Der Denkfehler ist, dass die Feder gestaucht wird.
Hatten wir das nicht schon?
Eine Feder, 30cm lang, die pro kg Last um 1mm eintaucht, gedanklich auf den Fußboden stellen. 50 kg Gewicht drauf. Gemessen vom Fußboden sackt die Feder um 50mm, auf 25cm Länge, ein. Eine 10mm dicke Balsaholzscheibe zwischen Gewicht und Feder packen.
Die Feder ist immer noch 25 cm lang. Das Gewicht (Moped) ist 10 mm nach oben gewandert. Ich kann die Vorspannung (Balsaholzscheibe) auch unter die Feder legen. Gleicher Effekt.
Um diese 1/3, 2/3 Aufteilung negativen zu positiven Federweg bei verschiedenen Grundlasten (Fahrergewicht) zu bekommen, muss ich eben mit Preload arbeiten. Wahlweise individuelle Federlängen.
Und die Feder braucht immer noch 1 kg mehr Last, um einen weiteren mm einzusinken. Sie wird nicht härter,
Sie hat auch keine Losbrechmomente. Die entstehen an den Gleitbuchsen und Simmerringen. Aber für feineres Ansprechverhalten muß man dann tiefer in die Tasche greifen.
Gruß
Wolle