Moin Rainer,
ich habe inzwischen 3 Jahre/Urlaube Erfahrung mit der Kombination Motorrad/Anhänger und diese Erfahrungen würde ich gern zusammenfassen:
nie wieder ohne!!!
(allein, dass frau genügend Schlüppies mitnehmen kann... oder wenn es Sturzregen gibt....oder..oder..oder)
100 km/h - Zulassung ist wichtig ! - und mann braucht definitiv keine 2,5t zGGew- da schreibt Shadow Müll !
meine Kombi: 550 kg ungebremst * 0,8 (Faktor für 100 km/h-Zulassung) = 440 kg zulässige Anhängelast abzüglich 120 kg für den Anhänger reicht das gut für die Tracy ! :o)
Also musste ich meinen Anhänger von 750 kg auf 400 kg ablasten lassen. Zwar nur Formsache, hat aber 60 € gekostet.
Deine Kombi: 570 kg ungebremst * 0,8 (Faktor für 100 km/h-Zulassung) = 456 kg zulässige Anhängelast abzüglich 120 kg für den Anhänger wird es knapp für Erna und Tracy, oder ?
bei 1000 kg gebremst wären das 800 kg, also locker für die 750kg-Klasse.....
Keinen 08/15-Anhänger kaufen ! Das habe ich gemacht (Neptun N6-220 mit Kippvorrichtung) und ärgere mich. Da Du ihn wahrscheinlich länger nutzen willst, machen sich die Mehrkosten für ein Qualtitätsprodukt bezahlt! Gib das Geld aus!
Als mein Neptun noch im Originalzustand war, hatte er zwei Standschienen für die Motorräder. Sah zwar gut aus, aber das Herumturnen auf den Schienen ist schon recht blöde, wenn mann gleichzeitig das Mopped im Gleichgewicht halten muss. Folge war, dass ich mir zwei große Riffelbleche (125x100 cm) besorgt und diese dann auf dem Rahmen verbolzt habe. Hat auch den Entscheidenden Vorteil, dass ich jetzt auch kleine Transporte (Möbel, Gartenabfälle etc.) übernehmen kann. Mein Tipp: mal hier gucken https://www.kochanhaengerwerke.de/
Aufladen für Schisser: wirklich kein Thema, wenn mann zwei !! Laderampen hat: eine für´s Mopped und eine für den Schieber. Es ist nämlich deutlich einfacher, die ganze Zeit parallel zum Mopped herzulaufen, als nebenherlaufen ,langsam nimmt das Mopped die Steigung, der Lenker geht in die Höhe und dann im Schwung zum richtigen Zeitpunkt exakt auf die Ladefläche zu treten. Die ja aus einer unebenen Schiene besteht. Da ist der Unfall vorprogrammiert ! Also: zwei Rampen und üben, üben, üben !
Ganz wichtig auch der Blick: immer dahin gucken, wo das Vorderrad hin soll. Also wie beim Kurvenfahren. Bei mir ist das die Wippe.
Inzwischen bin ich soweit, das es alles in einem Gang geht, inclusive Einklinken in die Wippe. Ist ein sehr praktisches Teil, erleichtert das Verzurren ganz ungemein. 