mir wäre a) zu gefährlich, und b) aufgrund der kurzen Intervalle (s.o.) zu blöde...


    Interessehalber - entspricht die angegebene Laufleistung nun
    a) der jährlichen Fahrleistung
    b) der Fahrleistung bis zum Fzg.-Verkauf